PLT #10 – Die ersten 1000€ Umsatz mit Amazon FBA! – Verkaufsstart, Bewertungen sammeln und zweites Produkt

Moin moin an alle!

Hammer Sache, dass ihr meinen Weg weiterhin mitverfolgt! Danke!

Nachdem es im letzten Tagebucheintrag um den Import des Produktes und die Einlagerung in die Logistikzentren Amazons ging, habe ich mich nun damit beschäftigt, meine ersten Verkäufe zu generieren – und zwar überraschend erfolgreich!

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Nach monatelanger Arbeit, viel aufgewandter Kraft und häufigem Stellen der Frage: “Wird es wirklich funktionieren?“, konnte ich es mir durch die ersten Verkäufe nun endlich selbst beweisen, dass hier wirklich Potential steckt. Doch auch diese vermeintlich erfolgreiche Woche brachte wieder einmal Rückschläge mit sich, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dazu komme ich im späteren Verlauf des Eintrags.

Am Ende des neunten Tagebucheintrags habe ich berichtet, dass es meine nächste Aufgabe sein wird, so viele Verkäufe wie möglich zu generieren, damit Amazons Algorithmus versteht, für welche Suchbegriffe die Kunden mein Produkt suchen, finden und kaufen. Das Problem an der ganzen Sache: Nachdem mein Produkt nach circa 3 Tagen eingelagert wurde und offiziell gekauft werden konnte, war es trotzdem absolut unsichtbar und gut versteckt auf der zwanzigsten Seite.

Bewertungen waren selbstverständlich auch keine vorhanden. Meine Aufgabe war es also, sichtbar zu werden und bestenfalls auf der ersten Seite für den Hauptsuchbegriff zu landen. Die Suchmaschinenoptimierung auf Amazon lässt sich grundsätzlich ganz gut zusammenfassen:

Sales, Sales, Sales!

Wer am meisten verkauft, steht ganz oben. Alles andere hat entweder nur einen indirekten, oder einen sehr geringen Einfluss aufs Ranking. Dabei ist es relativ egal, ob diese Verkäufe organisch, also durch normale Kunden, durch externen Traffic, durch Produkttester, Pay Per Click oder sonstiges Marketing entstehen. Für Amazon scheint jeder dieser Verkäufe etwa gleich gewertet zu werden. Wie aber kann man sein Listing dahingehend optimieren, dass es möglichst viele Verkäufe generiert?

Auf die wichtigsten und effektivsten Möglichkeiten, vor allem für Private Label Seller, gehe ich in diesem Beitrag definitiv ein. Bevor ich hier aber den Versuch starte, einen kompletten SEO-Kurs in den Artikel zu zwängen, empfehle ich euch lieber, diesen sehr hilfreichen Artikel über Amazon SEO zu lesen, um den Einfluss einzelner Faktoren zu verstehen.

Bewertungen

Auch wenn sie keinen direkten Einfluss auf das Ranking haben, sind die Bewertungen eines Produktes extrem wichtig, da sie die Conversion Rate beeinflussen, also den Prozentsatz der Besucher, die zu Kunden werden. Bewertungen und Verkäufererfahrungen genießen im Internet einen extrem hohen Trust. So sagen circa 80% der Befragten einer von TrustedShops durchgeführten Studie, dass ihre Kaufentscheidung von den Produktbewertungen beeinflusst wird. Folglich stellt sich schnell die wesentliche Frage:

Wie bekomme ich Kundenrezensionen?

Für mein Produkt habe ich mich in Facebook-Produkttestergruppen mit den Testern in Verbindung gesetzt. Diese erhalten von mir einen Rabattcode über den gesamten Betrag und bestellen das Produkt über Amazon. Die Codes lassen sich einfach im Sellercentral von Amazon generieren. Dabei muss man zwei extrem wichtige Dinge beachten:

1.) Die Codes sollten niemals so generiert werden, dass sie das Produkt prozentual vergünstigen. Man sollte immer darauf achten, dass lediglich ein Geldbetrag von der Bestellsumme abgezogen wird. Sonst könnten die Tester theoretisch kostenlos 100 Einheiten bestellen

2.) Jeder Code sollte nur einmal einlösbar sein. Erklärt sich denke ich von selbst.

Für die Bewertungen ist für eure Tester außerdem zu beachten, dass sie in die Bewertung schreiben, dass es sich um einen Produkttest handelt. Erst dann ist die Rezension Amazon-konform.   Wie zuvor angesprochen ist es fürs Ranking egal, auf welche Art und Weise die Verkäufe generiert werden, heißt: Jeder Produkttester, der einen Code einlöst und das Produkt bestellt, zählt wie ein normaler Kunde und hilft uns, besser für bestimmte Suchwörter zu ranken. Dies setzt lediglich voraus, dass der Link, über den der Tester unser Produkt aufruft, unser gewünschtes Keyword beinhaltet.

Hier ein Beispiel: https://www.amazon.de/Philips-20-Filter-Kaffeemaschine-Thermoskanne-schwarz/dp/B000ALVUM6/ref=sr_1_1?s=kitchen&ie=UTF8&qid=1470326723&sr=1-1&keywords=kaffeemaschine

Update (6.9.16): Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, welchen Einfluss die URLs, die das Keyword beinhalten, auf den Algorithmus haben. Käufe von Produkttestern werden anscheinend nicht mehr so stark wie normale Verkäufe gewertet. Zudem liegt dieses Vorgehen in einer Grauzone der Amazon-Richtlinien, da man Amazon ja versucht, eine Relevanz für bestimmte Begriffe vorzugaukeln.

Update (11.10.16): Amazon hat in Amerika seine Richtlinien angepasst und Produktrezensionen von Testern verboten, die das Produkt vergünstigt erhalten. Vermutlich wird Amazon in Europa ebenfalls diese Art der Produkttests verbieten. Alle Infos wirst du natürlich auf meinem Blog bekommen, ich empfehle dir, dich dafür in den Newsletter einzutragen.

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Update (02.12.16): Nun sind auch in Deutschland diese Art der Produkttests (“anreizbasierte Bewertungen”) verboten.

In meinem Fall haben ich jeden Tag so früh wie möglich (meist um Mitternacht) sechs Codes an Tester verschickt. Die meisten wurden im Laufe des selben Tages eingelöst und haben somit täglich konstante Verkäufe generiert. Durch eine automatische und eine manuelle Pay Per Click Kampagne, die ich nebenbei habe laufen lassen, konnte ich weitere 3-4 Sales am Tag generieren.

Durch die konstanten Sales habe ich es nach circa einer Woche mit dieser Taktik geschafft, das erste Mal auf der ersten Seite für den Hauptsuchbegriff angezeigt zu werden. Seitdem habe ich ebenfalls organische Verkäufe von Kunden, die ganz normal auf mein Produkt stoßen. In größeren Nischen kann es natürlich deutlich länger dauern, bis man es schafft, auf der ersten Seite zu ranken.

Ganz ohne Rückschlag verlief aber auch diese Woche nicht. Da ich zunächst testen wollte, ob mein Produkt anstandslos in den Lagern eingebucht wird, habe ich nur drei der siebzehn Kartons an Amazon gesendet. Geplant war, dass ich nicht die Amazon-Interne FNSKU auf die Produkte label, sondern sie einfach mit meiner EAN einlagere. Soweit war alles kein Problem, meine erste Lieferung wurde komplett akzeptiert. Als ich weitere Kartons nachsenden wollte, bekam ich aber leider folgende Fehlermeldung: amazon fba Das Problem ist, dass Amazon sich dazu entschieden hat, mein Produkt nur noch mit gelabelter FNSKU zu verkaufen. Das bedeutet konkret, dass ich für jedes Produkt nun 0,15€ an Amazon abdrücke, damit sie vor der Einlagerung jedes einzelne Produkt bekleben. Wieso das so gehandhabt wird, konnte mir am Telefon nicht gesagt werden, aber es lässt sich nicht ändern. Abhaken, weitermachen!

Ein weiterer Rückschlag traf mich zwei Tage später: Unter meinem Listing wurde eine sehr negative Bewertung eines angeblichen “Kunden” gepostet. In dieser wurde mein Produkt schlecht geredet und auf die Konkurrenz verwiesen. Interessant ist, dass diese Person nie bei mir etwas bestellt hat. Nachdem ich die gefälschte Rezension gemeldet hatte, wurde mir seitens Amazon mitgeteilt, dass sie den Bewertungsrichtlinie entspreche und man nichts machen könne.

Doch auch da gilt: Abhaken und weitermachen. Alles in allem bin ich mit der Entwicklung des ersten Produktes sehr zufrieden. Nach nur wenigen Tagen konnte ich aufgrund der vergleichbar schwachen Konkurrenz bereits auf der ersten Seite für das Hauptkeyword ranken und erziele aktuell täglich ein paar Verkäufe. Seit Verkaufsstart konnte ich so bereits einen Umsatz knapp über 1000€ verbuchen, von denen circa ein Drittel aber auf die Produkttester zurückzuführen sind, die das Produkt zum Nulltarif zugeschickt bekommen haben.

Sehr glücklich bin ich auch über den aktuellen Status von Produkt Nummer 2: Die Ware kam heute morgen um 5:00 in Frankfurt an und wird voraussichtlich morgen den Flughafen in Hannover erreichen. Mit meinem Spediteur habe ich bereits vereinbart, dass er die Verzollung wie gewohnt übernimmt, nachdem bei der ersten Bestellung alles nahtlos funktionierte. Wenn du Genaueres dazu erfahren möchtest, wie ich den Import der ersten Sendung organisiert habe, kannst du hier den passenden Tagebucheintrag lesen.

Weitere Updates zum ersten und alles Interessante zum zweiten Produkt wirst du natürlich wieder detailliert im nächsten Tagebucheintrag erfahren. Trage dich jetzt unterhalb des Artikels in den Newsletter ein und du wirst von mir kontaktiert, sobald es neue Infos gibt!  

Vielen Dank, dass du mich weiter begleitest! Ich freue mich auf die nächsten Tage und werde berichten, wie alles ablief. Vergiss nicht, dich jetzt in den Newsletter einzutragen, es lohnt sich! Machs gut und bis bald,

Hannes

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: 10.000€ in der ersten 37 Tagen…

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PLT #9 – Endlich! – Erstes Produkt ist LIVE! Import der Waren und Einlagerung bei Amazon

Hallo Leute!

Nachdem es im letzten Tagebucheintrag um die beste Möglichkeit für Auslandsüberweisungen und meinen bisher größten Rückschlag ging, habe ich heute wieder erfreuliche Neuigkeiten! Der gesamte FBA-Private-Label-Prozess ist echt ein munteres Auf und Ab.

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Obwohl ich das Geschäft in den letzten Tagen auf Grund des guten Wetters etwas ruhiger habe angehen lassen, habe ich nicht das Gefühl bekommen, zurückzufallen, was mir wieder einmal zeigt, dass FBA perfekt auch nebenbei machbar ist. Zudem gibt es trotz dieser Freiheit, die ich mir gegönnt habe, wieder vieles zu berichten. Nachdem alles mit dem Hersteller geklärt wurde, hat er die Ware auf den Weg nach Deutschland gebracht. Nach der Zahlung kann ich jedem nur den Tipp geben, Ruhe zu bewahren, auch wenn der Lieferant nicht 24/7 auf eure Mails antwortet. 

Mein Hersteller antwortete mir zwei Tage nach der Bezahlung der zweiten Teilzahlung von 70% erst einmal nur noch sehr provisorisch bis gar nicht. Da er mir auch keine Tracking-Nummer der Pakete schickte, gingen mir mittlerweile die dunkelsten Szenarien durch den Kopf. Dazu kam, dass er mir nur ein Bild eines einzigen Produktes mit meiner eigenen Verpackung schickte, statt Fotos der gesamten Bestellung. Daher auch der Tipp:

Lasst euch mehrere Bilder der Ware schicken, sobald diese produziert ist und bevor ihr den zweiten Teil der Zahlung leistet! Achtet bei den Bildern darauf, dass der Barcode korrekt ist, und die Qualität des Produktes und der Verpackung einen guten Eindruck macht. Ihr erspart euch viel Stress und Arbeit, falls mal etwas schiefgehen sollte.

Bei mir stellte sich nach den zwei Tagen heraus, dass mein Kontaktmann auf Dienstreise war und die Ware bereits losgeschickt wurde. Mit der Tracking-Nummer konnte ich außerdem sehen, dass die Ware bereits in Deutschland angekommen war.

Wer sich an den fünften Tagebucheintrag erinnert weiß, dass ich die Ware nur bis zum Flughafen in Hannover habe senden lassen statt direkt zu mir an die Haustür. Grundsätzlich bin ich ein Befürworter der Methode, am Anfang alles so schnell wie möglich auf den Markt zu werfen und erst später Kostenoptimierungen vorzunehmen. In diesem Fall war der Preisunterschied aber so extrem, dass ich mich dazu entschieden habe, die Ware selbst am Flughafen abzuholen.

Da mir das große Thema Import, Verzollung etc. aber etwas Bange bereitet, habe ich eine Spedition damit beauftragt, die Verzollung zu übernehmen, sodass ich selbst nur die Abholung der Ware übernehme. Im Nachhinein war aber allein die Abholung ein ziemlicher Stress, da die Frachtabfertigung am Flughafen für Laien extrem unübersichtlich ist und ich viel Zeit mit dem Finden der richtigen Lagerhalle verbringen musste.

Mein Tipp ist also, entweder ihr zahlt mehr und nutzt den Door-to-Door Versand, oder ihr beautragt eure Spedition nicht nur mit der Verzollung, sondern auch mit der Lieferung an eure Haustür. In Zukunft werde ich es wohl genau so handhaben. Heute wurde das erste Produkt endlich in Amazons Warenlager eingebucht und kann ab sofort gekauft werden. Wer sich an mein Ziel aus dem ersten Eintrag am 10.7.16 erinnert, der weiß, dass ich mein Ziel offiziell also mit 17 Tagen Verspätung erreicht habe!

Das Senden der Waren an Amazon ist sehr simpel und läuft genauso ab, als wollten wir privat Pakete verschicken. Meine bringe ich bei DHL einfach in die Packstation in der Nähe und fertig! Die Kosten bleiben dabei auch sehr überschaubar, da wir von den Verträgen zwischen Amazon und dem Versanddienstleister profitieren. Später möchte ich aber definitiv meine Waren direkt aus dem Herstellerland ans Lager schicken lassen. Sobald es soweit ist, werde ich wie immer davon berichten und meine Erfahrungen teilen!

Was mich auch sehr freut ist, dass mir der Hersteller des zweiten Produktes heute morgen eine Nachricht schrieb, die Produktion sei bereits morgen abgeschlossen. Die Kommunikation läuft bei uns über Whatsapp, was ich jedem nur empfehlen kann. Das ganze ist extrem praktisch, da auch Bilder und Videos in wenigen Sekunden verschickt werden können und der andere bei Nachrichteneingang direkt auf dem Smartphone benachrichtigt wird. Das “Balance Payment“, also den zweiten Teil des Preises für die Produktion, habe ich ebenfalls heute morgen mit dem Service “Azimo” (mehr zu Azimo) überwiesen.

Nachdem ich die letzten Tage eher weniger Zeit mit meinem Business verbracht habe, möchte ich mich dem nun wieder mehr widmen. Die nächsten Tage werde ich damit verbringen, Produkttester zu suchen und zu finden, um Bewertungen zu generieren. Sobald ich etwa 4-5 Bewertungen habe, werde ich PPC (Pay per Click)-Kampagnen in Amazon schalten und somit hoffentlich die ersten Verkäufe generieren. Wenn es darum geht, weit oben im Ranking zu landen, ist das wichtigste: Viel verkaufen! Ob dies über gesponserte Links oder organisch passiert, ist Amazon egal. Die PPC-Kampagnen sehe ich daher als Investition, dass ich sichtbar werde. Geld verdienen möchte ich mit den gesponerten Anzeigen also nicht zwingend.

Das wichtigste ist, dass sich möglichst viele Einheiten des Produktes verkaufen, damit ich Amazons Algorithmus füttere und in der organischen Suche für alle Kunden weit oben sichtbar werde. Zu all den eben angesprochenen Punkten werde ich wie immer detailliert und Schritt für Schritt berichten, sobald ich es hinter mir habe.

Sofern du das nicht verpassen willst, kannst du dich jetzt unterhalb dieses Artikels in den Newsletter eintragen und du wirst automatisch benachrichtigt! Danke, dass du mich weiter auf meiner Reise begleitest! Machs gut und viel Erfolg!

Dein Hannes

Hier gehts zum nächsten Tagebucheintrag: Die ersten 1000€ Umsatz!

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PLT #8 – Falsche Ware produziert?! Der bisher größte Rückschlag

Heyho Hannes hier!

Wie jeden Sonntag möchte ich wieder ein wenig von den Ereignissen meines Amazon-Unternehmens berichten und habe heute unerwartet schlechte Neuigkeiten mitzuteilen. Wie immer möchte ich versuchen, vollkommen transparent zu sein und werde auf diesem Blog nie Rückschläge oder ähnliches verheimlichen.

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Ich habe mich sehr gefreut, als ich Anfang der Woche aufwachte und endlich die E-Mail meines Herstellers sah, der mit mitteilte, meine Bestellung sei nun endlich fertig produziert und bereit zur Lieferung nach Deutschland. Der Anhang sollte die Fotos der Ware mit meiner Verpackung etc. beinhalten. Mit Vorfreude öffnete ich also die Bilder und konnte meinen Augen nicht trauen: Auf dem Bild war eine komplett andere Variante des Produktes mit meiner Verpackung zu sehen.

Ich wusste nicht genau, wie ich reagieren sollte. Von Anfang an habe ich meine E-Mails immer extremst genau durchstrukturiert und viel mit Bildern gearbeitet, da ich weiß, dass die Chinesen meine Mails häufig nur überfliegen. Und trotzdem hat es alles nichts genützt. Die Variante des Produktes ist zwar im Einkauf etwa gleich teuer, aber mein Verkaufspreis wird deutlich niedriger angesetzt werden müssen, wodurch ich natürlich einen deutlich niedrigeren Gewinn erzielen werde.

Meinem Hersteller habe ich genau das geschildert und ihm auf freundliche Art und Weise verständlich gemacht, dass ich definitiv nicht in der Lage bin, den abgemachten Preis zu bezahlen. In der Antwort, die bereits eine halbe Stunde später (ungewöhnlich schnell) in meinem E-Mail Postfach landete, zeigte sich der Hersteller überaus verständnisvoll und entschuldigte sich mehrmals für das Missverständnis.

Schlussendlich konnte er mir einen Discount geben und mir ein Angebot machen, die richtige Variante des Produktes zu einem besseren Preis erneut zu bestellen. Ich habe daraufhin den Preisnachlass auf die Bestellung akzeptiert, aber letzteres erst einmal abgelehnt, da ich momentan eher dazu tendiere, keine weiteren Geschäfte mit diesem Hersteller einzugehen. Ich kann zwar eventuell viel Geld verdienen, wenn ich eine erneute Produktion des ursprünglich angedachten Produktes in Auftrag gebe, allerdings sehe ich die Kommunikation mit dem Hersteller und das persönliche Bauchgefühl als absolut notwendig für eine langfristig profitable und stressfreie Beziehung.

Alles in allem habe ich nun die falsche Version des Produktes vergünstigt bestellt, werde aber mein Ziel aus dem ersten Tagebucheintrag, 3000€ im Monat mit diesem Produkt zu verdienen, definitiv nicht mehr erreichen. (Update 7.9.16: Ich habe das Ziel tatsächlich doch erreicht, mehr dazu hier) Ob ich in Zukunft noch weiter mit diesem Hersteller zusammenarbeiten werde, wird sich zeigen.

Meine Hauptmotivation aktuell ist mein zweites Produkt, das bestellt ist und dessen Produktion bereits Anfang der Woche begonnen hat. Die Produktionszeit schätzt mein Hersteller auf 25 Tage. Dazu und zu allem anderen erhaltet ihr alle konkreten Informationen in den Tagebucheinträgen in den nächsten Wochen. Hier unterhalb könnt ihr euch in den Newsletter eintragen und ihr bekommt automatisch eine E-Mail, wenn ich einen Artikel veröffentliche.

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Wie bereits oberhalb und im siebten Tagebucheintrag angesprochen habe ich ein zweites Produkt bestellt. Hierzu habe ich nun das erste Mal die Trade Assurance von Alibaba in Verbindung mit einer Auslandsüberweisung statt wie bei der ersten Bestellung Paypal genutzt.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile, auf die ich kurz eingehe: Paypal ist der schnellste und teuerste Service, der mir bekannt ist. Sie werben zwar damit, dass das Senden des Geldes für uns gebührenfrei ist, allerdings treten erhebliche Kosten für den Zahlungsempfänger, also den Hersteller auf, die im Normalfall auch wir in Form eines höheren Produktpreises tragen müssen. Die besagten Gebühren liegen bei  5,4%. Zudem ist der Wechselkurs ziemlich schlecht, wie das folgende Bild zeigt:

Aktueller Kurs:

dollareuro

Kurs inklusive Paypal-Wechselkursgebühr:

paypalBei einer Bestellung von 1000€ kämen wir also bei Paypal durch circa 30€ Wechselgebühr plus 54€ durch die Paypal-Gebühr auf 84€, also insgesamt über 8% Gebühr auf die Zahlung. Der große Vorteil ist, dass das Geld extrem schnell überwiesen ist. Das ist auch der Grund, warum ich Paypal trotzdem für den Anfang empfehlen würde. Ein weiterer Vorteil ist der Käuferschutz von Paypal, allerdings kann ich nicht zu 100%iger Wahrscheinlichkeit sagen, ob dieser für Überweisungen nach China ebenfalls wirksam ist.

Ich werde in Zukunft Paypal trotz der Vorteile nicht mehr nutzen, da der Preis einfach viel zu hoch ist und es deutlich günstigere Möglichkeiten gibt. Für mein zweites Produkt habe ich eine Auslandsüberweisung mit Azimo getestet. Mit Azimo lassen sich schnell und leicht Überweisungen in über 190 Länder tätigen. Ihr überweist dazu Geld an das deutsche Azimo-Konto, von wo es ins Ausland transferiert wird. Sich selbst beschreiben sie als “service with low costs and brilliant exchange rates” und ich muss sagen: sie haben Recht.

Jede Überweisung, unabhängig vom Betrag, kostet maximal 12 Euro. Außerdem verspricht Azimo eine Geld-zurück-Garantie für Überweisungen nach China, zu der ich aber nichts sagen kann, da bisher alles gut verlaufen ist. Solltet ihr euch jetzt über meinen Link anmelden, ist eure erste Bestellung sogar komplett kostenlos und zusätzlich bekommt ihr 10€ geschenkt.

Hier könnt ihr euch kostenlos bei Azimo anmelden und 10€ geschenkt bekommen.

azimo

Vielen Dank, dass ihr mich weiterhin auf meiner Reise begleitet. Was sagt ihr zu meinem Fail? Ist euch auch schon ähnliches passiert? Wie immer freue ich mich über eure Kommentare und Shares!

Unterhalb könnt ihr euch in den Newsletter eintragen, um keine Neuigkeiten zu meinem Projekt zu verpassen! Machts gut und viel Erfolg,

euer Hannes  

Hier gehts zum nächsten Tagebucheintrag: Erstes Produkt ist Live! Import der Waren und Einlagerung bei Amazon

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PLT #7 – Produktion abgeschlossen! Zweites Produkt gefunden!

Moin moin!

Danke, dass du heute wieder dabei bist! Mit einem Tag Verspätung gibt es heute seit Langem wieder News über mein Produkt, beziehungsweise mittlerweile müsste ich sagen: Meine Produkte.

Richtig, ich habe währende der Produktionszeit des ersten ein weiteres Produkt gefunden, welches ich voraussichtlich noch heute oder morgen bestellen werde. Doch dazu im Verlauf mehr, da ich wie immer Schritt für Schritt vorgehen möchte. Diejenigen, die sich noch an meinen ersten Artikel erinnern, wissen ja, dass ich mir zu Beginn folgendes Ziel gesetzt habe:

Bis zum 10. Juli 2016 möchte ich das erste Produkt einer neuen Marke auf Amazon zum Verkauf anbieten. Langfristig werde ich mit dem Produkt mindestens 3000 € pro Monat verdienen.

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Heute ist der 11. Juli und mein Produkt ist noch nicht einmal an die Amazon-Lager versendet. Bin ich jetzt niedergeschlagen und lege aus lauter Frust meine Arbeit nieder und erzähle allen, dieses Geschäftsmodell funktioniere nicht? Natürlich nicht.

Die Ursache liegt einfach darin, dass ich für meine Zielsetzung mit einer Herstellungszeit von 30 Tagen gerechnet habe, diese nun aber 45 Tage beträgt. Wenn es eine Sache gibt, die man nebenbei beim Private Labeling ganz gut lernt, dann ist es Geduld. Das Gefühl, dass man vorankommen will und höchstmotiviert ist, aber es scheinbar nicht weiter geht, da man von anderen Leuten abhängig ist, ist definitiv auch eine Erfahrung wert.

Mein Hersteller schrieb mir dieses Wochenende, dass die Ware heute versendet wird. In der Verhandlung vor der Bestellung habe ich mit meinem Händler folgendes abgemacht und schriftlich festgehalten, was ich euch ebenfalls empfehle:

  1. Bestellmenge, Preis verhandeln
  2. 30% Zahlung
  3. Start der Produktion
  4. Hersteller sendet mir Bilder der fertigen Ware
  5. 70% Zahlung
  6. Hersteller versendet Ware

Im Moment warte ich auf die besagten Bilder, die mir voraussichtlich noch heute zugemailt werden, da mein Lieferant bisher immer recht zuverlässig war. Die Produktionszeit von 45 Tagen ist nämlich mittlerweile erreicht und so langsam kribbeln mir die Finger. Ein wichtiger Punkt, den ich gerne noch ansprechen würde, ist die Rechnung.

Die Hersteller schreiben meiner Erfahrung nach grundsätzlich nur das absolut notwendige rein, was an sich kein Problem ist, allerdings können wir hier sehr viel Zeit sparen, indem wir ein paar Dinge beachten. Sollte eure Rechnung diese nicht beinhalten, bittet euren Hersteller einfach darum, diese zu ändern und euch eine neue zuzusenden. Folgendes solltet ihr beachten, warum erfahrt ihr unterhalb der Liste.

  1. Bestellmenge, Produktkosten
  2. Versand (Wichtig: Getrennt von Produktkosten auflisten)
  3. Unterhalb der Adresse sollten die Zolltarifnummer des Produkts und eure EORI-Nummer stehen (Dazu unterhalb mehr)
  4. Handschriftliche Unterschrift / Stempel

 

Frage 1: Wieso Produkt- und Versandkosten trennen?

Das ist recht schnell beantwortet: Wenn ihr importiert, müsst ihr grundsätzlich zwei Dinge beim Grenzübergang nach Deutschland bezahlen:

  1. Einfuhrumsatzsteuer (meistens 19%)
  2. Zoll

Die Einfuhrumsatzsteuer ist wie die sog. Mehrwertsteuer. Da unsere Produkte ja das erste Mal in Deutschland in Umlauf kommen, müssen wir diese natürlich erstmal zahlen. Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen dürfen sich diese aber ganz normal zurückholen. Falls dir das ganze noch nicht viel sagt, keine Sorge. Für Gründer, die erstmal etwas kleiner starten wollen, gibt es in Deutschland Möglichkeiten, den Bürokratieaufwand zu minimieren.

Getrennt müssen wir die beiden Kosten halten, da die Einfuhrumsatzsteuer auf den gesamten Betrag, also Produkt-, Zoll-  und Versandkosten bezahlt werden muss. Die Zollgebühr wird nur auf die Produkt- und Versandkosten erhoben. Hier ist das ganze recht übersichtlich dargestellt.

Frage 2: Zolltarifnummer, Eori… WTF?

Das ist jedenfalls, was ich am Anfang dachte. Aber keine Sorge, ich schenke dir hier einen Mini-Crashkurs: Jedes Produkt hat einen unterschiedlichen prozentualen Zollsatz für den Import aus Drittländern zwischen 2,7 und 12% und wird einer Nummer zugeordnet, der sogenannten Zolltarifnummer, beziehungsweise dem TARIC-Code. Welche Nummer euer Produkt hat, erfahrt ihr am besten, indem ihr dem Zoll eine E-Mail schreibt. Falls ihr euch selbst in den deutschen Urwald der Bürokratie stürzen wollt, könnt ihr eure Recherche hier selbst betreiben. Ich sage euch jetzt schon, dass das keinen Spaß macht.

Kurz zur Eori-Nummer: Das ist keine Krankheit, sondern einfach eine Nummer, hinter der sich alle für den Zoll wichtigen Daten von euch verbergen (Unternehmen, Anschrift, etc.). Diese holt ihr euch einmal kostenlos beim Zoll ein und könnt den Import-Prozess beschleunigen, indem ihr die Nummer auf der Rechnung ausweist. Hier dazu mehr.

Zu Punkt 4: Ich weiß nicht, ob eine handschriftliche Unterschrift zwingend notwendig ist, aber ich habe immer ein besseres Gefühl dabei.

So weit waren das meine Tipps für einen reibungslosen Import. Wieso ich mir über Incoterms und solche Geschichten momentan noch keine Gedanken mache, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen, in dem ich ein wenig auf die Versandart eingehe, die ich nutze. Ich plane für die Zukunft aber auch damit, mit Speditionen zusammenzuarbeiten, um auch den Seeweg als Alternative einfließen zu lassen. Bleibt also dran, wenn ihr das Ganze mitverfolgen wollt.

Bevor ich den heutigen Tagebucheintrag beende, möchte ich noch ein bis zwei Sätze zu meinem zweiten Produkt verlieren. Da ich es nicht aushalten konnte, während der langen Wartezeit tatenlos zuzuschauen, habe ich mich wieder an die Produktrecherche gemacht und ein weiteres Produkt gefunden. Dieses werde ich definitiv noch diese Woche bestellen.

Der Prozess der Produktsuche war formell der selbe, wie ich ihn auch in meinem Blogeintrag zum ersten Produkt beschrieben habe. Falls euch die Produktrecherche interessiert oder ihr euch verbessern wollt, schaut einfach noch einmal rein.

Ich bedanke mich wie immer, dass ihr bis zum Ende mitgelesen habt! Es macht wirklich Spaß, zu sehen, dass man andere Leute mit seinen Inhalten unterstützen kann. Falls ihr es noch nicht gemacht habt, vergesst nicht, euch jetzt unterhalb in den Newsletter einzutragen, um die wichtigen nächsten Schritte nicht zu verpassen.

Machts gut! Euer Hannes

Hier gehts zum nächsten Tagebucheintrag

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PLT #6 – Wie geht es weiter? – Aktueller Statusbericht des Produktes und Zukunft vom PLT

Hohoho! Hannes grüßt dich!

Endlich!

Mann, habe ich es vermisst, zu Schreiben. Falls du dich wunderst, wieso zwischen diesem und meinem letzten Tagebucheintrag fast ein Monat vergangen ist, kann ich dir sagen: Amazon FBA und Private-Labeling sind absolut keine “Get rich quick“-Methoden, wie sie zu Hauf im Internet propagiert werden. Es ist absolut realistisch, dass die Produktion des Produktes über einen Monat dauern kann.

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Man kann Glück haben und der Hersteller bzw. Lieferant hat das Produkt in geringer Menge vorrätig, aber will man, wie in meinem Fall, seine eigene Verpackung und sein eigenes Markenlabel auf das Produkt, sind solch lange Wartezeiten absolut normal und außerdem völlig legitim. Für uns als Händler ist es durch dieses Geschäftsmodell zwar möglich, fast alles komplett über das Internet zu managen, doch unsere Produkte sind zu 100% physisch und werden in Asien häufig von Hand produziert.

Dass das dauert, bekomme ich im Moment an meinem eigenen Produkt zu spüren. Grundsätzlich nannten mir die meisten Hersteller, mit denen ich bisher kommuniziert habe, im Schnitt eine Produktionsdauer von 30 Tagen. Dazu passend kann ich auch noch eben meine Erfahrung hinsichtlich der Sample-Kosten mit dir teilen. Die durchschnittlichen Kosten für Samples belaufen sich nach meiner bisherigen Erfahrung auf 50-100 Dollar. Man kann diese natürlich verhandeln, allerdings bin ich eher jemand, der das Produkt so schnell wie möglich in den Händen halten möchte und so einen Schnick-Schnack nicht groß verhandelt.

Auch bei der “großen” Bestellung, dich sich bei mir auf 1200 Dollar (exklusive Einfuhrumsatzsteuer und Zoll; inklusive etwa 1500 Dollar) beläuft, habe ich nicht verhandelt. Das liegt aber daran, dass ich, wenn alles nach Plan läuft, immernoch eine sehr gute Marge erziele und ich nicht die Notwendigkeit gesehen habe, den Preis zu drücken.

Grundsätzlich würde ich aber definitiv verhandeln und werde dies natürlich auch tun, wenn ich in Zukunft größere Mengen bestellen werde. Sofern mein Hersteller pünktlich ist, wird mein Produkt in der nächsten Woche zu mir nach Deutschland geschickt, wo ich es einer Qualitätskontrolle untersetzen und in das Amazon-Lager weitersenden werde. Dazu erhaltet ihr natürlich alle wichtigen Infos im nächsten Tagebucheintrag, der am Sonntag, den 10. Juli veröffentlicht wird.

Richtig: Ab sofort habe ich feste Zeiten, nach denen ich meine Einträge hier auf dem Blog strukturieren werde. (Update vom 7.9.16: Da die Menge relevanter Informationen stark schwankt, sind die Zeiten, wann Einträge veröffentlicht werden, nicht mehr festgelegt. Beiträge kommen dann, wenn es etwas Wichtiges zu berichten gibt.) Leider kenne ich bisher keine einfache Möglichkeit, die es mir als Blogautor ermöglicht, meinen Lesern mitzuteilen, wenn es etwas Neues gibt. Auf Seiten wie Youtube ist dies wunderbar durch die Möglichkeit des Abonnierens gelöst, für Blogs gibt es nur Newsletter, dessen Eintragung für Leser etwas aufwändiger ist als ein Youtube-Abonnement. Wenn dir mein Blog gefällt, an dem ich mit viel Leidenschaft arbeite, würde es mich wahnsinnig freuen, wenn du dich hier unterhalb kurz eintragen könntest. Und falls du keine Lust mehr auf mich haben solltest, kannst du mit einem Klick wieder raus!

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Wieso jetzt nurnoch Sonntags Hannes?

Nicht zu schnell… Keine Sorge, der Tagebucheintrag einmal in der Woche ist nicht alles! Jeden Mittwoch möchte ich ab sofort einen themenrelevanten Artikel veröffentlichen, in dem ich noch tiefer in einzelne Themengebiete rund um Amazon FBA und Private Labeling eintauchen möchte. Im Moment lerne ich jeden Tag Neues, über das es sich lohnen würde, zu Schreiben und es ist nur die fehlende Zeit, die mich etwas zurückhält. Daher möchte ich mich ab sofort für die nächsten 30 Tage dazu verpflichten, mir die Zeit für folgende Inhalte auf diesem Blog zu nehmen:

  1. Jeder Mittwoch ist “Content Day” mit einem detaillierten Artikel über Amazon FBA
  2. Jeden Sonntag kommt ein Tagebucheintrag mit aktuellen Infos zu meinem eigenen Unternehmen, meinen Produkten und den Schritt-für-Schritt Erläuterungen, wie ihr es gewohnt seid.

Alle meine Newsletter-Abonnenten bekommen außerdem jeden Mittwoch, gemeinsam mit der Nachricht, dass ein neuer Artikel veröffentlicht wurde, exklusiv ein “Produkt des Tages”. Ich schicke euch also kostenlos ein potentielles Produkt mit den dazugehörigen Links zu Amazon und Alibaba oder Aliexpress zu, das sich meiner Meinung nach gut unter eigener Marke auf Amazon verkaufen lassen könnte. Ich erhoffe mir davon, dass ihr schneller ein Gefühl dafür bekommen könnt, welche Produkte profitabel sind und von welchen man eher Abstand halten sollte. Dieses System werde ich von heute an 30 Tage, also bis zum 3. August testen und anschließend entscheiden, ob ich es weiterführen, oder wieder etwas verändern werde. (Update 7.9.16: Aus zeitlichen Gründen kann ich leider nicht mehr so viel detaillierten Content veröffentlichen, zumal ich bei meinen Artikeln mehr Wert auf Qualität als auf Quantität lege.)

Über Feedback zu den Änderungen würde ich mich extrem freuen! Bitte teilt meinen Blog ein wenig durch die sozialen Netzwerke, denn ihr wisst ja: Sharing is Caring!

Ich wünsche viel Erfolg und bis bald!

Euer Hannes

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PLT #5 – Scheitert die Bestellung? – Letzte Verhandlungen mit dem Hersteller

Heyho!

Ich melde mich zurück mit einem neuen Update aus meinem Tagebuch und freue mich, dich wieder dabei zu haben. Wie im letzten Eintrag beschrieben, hatte ich eigentlich vor, am folgenden Tag meine Bestellung zu tätigen. Da ich allerdings meine Bestellmenge um 40% auf 600 Stück verringern wollte, kam es zunächst zu ein paar Komplikationen.

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Die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit erhoffte ich mir,  indem ich einfach ehrlich zu meinem Lieferanten war und etwa folgende Passage schrieb, in der ich  die Punkte auflistete, die mich am Sample nicht zu 100% überzeugt haben:

Thank you for the samples! We are satisfied with the printing quality and the product quality. However, I am not sure, whether our customers will be satisfied with the fact that […] and […]. Nevertheless we still want to give this product a try and decided to order 600 pcs for the first test order. 

Bitte versteht, dass ich in meinem Tagebuch weder auf mein Produkt, noch die Kategorie eingehen möchte. Schließlich gibt es auch schwarze Schafe innerhalb der FBA-Community und ich habe keine Lust, ihnen die Möglichkeit zu gehen, einfach meine Produkte zu kopieren.

Die Antwort des Herstellers kam relativ zügig und zunächst einmal war ich sehr froh, dass meine geringere Bestellmenge anstandslos akzeptiert wurde. Problematisch war nur die Frage nach der Verpackung, da sich solch eine geringe Menge für den Produzenten der Verpackung nicht lohnt und dieser ablehnte. Nun hatte ich also zwei Möglichkeiten:

  1.  1000x die hochwertige Verpackung bestellen, um auf diese bei einer möglichen zweiten Bestellung zurückzugreifen
  2.  Eine weniger hochwertige, aber günstigere Verpackung wählen

Ich entschied mich schließlich für letztere Variante und konnte endlich (!) meine erste Bestellung tätigen. Als es um die Lieferadresse ging, nannte ich dem Lieferant meine Adresse und sagte ihm, dass ich Door-to-Door Shipment mit Fedex oder DHL nutzen möchte.

Ich verspreche mir dadurch die für mich einfachste Versand- und Verzollungsabwicklung mit der geringsten Wahrscheinlichkeit für teure oder zeitintensive Fehler. Außerdem muss ich mich nicht mit irgendwelchen Incoterms herumschlagen, sondern kann einfach durchstarten, auch wenn meine Marge dadurch vielleicht etwas geringer ausfällt. Mein Lieferant akzeptierte meinen Wunsch, merkte aber folgendes an:

Fedex shipping and product cost from China to your Germany office is USD 2.63/pc. If you can use air freight shipping to any air port near your office, then we can save around USD 365.00 on shipping cost and new price will be USD 2.02/pc.

Würde die Ware also nicht meine Adresse, sondern einen Zielflughafen meiner Wahl ansteuern, könnte ich 365$ plus die Einfuhrumsatzsteuer von 19%, die auf diese Versandkosten erhoben werden würde, sparen. Trotz meiner Einstellung, so lean wie möglich anzufangen, gefiel mir diese Idee, vor allem, da der nächste Flughafen von mir aus lediglich 15 Kilometer entfernt ist.

Ohne groß nachzudenken googelte ich kurz und hatte wenige Minuten später eine Spedition am Telefon, die mir ein Angebot bereitete, die gesamte Verzollung am Flughafen und den Versand an meine Haustür für knapp 100€ zu übernehmen. Innerhalb einer halben Stunde konnte ich also etwa 300€ sparen, nur dadurch, dass ich die Ware zunächst an den Flughafen senden lasse. Das Angebot der Spedition habe ich noch nicht angenommen, da ich momentan überlege, die Verzollung selbst in die Hand zu nehmen und die Ware einfach mit dem Auto am Flughafen abzuholen.

Ich möchte grundsätzlich so viele Schritte wie möglich einmal selbst gegangen sein, bevor ich andere Unternehmen anweise, sie für mich zu übernehmen. So kann ich sicherstellen, dass ein Unternehmen gute Arbeit leistet und ich weiß genau, in welchen Bereichen es sich für mich zeitlich und preislich lohnt, andere zu beauftragen.

Falls sich jemand mit der Wareneinfuhr und -verzollung gut auskennt, würde es mich unendlich freuen, wenn er mir an kontakt(at)privatelabeltagebuch.de eine kuze Mail schicken könnte. Alles in allem kann ich euch also auch für den Start folgenden Tipp geben:

Erfragt bei eurem Hersteller nicht nur die Preise für Door-to-Door shipping, sondern auch die Kosten des Versandes an einen Zielflughafen (Incoterm DAT), in eurer Nähe. Passt aber auf, dass Ihr das eigentliche Ziel, so schnell wie möglich zu bestellen, nicht aus den Augen verliert!

Der letzte Satz ist enorm wichtig! So schnell wie möglich bestellen sollte oberste Priorität behalten! Ich habe den fatalen Fehler gemacht und viel zu lange mit meinem Lieferanten zunächst über Alibaba und später über E-Mail geschrieben. Ihr könnt massiv Zeit sparen, wenn ihr Skype- oder Whatsapp-Kontaktdaten austauscht!

Ein weiterer hilfreicher und zeitsparender Tipp ist, in euren Nachrichten mögliche Folgefragen bereits in der ersten Mail zu stellen. Das könnte beispielhaft etwa so aussehen:

Is it possible to use The XY-Package for this product? IF YES: Please send me a picture of that package. IF NO: Please tell me what other Packaging you offer.

Bei mehreren Fragen ist es außerdem sinnvoll, diese zu nummerieren! Ich habe das Gefühl, dass viele Chinesen ihre Mails nur flüchtig überfliegen und teilweise fehlerhaft beantworten. Je strukturierter und eindeutiger eure Mails sind, desto übersichtlich wird normalerweise auch die Antwort ausfallen!

Ich bedanke mich für euer Interesse und dafür, dass ihr weiterhin meinen Weg mitverfolgt! Fragen könnt ihr wie immer am besten unterhalb des Beitrags als Kommentar posten!

Da jetzt erst einmal eine lange Produktionszeit von circa 30 Tagen bevorsteht, wird es wohl in den nächsten Tagen keine relevanten Infos für das Tagebuch geben. Ich werde trotzdem weiter Artikel schreiben, um euch mit interessanten Infos und nützlichen Tipps zu versorgen!

Über neue Artikel werdet ihr selbstverständlich über meinen Newsletter in Kenntnis gesetzt, für den ihr euch unterhalb dieses Artikels eintragen könnt. Ich freue mich auf die Ankunft des Produktes und hoffe, ihr bleibt weiter dabei!

Euer Hannes

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PLT #4 – Jetzt wirds ernst! – Ankunft der Samples und erste Bestellung

Hohoho!

Nach fast einer Woche melde ich mich endlich zurück – mit spannenden Neuigkeiten! Doch bevor ich zu diesen komme, möchte ich weitermachen, wo ich im dritten Tagebucheintrag aufgehört habe, damit ich dir den gesamten Weg dokumentieren kann, was ja der Grundgedanke meines Blogs ist.

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Vergessen zu sagen hatte ich noch einen wichtigen Aspekt, wenn es darum geht, Samples zu bestellen. Wir als Private-Label-Verkäufer sollten versuchen, möglichst langfristig zu planen und unsere eigene nachhaltige Marke aufbauen. Essentiell für das Markenbewusstsein beim Kunden ist der erste Eindruck, also normalerweise der Moment, an dem der Kunde das Paket mit eurem Produkt ausgehändigt bekommt. Es lohnt sich also, die Verpackung möglichst hochwertig aussehen zu lassen. Zu Nutze machen wir uns dabei den sozialpsychologischen Halo-Effekt, der das menschliche Verhalten beschreibt, vom ersten Eindruck gelenkt positiv oder negativ auf alle anderen Eigenschaften der Marke zu schließen. Also, mein Tipp:

Bestellt nicht nur das reine Produkt als Sample, sondern fragt euren Hersteller, ob er dem Paket zudem Verpackungsmaterial (Packaging Material) und ausgedrucktes Material (Printing Goods) hinzufügen kann.

Mit ausgedrucktem Material meine ich beispielsweise Gebrauchsanleitungen oder Rabatt- und Garantiekarten. Die Druckqualität der chinesischen Hersteller ist häufig überraschend gut. Solche Extras sind wunderbare Mittel, um uns auf Amazon von den Konkurrenten abzusetzen und dem Preiskampf zu entkommen.

Gleichzeitig kann man die Kunden auf die eigene Website führen, auf der sie ihre E-Mail-Adresse gegen einen Mehrwert (Rabatt, Garantie,..) eintragen. Bei zukünftigen Veröffentlichungen weiterer Produkte unserer Marke können wir dann genau diese Kunden per E-Mail kontaktieren und ihnen beispielsweise einen Rabatt oder ein kostenloses Testprodukt anbieten, um Bewertungen zu sammeln und das Markenbewusstsein zu stärken.

Über Amazon direkt gibt es leider keine Möglichkeit, die Adressen der Kunden zu bekommen. Bei eurem chinesischen Hersteller lassen sich solche Ausdrucke häufig für wenige Cent mehr drucken und einpacken. Doch zurück zum eigentlichen Thema des Eintrags: Nachdem ich meine Samples bestellt hatte, bekam ich erst einmal drei Tage keine Antwort mehr von meinem Lieferanten.

Etwas stutzig wurde ich schon, andererseits gab es eigentlich keinen Grund zur Sorge, da ich nicht explizit dazu aufgefordert hatte, mir die Ankunft des Geldes zu bestätigen. Allgemein fällt mir auf, dass Chinesen dazu tendieren, sehr minimalistisch auf Mails zu antworten. Dass meine Sorgen tatsächlich unbegründet waren, erfuhr ich, als ich am nächsten Tag wie jeden Morgen direkt nach dem Aufwachen die Mails aus China gecheckt habe. Zugeschickt bekam ich die Bestätigung, dass mein Geld eingegangen ist und eine Tracking-Nummer fürs Paket.

Tipp: Erwartet von euren chinesischen Kontakten nicht zu wenig, aber niemals mehr, als ihr verlangt.

Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat, kann das gerne mit uns in der Kommentaren unterhalb des Artikels teilen. Es würde mich extrem freuen, wenn ich mit meinem Blog eine Austauschplattform erschaffen könnte. Die Reichweite ist mittlerweile erstaunlich groß geworden und ich sehe zuversichtlich in die Zukunft, da mir das Schreiben bisher viel Freude bereitet.

Beim Tracken des Paketes musste ich mehrmals schmunzeln, als ich sah, welch umständlichen Weg es auf sich genommen hatte. Mein Sample hat in den drei Tagen, in denen es auf dem Weg zu mir war, mehr von der Welt gesehen, als ich in meinem gesamten Leben. Aus dem chinesischen Inland ging es an die Küste nach Shanghai, von dort nach Korea und über Kasachstan nach Polen bis hin nach Deutschland.

Dementsprechend sah das Paket bei der Ankunft auch aus und mir ist noch einmal klar geworden, wie gut die Entscheidung war, kein zerbrechliches Produkt zu sourcen. erstesamples  

Nach ausgiebigem Testen der Sampels habe ich mich nach langem Hin und Her endlich entschieden: Ich werde bestellen!

Lange überlegen musste ich, weil ich zwar zufrieden war, aber einige Schwachstellen am Produkt erkannt habe. Diese sind nicht verheerend, könnten aber den ein oder anderen Kunden stören. Ich habe mich dennoch dazu entschlossen, das Produkt zu testen, allerdings möchte ich meinen Supplier dazu bewegen, die Bestellmenge herunter zu setzen, um mein Risiko zu minimieren.

Sollte er sich darauf nicht einlassen, werde ich wohl oder übel von vorne beginnen müssen und erneut mit der Produktrecherche beginnen, aber hoffen wir erst einmal das Beste! Sollte alles passen, werde ich wohl morgen früh meine erste Bestellung tätigen.

Ich bedanke mich, dass ihr wieder mitgelesen habt! Kommentare freuen mich wirklich riesig! Seid ihr noch bei der Produktrecherche oder habe ich vielleicht sogar den ein oder anderen “alten Hasen” unter meinen Lesern? Lasst es mich wissen! 

Viel Erfolg und bis dann!

Euer Hannes

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PLT #3 – Lieferanten kontaktieren und Samples bestellen

Hallo an alle!

Erst einmal: Vielen Dank an alle, die sich die Zeit nehmen, meine Beiträge zu lesen und zu kommentieren! Ich bin absolut überwältigt von der großartigen Resonanz, die ich bereits mit den ersten Artikeln erzielen konnte. Dutzende Nachrichten mit Lob und konstruktiver Kritik zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Vielen, vielen Dank!

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Ich befinde mich mittlerweile in der zweiten Woche meiner Reise und meine Aufgabe in den letzten Tagen war, einen Hersteller für mein Produkt zu finden. Es war schwieriger, als ich dachte, jemanden zu finden, dessen Produkte eine sehr gute Qualität haben und der gleichzeitig in der Lage ist, strukturiert und schnell auf meine Nachrichten zu reagieren. Zur Qualität lässt sich natürlich nur das Gröbste vermuten, da ich meine Waren aus China importiere und ich selbst nicht mal eben beim Händler die Qualität überprüfen kann.

Für die Zukunft erhoffe ich mir, gute Kontakte vor Ort aufzubauen, die meine potentiellen Produkte überprüfen, um mir den Zeitverlust durch die Bestellung von Samples zu ersparen. Aber auch hierbei muss man aufpassen, da Chinesen eine ganz andere Auffassung von guter Qualität haben können.

Wie genau finde ich meinen Hersteller?

Für die Herstellersuche nutze ich die B2B-Plattform www.alibaba.com. Diese funktioniert eigentlich wie Ebay Kleinanzeigen. Findet man ein Produkt, das einem zusagt, kontaktiert man den Hersteller und bespricht alles weitere über E-Mail, Whatsapp oder den Messenger auf AliBaba. 

Dabei ist es ratsam, sich und sein Unternehmen größer darzustellen, als es ist. So gebe ich mich beispielsweise nicht als Geschäftsführer aus, sondern als Vertreter, der sich um den Produktimport kümmert. Lasst euch von den MOQ (Minimum Order Quantity) oder dem Preis, der euch in der Suche angezeigt wird, nicht verunsichern. Die meisten Lieferanten sind einverstanden, wenn ihr für eure erste Order zunächst weniger Produkte einkauft, solange man ihnen zu verstehen gibt, dass die zukünftigen Bestellungen größer ausfallen werden, was ja selbstverständlich unser Ziel ist.

Für uns als Private-Label-Seller gibt es einige wichtigsten Infos, die wir vom Hersteller erfragen müssen.

Können wir Samples per Expressversand bestellen und was kostet es? 

Den Expressversand empfehle ich wirklich sehr, da sich der gesamte Prozess sonst ungemein in die Länge ziehen würde, auch wenn wir vielleicht 50$ pro Sample für die Versandkosten bezahlen müssen. Ich verstehe den Einwand vieler, dass 50$ für ein Sample extrem viel ist, zumal unsere Produkte ja meist klein und leicht sind. Bedenkt man aber, dass wir dafür innerhalb weniger Tage unser potentielles Produkt aus dem über 7000 Kilometer entfernten China an unsere Haustür geliefert bekommen, relativiert sich der Preis. Die Samplekosten gehören einfach dazu und sollten vielmehr als Investition und nicht als Ausgabe gesehen werden.

Hier findet ihr ein detailliertes Video von Lukas Mankow zu den gesamten Startkosten.

Können wir das Produkt verändern oder etwas hinzufügen?

Um uns auf Amazon langfristig vor die Konkurrenz zu platzieren müssen wir gezwungenermaßen natürlich auch ein besseres Produkt bieten. Bei der Produktrecherche sollten wir also bereits analysieren, wie wir das Produkt verbessern können. Das können einerseits bessere Bilder, Bullet Points und eine bessere Beschreibung sein, aber auch Veränderungen am Produkt, die es hochwertiger und langlebiger machen. Ein Beispiel wäre es, einen Pfannenwender mit Edelstahl- statt Plastikgriff produzieren zu lassen.

Können wir unser Logo auf das Produkt und die Verpackung drucken?

Auch diese Infos sind für uns als Private-Label-Seller sehr wichtig. Am Anfang reicht es, lediglich die Verpackung zu bedrucken, um nicht alles unnötig zu verlangsamen. Somit haben wir erstmal die Sicherheit, dass wir als alleiniger Verkäufer auf Amazon verkaufen und sich niemand mit dem gleichen Produkt an die BuyBox (siehe Foto) hängt.buybox Wichtig zu erfahren sind außerdem die Bezahlmethode, die MOQ (Minimum Order Quantity) und natürlich der Preis. Hier findest du eine kostenlose E-Mail Vorlage für die erste Bestellung. Du brauchst dafür weder etwas zu bezahlen, noch deine E-Mail einzutragen.

Bei der Herstellersuche solltet ihr darauf achten, dass ihr möglichst direkt mit der Fabrik (Manufacturer)  und nicht mit einem Zwischenhändler (Trading Company) zusammenarbeitet. Infos hierzu bekommt ihr bei Alibaba auf der Verkäuferseite. Dort steht auch, ob diese Infos “verified”, also nachgewiesen sind. alibaba

Doch zurück zur Praxis – Wie schon gesagt hatte ich Schwierigkeiten bei der Suche meines Herstellers. Viele Seiten wirken recht unseriös und die Produktbilder machen keinen wirklich guten Eindruck.

Nach längerer Suche wurde ich aber fündig und habe erst einmal 5 Lieferanten anschreiben können. Soweit der Stand vor 4 Tagen. Von den 5 Lieferanten bekam ich 3 Antworten, von denen nur 2 überhaupt auf meine Fragen eingegangen sind. Mein “Lieblingssupplier”, der eine professionelle Seite und das qualitativ verheißungsvollste Produkt anbietet, hatte mir zum Glück aber sehr strukturiert und detailliert geantwortet. Nach langem Hin und Her habe ich es heute morgen endlich geschafft, die Samples zu bestellen und hoffe, dass diese nächste Woche bei mir eintreffen.

Kleiner Tipp, den ich erfolgreich angewandt habe: Handelt heraus, dass ihr die Samplekosten (in meinem Fall 50$) übernehmt, diese euch aber erstattet werden, falls es zur großen Bestellung kommen sollte. Ich bin wirklich gespannt, ob mein Supplier den guten ersten Eindruck aufrecht erhalten kann und melde mich bald wieder! Über Kommentare, Nachrichten und Kritik würde ich mich wirklich freuen!

Euer Hannes

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PLT #2 – Das perfekte Amazon FBA Produkt? – Brainstorming und Produktrecherche

Heyho Hannes hier!

Um gemeinsam mit euch von null zu starten, habe ich mir vorgenommen, eine komplett neue Marke zu erschaffen und ein Produkt zu sourcen, mit dem ich noch keine Synergien mit bereits bestehenden Produkte einer ähnlichen Kategorie bilden kann. Wir fangen also wirklich von 0 an. Vorallem für Anfänger dürften die nächsten Wochen extrem interessant werden. Packen wirs an!

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Zunächst einmal brauchen wir möglichst viele Produktideen: Brainstorming ist angesagt. Im Moment geht es uns noch nicht darum, unser endgültiges Produkt zu finden, sondern wir suchen Bereiche, um die es sich lohnt, eine nachhaltige Marke aufzubauen. Ich verwende dazu verschiedene Methoden, Tools und Seiten, die ich gerne mit euch teile:

Zunächst nehme ich mir Zettel und Stift und schreibe eine Liste mit Dingen, die ich gerne tue, die mich faszinieren, für die ich Geld ausgebe, die ich täglich benutze etc. Außerdem schreibe ich meine Hobbies auf und Dinge, die ich gerne ausprobieren würde. Hierfür nehme ich mir bewusst 20-30 Minuten Zeit und lasse mich durch nichts ablenken.

Es ist erstaunlich, wie viele Dinge einem in den Kopf kommen, wenn man einmal in diesen Brainstorm-Flow kommt. Habe ich diesen Schritt abgeschlossen, fange ich an, im Internet nach Produkten zu suchen, hauptsächlich auf Amazon. Stunden von Arbeit spart euch hierbei das kostenlose Chrome – Addon AMZ Seller Browser. Das Addon zeigt automatisch den Bestsellerrang, sowie weitere nützliche Daten zum Artikel an. Ich denke den meisten Lesern dürfte der Amazon Bestsellers Rank (BSR) bereits ein Begriff sein. Der BSR ist ein Verkaufsrang, der alle Produkte einer Kategorie nach ihrer Beliebtheit, basierend auf den Verkäufen, chronologisch ordnet.

Somit ist der BSR einerseits sehr ungenau, da es große Unterschiede zwischen den einzelnen Kategorien gibt und ein BSR von 1000 je nach Kategorie 20, aber auch nur 3 Verkäufe am Tag bedeuten kann. Gleichzeitig ist er aber ein wunderbares Tool, um die Verkäufe grob zu schätzen, da Amazon bei der Veröffentlichung solcher Daten im Allgemeinen sehr sparsam ist.

Indem man Produkte verschiedener Kategorien über mehrere Tage trackt, kann man durch den BSR ein Gespür für die Verkaufszahlen der Produkte entwickeln. Falls du dich fragst wie dieses “tracken” funktioniert, habe ich auch dafür einen interessanten Tipp für dich:

999-Methode: Möchtest du erfahren, wie häufig sich ein Produkt pro Tag verkauft, kannst du es über mehrere Tage verfolgen. tDas machst du, indem du jeden Tag zu einer ähnlichen Uhrzeit 999 Einheiten des Artikels in deinen Warenkorb legst (mehr sind nicht möglich). Meistens befinden sich weniger als 999 Artikel im Lager und Amazon nennt dir diese Anzahl. Auch mit dieser Methode kann man sich aber nie zu 100% sicher sein, da ein Produkt ja beispielsweise auch über andere Internetseiten beworben werden kann und dadurch häufiger verkauft werden könnte. Außerdem lässt sie sich nur auf Prime-Produkte anwenden, da sich der Lagerbestand von Unternehmen X, das kein Prime anbietet und aus eigenem Lager versendet, auch verringert, wenn dieser beispielsweise auf Ebay verkauft.

Zusammenfassend habe ich die ersten Tage meine Liste abgearbeitet und nach potentiellen Produkten in meinen Interessensbereichen gesucht.

Worauf muss ich beim ersten Amazon FBA Produkt achten?

  1. Verkaufspreis zwischen 10€ und 50€
  2. Die ersten 10 Produkte haben ähnlich hohe BSR (keine Monopolstellung)
  3. Leicht, Klein, wenig Einzelteile
  4. Möglichkeit, das Produkt in Zukunft mit anderen Produkten zu ergänzen, um die Marke aufzubauen

Dies sind einige der wichtigsten Kriterien, wenn auch bei Weitem nicht alle. Für eine sehr detaillierte Ausführung dieses Themas, kannst du dir hier das passende Video auf dem Kanal “Zum Erfolg” auf Youtube angucken. Bei der Produktrecherche solltet ihr aufpassen, dass ihr nicht zu tief in die Nischen eindringt. Der deutsche Markt ist im Vergleich zum amerikanischen noch nicht so stark gefüllt. Dies ist auch der Grund, weshalb ich finde, dass es der richtige Zeitpunkt ist, in den wachsenden Markt des Onlinehandels in Deutschland einzusteigen.

Nach etwa drei Tagen intensiver und stundenlanger Suche war es bei mir soweit und ich habe ein Produkt gefunden, in dem ich großes Potential sehe. Mit Hilfe der oben beschriebenen 999-Methode konnte ich in den nächsten Tagen die potenzielle Konkurrenz verfolgen. 2 Konkurrenten haben mir dabei allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht, da sie ihren Lagerbestand zwischenzeitlich auf mehr als 999 Artikel erhöht haben.

Da mir die Kategorie bisher nicht allzu bekannt war, war das Tracken aber dennoch wirksam und ich habe mir einen Überblick über die Verkäufe machen können. Mein Fazit nach einigen Tagen ist, dass mein Produkt definitiv Potential hat und ich auf dem richtigen Weg bin, mein Ziel aus dem letzten Tagebucheintrag von 3000 € Reingewinn im Monat zu erreichen.

Für den Fall, dass man ein Produkt mit sehr gutem BSR und gleichzeitig niedriger Konkurrenz findet, kann das daran liegen, das der BSR ungewöhnlich niedrig ist. Ursachen hierfür können beispielsweise Promotionen der Verkäufer oder saisonale Schwankungen sein. Um hier auf der sicheren Seite zu sein nutze ich 2 kostenlose Tools.

www.CamelCamelCamel.com –Hier könnt ihr einfach den Amazon-Link eintragen und euch die BSR-Entwicklung ansehen. Auch die Preisentwicklung kann für uns sehr interessant sein. CamelCamelCamel ist eines meiner Lieblingstools und ich kann kaum glauben, dass es kostenlos ist.

www.google.de/trends/ – Saisonale Schwankungen des Produktes oder der Keywords zeigt euch auch Google – ebenfalls kostenlos. Bevor wir zum nächsten Schritt übergehen, solltet ihr euer potentielles Produkt  definitiv durch diese beiden Seiten jagen.

Ich bedanke mich, dass ihr wieder mitgelesen habt und ich freue mich schon auf die Schritte, die in der zweiten Woche auf uns zukommen: Herstellersuche und Sample-Bestellung. Bleibt dran und stellt eure Anregungen in den Kommentaren!

Euer Hannes

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PLT #1 – 3000 Euro im Monat mit Amazon FBA? – Vorbereitung und Zielsetzung

Hey! Hannes hier!

Passend zum Start des Tagebuchs habe ich mir vorgenommen, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen und dabei den kompletten Ablauf in seinen Details auf diesem Blog zu dokumentieren. Mein Wunsch ist es, dass Ihr Euch fühlt, als säßet ihr direkt neben mir am Schreibtisch. Ich kann Euch also nur empfehlen, euer kleines schwarzes Notizbuch hervorzukramen und meinen Weg mitzuverfolgen!

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Wieso 3000€ im Monat?

Bevor Du Dich über meinen etwas reißerischen Titel beschwerst, möchte ich Dir die 10x10x1 Methode vorstellen, die ich damals von Scott Voelker, einem amerikanischen Private-Label-Seller, gelernt habe. 10x10x1 steht dabei für:

  1. 10 Verkäufe am Tag
  2. 10 USD Reingewinn pro Produkt
  3. 1 Produkt

Pro Tag sprechen wir hier also von 100 USD Reingewinn bzw. 3000 USD im Monat für ein einziges Produkt. Meiner Meinung nach sind diese Zahlen keineswegs utopisch und unter bestimmten Voraussetzungen für jeden erreichbar. 

Damit will ich aber niemandem das Gefühl geben, dieses Ziel sei einfach zu erreichen. Ganz im Gegenteil – Ich denke, das Private-Label-Geschäftsmodell ist keineswegs einfacher als viele Arbeitnehmerberufe und eine wahre Herausforderung für jeden.

Es ist ein kontinuierliches Hinaustreten aus der eigenen Komfortzone und bedarf einer gewissen Risikobereitschaft. Ich persönlich sehe aber gerade darin die Spannung und weiß, dass es für mich genau das Richtige ist. Aus meiner Motivation heraus übernehme ich die 10x10x1 Methode einfach für die europäische Währung und so setzt sich das folgende Ziel zusammen:

Bis zum 10. Juli 2016 möchte ich das erste Produkt einer neuen Marke auf Amazon zum Verkauf anbieten. Langfristig werde ich mit dem Produkt mindestens 3000 € pro Monat verdienen.

Packen wirs an! Schreibt mir einen Kommentar, wenn Ihr Bock auf dieses Projekt habt, stellt eure Fragen und gebt mir Vorschläge für Themen, die ich genauer behandeln soll! Am Dienstag, den 17.5.2016 um 18:00 veröffentliche ich den zweiten Tagebucheintrag rückblickend auf die erste Woche mit vielen hilfreichen Tipps zur Produktrecherche und zur Herstellersuche! Euer Hannes

Hier gehts zum nächsten Blogeintrag: PLT #2 – Das perfekte Produkt? – Brainstorming und Produktrecherche

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