Vom frustrierten Studenten zum erfüllten Unternehmer in 2,5 Jahren – So habe ich angefangen

Moin aus Bali,

es ist kurz nach Mitternacht auf Bali. Ich bin aber gerade so motiviert, dir meinen persönlichen Werdegang zu erzählen, womit ich Dich motivieren möchte, auch erfolgreich zu werden und persönlich zu wachsen.

Gliederung:

  1. Meine Anfänge
  2. Meine Entscheidung
  3. Meine Transformation

In den letzten vier Wochen lief mein Business normal weiter und habe deswegen auch nicht viel verändert. Deswegen gibts heute keine Hacks und Tipps, sondern meine persönliche Geschichte, um Dir zu zeigen, dass Du auch zu einem Unternehmer werden kannst. Es braucht nur die richtigen Glaubenssätze und Selbstvertrauen in die eigene Sache.

So fing alles an…

Während meines Abiturs war ich fest davon überzeugt, dass ich nur erfolgreich sein könnte, wenn ich etwas Vernünftiges studiere. Für mich war Erfolg nur einer kleinen privilegierten Gruppe vorbehalten,

Menschen, die jahrelang studiert haben und sich dadurch einen Namen in dieser Welt machen konnten. Also habe ich auch angefangen zu studieren. Dafür bin ich extra nach Göttingen gezogen und habe eine WG gegründet, weil Geld eher knapp war.

Während meines Studiums habe ich mich dennoch mit dem Unternehmertum beschäftigt, Bücher gelesen und mir Gedanken darüber gemacht, mit welchen Ideen ich am besten Geld verdienen kann.

Gerade hatten wir unsere Dachgeschosswohnung richtig eingerichtet und es uns gemütlich gemacht, als ich merkte, dass ich einfach mehr aus dem Unternhemertum schöpfen konnte als aus meinem Studium.

So kam ich auf die Idee, zusammen mit Lukas auf Flohmärkten Gesellschaftsspiele zu kaufen und möglichst gewinnbringend bei Ebay wieder zu verkaufen. Das erste Spiel, welches wir erworben hatten, war leider ein Flop, dafür hatten wir Glück mit den nächsten Spielen. Hätten wir weiter gemacht, hätten wir locker einen Stundenlohn von 30 bis 40 Euro gehabt. Das war schon mal augeöffnend und hat Lust auf mehr gemacht…

Aber ich wollte ein langfristiges Business. So entschloss ich mich mein ganzes Erspartes von 2500 Euro in die Hand zu nehmen und Amazon FBA auszuprobieren. In China bestellte ich 600 Reinigungsbürsten, die in der Produktion ca. 1.200 Dollar gekostet haben.

Meine erste Bestellung bestand aus 17 große Kartons mit insgesamt 600 Einheiten. Ich fragte mich damals, wie viele Monate es wohl dauern wird, alles zu verkaufen…

Außerdem brauchte ich ja auch noch EAN Codes, für die ich nochmal 450 Euro ausgab. Schließlich wollte ich nicht das Risiko eingehen, dass mein Produkt gesperrt wird.

Kleiner Tipp für Dich, Du musst keine aus Deutschland verwenden, sondern kannst dir die EAN Barcodes in Estland (hier klicken) holen… und das für einen unschlagbaren Preis von 50 Euro.

Meine Bürsten waren innerhalb von eines Monats ausverkauft. Davon waren 560 Verkäufe verifizierte Verkäufe und 40 Stück für Bewertungen.

Nach dem ersten Monat war mein gesamter Lagerbestand ausverkauft.

Noch nie hatte ich so ein Glücksgefühl, jedoch hatte ich nicht wirklich jemanden mit dem ich dieses tolle Gefühl teilen konnte. Denn mein Umfeld bestand nur aus Menschen, die sich mit dem Unternehmertum nicht auseinandersetzten wollten.

“Mir ist mien Umfeld wahnsinnig wichtig. Ich ziehe sehr viel Energie daraus und kann auch sehr viel Energie meinem Umfeld mitgeben.”

Mit meinem damaligen Umfeld konnte ich dies nicht. Es ging mir also immer schlechter in meiner Situation und ich wusste, ich muss bald eine Entscheidung treffen. 100% Studium oder 100% Unternehmertum.

Meine Entscheidung… 

Ich entschied mich für 100% Unternehmertum.

Das hieß allerdings, dass ich meine WG auflösen musste. Leider wurde unsere Wohnung von einer Wohngenossenschaft vermietet, die ein paar Sonderregeln hatte…

So mussten auch meine Untermieter aus der Wohnung ausziehen, wenn ich als Hauptmieter nicht mehr in der Wohnung leben würde. Anfangs dachte ich, diese Regel wird in den nächsten Jahren ja sowieso nicht in Kraft treten, allerdings passierte dies dann doch schneller als Gedacht.

Mir tat das ganz auch wirklich leid. Ich hasse es, Menschen zu verärgern und wenn ich Schuld an einem Problem habe.

Hinzu kam auch noch, dass ein Konkurrent genau das gleiche Produkt auf Amazon anbot wie ich. Für mich war das so ein Rückschlag, dass ich mich erst einmal abreagieren und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen musste.

Ich wollte diesen Rückschlag mit jemanden teilen. Ich begann, meinen Werdegang in einem Blog niederzuschreiben. Aber nicht nur meine Rückschläge wollte ich teilen, sondern auch was ich daraus gelernt habe und wie ich dadurch erfolgreicher werden konnte.

So entstand mein Blog Private Label Tagebuch.

Mittlerweile war mir klar, dass ich qualitativ hochwertige Produkte anbieten wollte, die sich auf jeden Fall von der Konkurrenz deutlich unterscheiden. Ich fing an, mehrere Monate in die Herstellung eines Produktes zu investieren, was sich deutlich ausgezahlt hat.

Auch erstellte ich meinem eigenen Podcast und Youtube Kanal (klick hier). Heute erreiche ich damit genau die Menschen, die auch erfolgreich sein wollen und denen ich weiterhelfen kann.

Meine Transformation

Amazon FBA war mein erstes Cashflow-Business und damals wollte ich mir materielle Wünsche damit erfüllen. Ich habe mir sogar Bilder ausgedruckt von Stränden, Anzügen und Uhren.

Heute würde ich sowas nicht mehr tun.

Denn heute sind mir ganz andere Dinge viel wichtiger, wie meine persönliche Freiheit, das Reisen und ein mobiler Arbeitsplatz. Materielle Dinge sind im Moment nur nervige Ablenkung für mich, natürlich kann sich das auch wieder ändern aber zur Zeit bin ich sehr zufrieden damit.

“Je mehr ich in diesen Transformationsprozess reingekommen bin, desto mehr habe ich gemerkt  worum es geht: Persönliches Wachstum und Anderen weiterzuhelfen.”

Durch diese Transformation sind mir besonders zwei Dinge klar geworden.

Erstens, mein persönliches Wachstum. Mir ist es wichtig, sich stetig weiterzuentwickeln und aus eigenen Fehlern zu lernen, egal in welchem Bereich.

Zweitens ist mir bewusst geworden, dass ich Menschen helfen möchte und mich dies sehr erfüllt. Durch persönliche Gespräche, meinen YouTube Kanal und Podcasts möchte ich Dich dabei unterstützen, etwas eigenes aufzubauen.

Mach dir einen schönen Tag!

Dein Hannes

PLT #29 – Diese Zertifikate musst du als Amazon-Händler kennen, BEVOR du startest

Hi aus Indonesien,

Für viele Amazon-Händler sind Zertifikate ein K.-o.-Kriterium, entweder um überhaupt mit FBA zu starten oder bei der Auswahl der richtigen Produkte. Heute möchte ich Dir ein paar Tipps geben, warum Du Zertifikate benötigst, für welche Produkte Du sie gebraucht werden und warum Zertifikate so wichtig sind.

Dieser Artikel soll als eine solide Hilfestellung neben deinen eigenen Recherchen dienen, die ich Dir (und auch niemand sonst) leider nicht komplett von den Schultern nehmen kann.

Am Ende habe ich für Dich noch einen super PPC Hack, damit Deine Verkäufe so richtig Fahrt aufnehmen und das mit einem minimalen Aufwand.

Gliederung:

  1. Warum benötige ich Zertifikate
  2. Vorgehensweise und die wichtigsten Zertifikate
  3. PPC-Hack: Automatische Kampagnen 

Warum benötige ich Zertifikate

Gerade erst habe ich mein erstes elektronisches Produkt auf den Markt gebracht und habe somit den gesamten Prozess durchlaufen.

Am Anfang ist es viel leichter, möglichst simple Produkte bei Amazon zu verkaufen. Gerade Anschaffungs-, Transport- und Einfuhrkosten sind sehr niedrig und die Marge umso höher. Leider wird Deine Konkurrenz aber genau das gleiche tun. Also solltest Du Dir überlegen, ob Du nicht doch komplexere Produkte verkaufen solltest, auch wenn sie ein Zertifikat benötigen. So hebst Du dich von der Konkurrenz weit ab und kannst langfristig sehr gut laufende Produkte verkaufen.

„Durch komplexere Produkte, die Zertifikate benötigen, kannst Du Dich von der Konkurrenz abheben.“

Vorgehensweise und die wichtigsten Zertifikate

Benötige ich ein Zertifikat, stelle ich als erstes eine „Qualifizierte Anfrage“ entweder beim TÜV oder Zoll. Hierbei ist es besonders wichtig, dass Du die Materialen, aus denen Dein Produkt besteht, genau auflistest. Auch musst Du unbedingt die wichtigsten Funktionen, welches das Produkt erfüllt, beschreiben. Entgegen dem Vorurteil des faulen Beamtentums, habe ich zeitnah sehr hilfreiche Antworten bekommen.

Eine andere Herangehensweise und vielleicht auch kleiner „Zertifikatshack“ ist, große Firmen, die ein ähnliches Produkt wie Du verkaufen, einfach anzuschreiben und nach den Zertifikaten fragen, die es bereits für das Produkt gibt. Natürlich solltest Du Dir vorher einen guten Grund bzw. eine gute Geschichte für Deine Anfrage ausgedacht haben. 

Zum Beispiel könntest Du sagen, dass Du ein besorgtes Elternteil bist, das gerne wissen möchte, ob das Produkt auch wirklich allen Sicherheitsvorschriften entspricht und Du mehr darüber erfahren möchtest. In den meisten Fällen erhält Du auch hier eine Antwort.

Für welche Produkte sind nun Zertifikate tatsächlich nötig? Hier kann ich Dir ein paar Produkte nennen, jedoch musst Du Dich natürlich auch noch einmal selbst genauer über dein Produkt informieren und welche Zertifikate dafür nötig sind. 

Sämtliche Produkte, die in Körperkontakt kommen könnten, Kontakt mit der Schleimhaut haben oder mit Lebensmitteln in Berührung kommen könnten, benötigen ein Zertifikat. So z.B. auch Babylätzchen oder auch Sexspielzeug :-). Für solche Produkte wird ein Zertifikat benötigt, um dem Gesetz „Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch“, kurz „LFGB“, nachzukommen (https://www.gesetze-im-internet.de/lfgb/).

Das zweite wichtige Zertifikat oder eher gesagt Kennzeichnung ist die sogenannte „CE-Kennzeichnung“. Diese wird für elektronische Produkte oder Produkte, die eine bestimmte Schutzfunktion erfüllen, benötigt. Das CE-Kennzeichen findet sich auf fast allen EU-Produkten wieder. Die Kennzeichnung dokumentiert, dass Waren, von Spielzeug bis hin zur Baumaschine, den Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EU entsprechen (https://www.tuv.com/germany/de/ce-kennzeichnung.html).

„LFGB und „CE“ sind die wichtigsten Gesetzgebungen, die Zertifikate für Dein Produkt unerlässlich machen“

Viele Händler auf Sourcing Plattformen, bieten an, Dir Zertifikate auszustellen. Oft handelt es sich aber nur um ein FDA-Zertifikat. Dies ist nur für die USA und nicht für Deutschland gültig.

Für Dich als FBAler bedeuten all diese Gesetzgebungen, dass Du genügend Zeit investierten solltest, Dich mit den wichtigsten Zertifikaten vertraut zu machen. Ansonsten riskierst Du eine Abmahnung, die Dich teuer zu stehen kommen könnte.

PPC-Hack: Automatische Kampagnen

Du wirst jetzt sicher denken, dass bei automatischen PPC-Kampagnen ja sowieso alles von alleine läuft und damit hast Du nicht ganz unrecht, aber mit einem einfachen Trick, kannst du mit wenig Aufwand gute Keywords herausfiltern, die bestmöglich konvertieren. 

Für jedes Deiner Produkte stellst du eine automatische Kampagne ein. Die Keywords sollten auf 5 Cent Maximal-Gebot per Keyword eingestellt sein. Das Tagesbudget auf 20 Euro pro Tag. Du wirst wahrscheinlich nie 20 Euro erreichen, was Du auch gar nicht sollst. Aber so fungiert der Amazon-Algorithmus als „Detektiv“ und filtert automatisch die besten Keywords für Dich raus. 

Viel Erfolg!

Dein Hannes

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PLT #28 – Konstanter Amazon-Umsatz durch simple “Nie wieder Out-of-Stock” Strategie & gemeines Spionage-Tool

Hey Leute, Hannes wieder am Start,

Ich möchte die Erwartungen nicht zu hoch setzen, aber ich bin überzeugt, dass meine Strategie aus dem heutigen Artikel dazu führen könnte, dass du nie wieder mit dem Problem konfrontiert sein wirst, bei Amazon FBA Out of Stock zu gehen!

Falls du neugierig wegen des gemeinen Spionage-Tool bist: Darauf gehe ich am Ende des Monatsupdates ein. Wie sagt man so schön: Das beste kommt zum Schluss (Aber du weißt ja auch, dass der restliche Content genauso wichtig ist!)

Gliederung:

  1. Simple Strategie: Nie wieder Out-of-Stock
  2. Neue Produktstrategie mit neuem Teammitglied
  3. Gemeines Spionage-Tool

Simple Strategie: Nie wieder Out-of-Stock

Ich rege mich ja über herzlich wenige Dinge auf, aber „Out-of-Stock-sein“ ist ein extrem leidiges Thema. Da baut man mühselig ein richtig schönes Listing auf und legt einen bomben Launch hin und dann ist alles futsch – nur weil die Warenlager leer laufen!

Ich könnte wetten, dass schon jeder Amazon-FBA Händler einmal Out-of-Stock war. Dann könnt ihr wenigstens mit mir fühlen 😊. Das Problem bei der Sache: Das Kapital ist von Beginn der Produktion bis zum Verkauf an den Endkunden fest gebunden und somit nicht, beziehungsweise nur teils zum Bestellen neuer Ware verfügbar. Ebenso kann es vorkommen, dass ein Händler die Produktions- und Lieferzeit überraschend bei der nächsten Bestellung erhöht.

Die Folge davon: Out-of-Stock! Und das macht euer Ranking komplett kaputt. Mehr oder weniger, je nachdem wie lange ihr Out-of-Stock seid. Bei 2-3 Tagen ist noch alles unproblematisch.

“Ist doch kein Ding,” – könntest du jetzt sagen – “Man kann doch einfach mehr bestellen?”

Falsch! Auch diesen Fehler darfst du nicht machen und zu viele Produkte (beispielsweise für das ganze Jahr) bestellen. Dadurch bindest du viel zu viel Kapital und die Lagerkosten erhöhen sich enorm.

Bei uns trat folgender Fall ein: Die normale Lieferzeit eines unserer bestverkaufenden Artikel betrug 4 Wochen. Somit haben wir ganz normal nachbestellt, als uns das Amazon-Tool darauf hingewiesen hat. Das fatale Problem: Der Hersteller meinte plötzlich, dass sie 8 Wochen benötigen würden.

So etwas ist dann entweder mies gelaufen oder du bist richtig darauf vorbereitet. Zum einen empfehle ich dir immer den persönlichen Kontakt per Telefon zum Hersteller zu suchen. Ein großer Vorteil ist, wenn du den Hersteller sogar schon einmal persönlich getroffen hast. Bei chinesischen Herstellern ist es immer enorm wichtig, anfangs über Persönliches zu quatschen. Danach kannst du ihm ganz offen dein Problem schildern.

Erkläre ihm, was die Folgen davon wäre, wenn du Out-of-Stock gehst und dass dies ebenfalls ein großer Nachteil für ihn ist. Dafür kannst du zum Besipiel diese Vorlage verwenden:

“I can totally understand that there are reasons that might cause a delay for the production. However, it could lead to the problem that we will run Out of Stock on Amazon. Consequently, the ranking algorithm makes our product’s rank a lot worse and in the future we will not be able to sell as much as in the past anymore. This will lead to smaller orders and less revenue and profits for you in the future.”

Wie du siehst: Manchmal ist es am besten, einfach ehrlich zu sein. Bei einem so offenen Gespräch versteht der Hersteller die Situation und arbeitet gerne mit dir eine Lösung aus.

Mein zweiter Tipp neben dem persönlichen Kontakt zum Hersteller ist eben das Splitten der Bestellungen in Kombination mit der Luftfracht. Die geht deutlich schneller als die Seefracht. Schaut euch aber unbedingt vorher an, inwiefern das kostentechnisch alles Sinn macht und kalkuliert ein bisschen.

Nach 5 Wochen konnten so bei uns ungefähr 20-25 % über Flugfracht ins Amazon-Lager geliefert werden. Somit wurde vermieden, dass wir Out-of-Stock gehen. Im weiteren Verlauf kamen dann immer Step-by-Step kleine Teile der Bestellung an. So wurde der Bestand jedes Mal aufgefüllt, bevor dieser ausverkauft war. Genial, oder? Out-of-Stock adé!

Neue Produktstrategie mit neuem Teammitglied

Ihr habt sicher mitbekommen, dass ich in meinem letzten Blogpost darauf hingewiesen habe, dass wir unser Team vergrößern wollen. Wir haben zwei richtig coole Leute gefunden, die sich im Moment in einer einmonatigen Testphase befinden.

Hast du dich auch beworben und es hat nicht geklappt oder du hast die Stellenausschreibung verpasst? Dann melde dich doch einfach zu meinem Newsletter an. Dort informiere ich dich sofort, wenn wir wieder einen oder mehrere Plätze im Team zu vergeben haben. On-Top bekommst du natürlich eine geballte Ladung Mehrwert und erfährst als Erste/r, sobald ich einen neuen Tagebucheintrag veröffentliche.

Verliere nicht den Anschluss!

Verpasse ab sofort keine geheimen Amazon-Updates mehr, die essentiell für deinen Erfolg sind!
Ich respektiere deine Privatsphäre und versende keinen Spam

Wofür hast du denn ein neues Teammitglied gesucht?

Den kompletten FBA Prozess kann man wunderbar in 2 wichtige Bereiche unterteilen:
1. Produktentwicklung & Sourcing
2. Listing, Launch & Optimierungen

Für beide Bereiche werden sehr unterschiedliche Persönlichkeitstypen benötigt, um das maximale aus Allem herauszuholen. Während in der Produktrecherche eine sehr kreative Ader gefragt ist, braucht die Optimierungs-Person eher eine ausgeprägte Zahlenaffinität.

Mein Mitarbeiter Thomas, der schon länger im Team ist, kann nun viel besser in die Optimierung einsteigen und ist hier viel mehr in seinem Element, da das Sourcing in Zukunft nicht mehr in seinem Tätigkeitsfeld liegt.

Zukünftiger Weg mit der Marke

Ein Bereich der Optimierung sind beispielsweise Facebook-Werbeanzeigen. Hierzu empfehle ich dir unbedingt den Conversion Booster Podcast mit Alex und Marvin. Bisher haben wir diese Werbeanzeigen ausschließlich dafür genutzt, um unsere Produkte im Amazon-Shop direkt zu bewerben.

Trotz der geringen Margen (verglichen mit einem eingenen Online-Shop) konnten wir sehr große Erfolge damit erzielen und mir ist schnell bewusst geworden, wie mächtig die Kombination aus Facebook und Amazon wirklich ist.

Mittlerweile können wir dank größerer Ressourcen und mehr Kapital auch das
Projekt „eigener Webshop“ angehen. Das hat den Vorteil einer besseren Marge und das Unternehmen ist nicht mehr nur von Amazon abhängig. So haben wir einfach mehr in der eigenen Hand!

Übrigens: alle Menschen, die ich hier auf meinem Blog nenne, kann ich von Herzen weiterempfehlen, da die richtig Mehrwert liefern. So auch Johannes und Felix, die in ihrem Podcast Tipps über Unternehmertum geben und auch allgemein über Amazon FBA sprechen.

Die beiden haben eine eigene Sockenmarke gegründet und sind damit sehr erfolgreich unterwegs. Reinhören lohnt sich! Schlussendlich möchte ich euch aber noch darauf hinweisen, dass es keinen Sinn macht, sich anfangs schon Gedanken über einen eigenen Webshop zu machen. Konzentriert euch voll auf Amazon und gebt dort richtig Gas. So haltet ihr das Risiko am Anfang auch niedriger.

Gemeines Spionage-Tool

Jetzt möchte ich dich nicht weiter auf die Folter spannen und endlich das geheime Spionage-Tool bekannt geben. Du kannst nämlich nahezu alle Hersteller/Lieferanten von Amazon-Verkäufern in Amerika ganz einfach herausfinden. So habt ihr den Vorteil, schnell gute und zuverlässige Hersteller in China zu finden.

Das Ganze macht ihr auf der Seite www.usaimportdata.com. Suche auf Amazon im Impressum des Verkäufers den genauen Firmennamen und gib ihn dann auf der Seite ein. Dort siehst du dann die Hersteller und sogar die Anzahl der bestellten Kartons.

Krasse Infos, oder? 😀 Das dachte ich auch damals. Nutze diese wertvolle Information aber bitte bewusst und treibe keinen Sch*** damit.

Das wars auch schon wieder von mir. Doch ihr könnt euch schon bald wieder auf das nächste Update freuen. Glaubt mir, ich freue mich auch 😉.

Alles gute und gib Gas, dein Hannes!

PLT#27 – Warum Amazon FBA Produkte keinen Sinn machen & Mitarbeiter gesucht

Hi Leute, Hannes hier!

Heute geht es um den Hauptgrund, warum so viele Amazon-FBA-Unternehmen scheitern und ich erkläre dir genau, wie du diesen riesigen Fehler schon beim Produktsourcing vermeidest. Und das meine ich wirklich Ernst, auch, wenn heute der 1. April ist. 😉

Außerdem suchen wir vielleicht genau dich! Wir haben zwei neue Stellen in unserem Team zu vergeben. Hast du Lust, ein fundamentaler Teil beim Aufbau eines 8-stelligen Unternehmen zu sein und bist du bereit, hart dafür zu arbeiten? Dann schau dir die Stellenausschreibungen an auf http://johannesungerer.com/team/ – ich freue mich auf deine Bewerbung!

Einen Fehler und das dazugehörige Learning vom letztem Monat habe ich auch noch für dich im Gepäck 😉.

Gliederung:

  1. Warum Amazon FBA Produkte keinen Sinn machen
  2. Wir suchen Verstärkung für unser Team!
  3. Glück im Unglück: Der Fail des letzten Monats

Warum Amazon FBA Produkte keinen Sinn machen

Ja, du hast richtig gelesen. Gut, ich gebe zu, dass der Titel etwas provokativ ist. Trotzdem steckt natürlich eine Wahrheit dahinter und zwar eine extrem wichtige! Um dir das zu zeigen, stelle ich dir nun unser Vorgehen bei der Produktsuche vor und wie wir merken, dass die meisten Produkte überhaupt keinen Sinn machen.

Hier siehts du unsere Sourcing Vorlage. Eine Checkliste, die ein gutes Produkt, welches wir dann schlussendlich auch sourcen, erfüllen muss. Los geht es, wenn wir ein Produkt auf Amazon gefunden haben, welches sich lohnen könnte. Von diesem checken wir den echten Einkaufspreis. Dies geht nur, indem du diverse Hersteller anschreibst und Einkaufspreis erfragst.

Extra-Hack: Du kannst bei 1-2 Herstellern auch mal auf dicke Hose machen und nach dem Einkaufspreis für eine riesige Bestellmenge fragen, zum Beispiel 20.000 Stück. So bekommst du ein besseres Gefühl für deinen Verhandlungsspielraum.

Haben wir dann den Einkaufspreis herausgefunden, berechnen wir sofort die Marge. Welche Kosten du dafür beachten musst, zeige ich dir gleich. Der Schritt der Margenberechung ist der absolut wichtigste! Denn ohne ausreichend Gewinn ergibt ein Produkt einfach keinen Sinn.

Bei uns kommen ungefähr nur 25 bis 35% der Produkte, von denen wir Sampels bestellen, auch tatsächlich auf den Markt. Und das, weil die meisten wirtschaftlich einfach keinen Sinn ergeben. Mach bitte nicht den Fehler und bringe ein Produkt trotzdem auf den Markt, nur weil du schon sehr viel Zeit hinein investierst hast. Dadurch wird die Marge leider auch nicht größer. Habe die Disziplin und bring es nicht auf den Markt!

Lies dir gerne meine persönliche Erfahrung in einem meiner letzten Blog-Artikel genau zu diesem Problem durch. Mir ist das nämlich fast mit einem bestimmten Produkt fast passiert (das Produkt lege ich in dem Tagebucheintrag offen). Ich habe aber noch die Notbremse gezogen.

Wenn also die Entscheidung „Nein“ lautet, dann wird keine Zeit mehr in das Produkt investiert und es kommt keinesfalls auf den Markt. Ergibt das Produkt laut Margenberechnung Sinn, dann werden sofort Samples bestellt. Es soll ja fix gehen 😉.

Erst nach der generellen Prüfung der Samples wird das Produkt detailliert mit USPs ausgearbeitet. (Dazu haben wir dann weitere Checklisten).

Jetzt hatte ich dir noch versprochen zu zeigen, welche Punkte du bei der Berechnung der Marge beachten musst. Hierzu nutze ich einen Margenrechner (siehe Screenshot).

Hier kannst du ihn dir gerne kostenlos herunterladen, du musst auch nicht deine E-Mail oder ähnliches eintragen. Mir ist einfach wichtig, dass du dein Unternhemen nicht unnötigerweise gegen die Wand fährst.

Für uns lohnt sich im Normalfall ein Produkt mit einer Marge von 100%. Passt das, dann gehen wir mit den gerade aufgezeigten Schritten vorwärts. Schließlich wollen wir unser Kapital so effizient wie möglich investieren.

Ein Special-Tipp, wie du immer aktuelle Preise für die Fracht herausfinden kannst: Erstelle dir einfach ein Konto bei FreightHub. Dort kannst du dann aktuelle Frachtpreise in Echtzeit einsehen, ohne E-Mails hin und herzuschreiben.

Wir suchen Verstärkung für unser Team!

Wie schon anfangs erwähnt suchen wir wieder Verstärkung für unser Team. Und der Hammer wäre, wenn genau du der oder die richtige dafür wärst 😊. Wir suchen einen Product Development & Sourcing Manager und einen Amazon Consultant. Gehe einfach auf meine Website und schau dir die Ausschreibungen im Detail an.

Eines kann ich dir versprechen: Die offenen Stellen birgen sehr viel Verantwortung und es wird garantiert eine große Herausforderung sein. Wenn dich das aber nicht abschreckt, freue ich mich auf deine Bewerbung! 

Falls jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für dich ist, dann trage dich doch einfach in meinen Newsletter ein. Dort bekommst du sofort Bescheid, wenn es wieder freie Plätze in unserem Team gibt.

Verliere nicht den Anschluss!

Verpasse ab sofort keine geheimen Amazon-Updates mehr, die essentiell für deinen Erfolg sind!
Ich respektiere deine Privatsphäre und versende keinen Spam

Glück im Unglück: Der Fail des letzten Monats

Wie immer gibt’s von mir zum Abschluss einen netten Fail und was ich und vor allem du daraus lernen können. Folgendes: Wir hatten ein neues Produkt aus Plastik bestellt, das aus mehreren Teilen besteht. Das Problem an dem Produkt: Sobald diese Teile sich gegenseitig berühren, zerkrazt die Plastil-Oberfläche.

Der Grund ist kein Produktionsfehler, sondern einfach die Material-Beschaffenheit. 
Du fragst dich jetzt wahrscheinlich, ob ich vorher keine Samples bestellt hatte… Und da hast du Recht! Ich hatte keine Samples bestellt, weil ich mir die Produkte des Herstellers auf der Canton Fair genau angeschaut hatte und sehr von der Produktqualität überzeugt war. Jedoch hatten wir eine andere Variante des Produkts bestellt, bei welcher besagtes Problem eben besteht.

Glücklicherweise hatten wir erst 30% Anzahlung geleistet. Dieses Geld ist aber komplett weg und die Produkte können wir so nicht verkaufen. Mein Tipp an dich: Bestell IMMER Samples, auch, wenn der Hersteller bei allen anderen Produkten mit bester Qualität übezeugt! Jedes Produkt muss einzeln betrachtet werden!

Das wars auch schon wieder von dem letzten Monat. Nehmt euch meine Tipps zu herzen und macht unsere Fehler nicht zweimal! So spart ihr garantiert eine ganze Menge Geld.

Schönen und erfolgreichen April, euer Hannes!

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: PLT #28 – Konstanter Amazon-Umsatz durch simple “Nie wieder Out-of-Stock” Strategie & gemeines Spionage-Tool

PLT#26 – 80.000€ Darlehen & genialer Hack für Facebook Ads

Hey Leute, Hannes wieder am Start!

Heute bekommt ihr wieder die volle Ladung Wissen, Hacks, Tipps und Tricks des letzten Monats. Ich zeige euch, wie ich in meinem Amazon-FBA-Business dieses Jahr aus 80.000€ über 1.000.000€ mache und welche drei Variablen dabei wichtig sind. Und keine Angst, ich verrate euch natürlich auch, wie ihr das macht!

Ebenso teile ich meine Erfahrungen mit einem unglaublich wertvollen Hack zu super günstigen und trotzdem extrem profitablen Facebook-Ads, welchen ich von Marvin Flenche, einem der besten Facebook-Ads-Profis in Deutschland, gelernt habe.

Gliederung:

  1. Die Formel für enorme Skalierbarkeit eures Unternehmens
    1. Wissen
    2. Systeme
    3. Kapital
  2. Günstige & höchstprofitable Facebook-Ads schalten
  3. Mein diesjähriger Auftritt als Konferenz-Speaker in Deutschland
  4. Meine monatlichen Fails und wie ihr sie verhindert

Die Formel für enorme Skalierbarkeit eures Unternehmens

Ich denke ihr wisst alle, was ich meine, wenn ich euch von „Skalierbarkeit“ erzähle. Falls nicht: Jeder hat nur 24 Stunden jeden Tag. In diesen 24 Stunden kann ich beispielsweise neue Produkte sourcen oder bestehende optimieren.

Mehr als das kann ich nicht an einem Tag machen, da nach oben hin eine Grenze gesetzt ist. Wenn ich das jetzt skalieren möchte, also auf ein neues Wachstumslevel hebe, dann wäre das beispielsweise in Form eines Youtube-Videos möglich. Dieses nehme ich einmal auf und dann wird dieser auch, wenn ich schlafe verkauft.

Um nun ein Amazon-FBA-Business zu skalieren, braucht es meiner Meinung nach drei Variablen, welche man anpassen muss. Diese wären Wissen, Systeme und Kapital. Thomas (mein CEO für die Firma) und ich arbeiten gerade daran, diese Variablen anzupassen und so unser Business stark zu skalieren. Hier bekommst du ein Überblick und Erklärungen zu den einzelnen Variablen. Ich starte mit dem Wissen.

Wissen

Irgendwann ist jeder in einem bestimmten Bereich an einem Punkt angelangt, an dem man vom Wissensstand her sein Unternehmen sehr gut skalieren kann. Doch wie schon beschrieben, ist die eigene Zeit am Tag begrenzt. Trotzdem benötigt ihr natürlich ein sehr tiefes Wissen, um überhaupt groß skalieren zu können.

Systeme

Wir bauen das Unternehmen wie eine Maschine auf. Für jede wichtige Stellschraube kreieren wir Systeme. Beispielsweise erstellen wir sehr viele detaillierte Checklisten. Das Wissen wird so systematisch weitergegeben und ein Mitarbeiter kann nun das ausführen, wozu vorher nur du in der Lage warst. Das kann die Produktrecherche oder das Schalten von Facebook-Ads sein. Es geht nach deinem erstellten System.

Kapital

Ohne Moos nix los! Das sagt man doch so 😊 und es ist wirklich wahr. Ohne genügend Kapital können wir nicht im Eiltempo neue UND profitable Produkte auf Amazon bringen. Ebenso können wir keine neuen Mitarbeiter/Freelancer einstellen, die wir für unsere Systeme benötigen. Wollt ihr wissen, wie wir die Strategie mit den Freelancern genau geplant haben, dann schaut doch beim meinem vorletzten Artikel vorbei: PLT #23 – Automatisiert Amazon FBA Produkte sourcen.

Genau aus diesen Gründen habe ich mich entschieden, ein 80.000€ Darlehen aufzunehmen, um noch schneller zu wachsen. So haben wir genug Investitionskapital zur Beschaffung der Produkte und zur Bezahlung der Freelancer.

Zudem habe eine neue Firma in Estland gegründet, welche mir enorme Steuervorteile einbringt. Hier sind wir gerade voll in der Umstrukturierung. Das ist einmalig etwas stressig mit Amazon, macht aber total Sinn, wenn man es langfristig sieht.

Mehr dazu findet ihr in meinem letzten Artikel und in meinen zukünftigen Beiträgen. Wollt ihr auch solche Steuervorteile und meine ganzen Erfahrungen mit der Firma in Estland haben? Dann bleibt Up-To-Date und tragt euch am besten jetzt in meinen Newsletter ein!

Verliere nicht den Anschluss!

Verpasse ab sofort keine geheimen Amazon-Updates mehr, die essentiell für deinen Erfolg sind!
Ich respektiere deine Privatsphäre und versende keinen Spam

Günstige & höchst profitable Facebook-Ads schalten

Gerade was Facebook-Ads angehen, sind wir im Moment viel am Austesten. Wie schon erwähnt, hat mir Marvin Flenche, einer der besten Facebook-Ads-Profis Deutschlands, eine heißte Strategie verraten. Falls ihr mehr über Facebook Ads lernen wollt, dann wird es höchste Zeit sich den Podcast „Conversion Booster“ von ihm und seinem Geschäftspartner Alex anzuhören.

Das Problem, welches ihr mit dem Hack lösen könnt: Es ist sehr schwer, Facebook Werbung bei einer Marge von 5 bis 6€ pro Produkt mit Gewinn zu schalten. Der Tipp: Die Zielgruppe für die Produkte noch viel genauer targetieren, da dort die Kosten der Facebook-Ads viel geringer sind.

Als Beispiel nehmen wir einen Kochlöffel: Wir möchten für diesen Werbung schalten und machen dies nur für Personen, welche die Facebook-Seite von Tim Mälzer geliked haben.

Das macht jeder so, daher sind die Kosten auch sehr hoch. Je spezifischer du nun die Zielgruppe definierst, desto weniger Leute gibt es, die genau dort auch Werbung schalten. Somit wird es für dich viel günstiger. Jetzt fragst du dich bestimmt, wie du deine Zielgruppe so genau targetieren kannst.

  1. Lade ein themenrelevantes Video herunter und schalte dieses als Werbeanzeige auf Facebook für ganz Deutschland. Tagesbudget: 10-15€, Laufzeit: 3-4 Tage. Kleiner Funfact: Ich hatte die Werbeanzeige pausiert, aber nicht auf „Speichern“ gedrückt. Deshalb lief diese weiter bis auf fast 100€ 😀
  2. Beim Ziel der Werbeanzeige lässt du den Algorithmus auf Video-Interaktionen optimieren.
  3. Nun siehst du, welche Personen dieses Video über 75% oder 95% angeschaut haben. Das ist sehr viel, da in meinem Fall das Video 6 Minuten lang war. Bei mir war diese Zielgruppe über 3000 Leute groß! Und es reichen sogar schon 200 bis 300 Leute. Das kostet dann eben die besagten 25€ in meinem Beispiel.
  4. Aus dieser Audience erstellt ihr nun eine Lookalike-Zielgruppe, denen ihr dann Ads ausspielen könnt. Fertig!

Habt ihr Fragen zu diesem Hack, dann am besten ab damit in die Kommentare 😉.

Hammer Neuigkeiten: Ich komme als Speaker nach Deutschland

Ihr könnt mich wieder live auf der Bühne bei der Amazon Seller Konferenz sehen. Im Mai bin ich also in Deutschland und würde mich riesig freuen, euch dort auch zu sehen. Natürlich spreche nicht nur ich dort, sondern auch viele andere FBA-Profis, von denen ihr richtig viel lernen könnt. Meinen letztjährigen Vortrag auf der Amazon Seller Konferenz dürft ihr euch gerne hier anschauen.

Meine monatlichen Fails und wie ihr es besser macht

Es ist wohl schon eine Tradition geworden, dass ich am Ende jeden Monatsupdates meine Fails preisgebe. Ich betone es immer wieder, dass ich ehrlich mit euch sein möchte und schlussendlich lernt ja auch ihr von meinen Fehlern.

Wenn ihr meine Inhalte kennt, wisst ihr, dass ich vor kurzem eine europaweite Markenanmeldung durchgeführt habe. Jedoch habe ich vergessen, die Domains vor der Anmeldung zu registrieren.

Jetzt hat mir jemand eine der potenziellen Domains weggeschnappt. Glücklicherweise gibt es noch eine andere Alternative zu dieser Domain, die aber eben nicht so gut ist wie die Verlorene. Was lernen wir daraus: Vor einer Markenanmeldung: Lieblingsdomain sichern!

Schon wieder ist ein Monat und auch dieser Artikel vorbei. Lest euch bitte den Abschnitt mit der Skalierung sehr gut durch. Damit kann jeder von euch etwas richtig großes Aufziehen, egal in welchem Bereich.

In diesem Sinne: sichert euch eure Lieblingsdomains und haut rein.  

Euer Hannes

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: PLT#27 – Warum Amazon FBA Produkte keinen Sinn machen & Mitarbeiter gesucht

PLT #25 – Mit 4 Strategien zu 1,5 Millionen Jahresumsatz + Letzte Chance zur Anmeldung bei der FBA Seller Konferenz

Hi zusammen, Hannes wieder am Start!

Heute möchte ich dir gerne zeigen, wie ich von 300.000€ auf 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz mit Amazon FBA kommen werde. Dafür habe ich 4 geniale Strategien mit im Gepäck, die auch dir dabei helfen, dein FBA-Business auf ein neues Level zu heben bzw. von Anfang an vieles richtig zu machen.

Gelernt habe ich die neuen Strategien unter anderem in den Interviews für die FBA Seller Konferenz.

Wichtig: Du kannst noch genau bis zum 15.02.18 ein Ticket erwerben, danach werden die Interviews nie wieder zu sehen sein. Du verpasst dadurch geheime Amazon FBA-Strategien, die dich von Beginn an dabei unterstützen, ein hochprofitables Amazon-Unternehmen aufzubauen. Investiere in dich und deine Bildung und nutze diese Chance, bevor es zu spät ist (hier klicken)!

Neben der Änderung unserer Strategie und meiner neuen Zielsetzung, möchte ich euch außerdem vorstellen, wie ich mit meiner neuen Firma einen enorm großen Liquiditätsvorteil bekomme und wie du das auch kannst. Außerdem gebe ich dir am Ende meines Artikels noch wertvolle Learnings von Fehlern mit auf den Weg, sodass ihr diese nicht auch macht.

Gliederung:

  1. Mit 4 neuen Strategien von 300.000€ auf 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz
    1. Teamaufbau – Neuer CEO und Ausländische Freelancer
    2. Fremdkapital – Der Schlüssel zum schnellen Wachstum?
    3. Neue Produktstrategie I – Statt klein und leicht, möglichst komplex
    4. Neue Produktstrategie 2 – Dominiere deine Nische
  2. Liquiditätsvorteil durch die neue Firma in Estland
  3. Zwei große Patzer und was ihr daraus lernen könnt

Mit 4 neuen Strategien von 300.000€ zu 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz

Zur Überschrift eine kurze Erläuterung. Letztes Jahr genau um diese Zeit hatte ich mir das Ziel gesetzt 300.000€ Jahresumsatz mit meinem Amazon FBA Unternehmen zu erreichen. Tatsächlich sind wir jedoch ganz knapp daruntergeblieben. Aus meiner Sicht lag das daran, dass das Ziel zu klein war und wir uns nicht mehr richtig angestrengt haben, nachdem fast klar war, dass wir das Ziel erreichen (Was wir ja dann doch nicht hatten 😉).

Dieses Jahr setzen wir uns ein sehr hohes, aber nicht unrealistisches Ziel von 1,5 Millionen Euro Jahresumsatz. Und ihr glaubt nicht, was das in meinem Kopf verändert hat. Plötzlich sind mir unglaublich viele Ideen gekommen und ich habe wirklich darüber nachgedacht, wie wir dieses Ziel 2018 erreichen. Und mit den nächsten 4 großen Änderungen werden wir es garantiert erreichen. Vielleicht hast du ja auch ein zu niedrig gesetztes Ziel?

Teamaufbau – Neuer CEO und Ausländische Freelancer

Vor kurzem habe ich Thomas eingestellt, welcher die Rolle des CEOs in der Firma übernimmt. Er erledigt das ganze Tagesgeschäft und prüft, ob alles läuft. Ebenso managt er den Teamaufbau mit ausländischen Freelancern. Dieses System ist ebenfalls richtig genial.

Denn du automatisierst dadurch Prozesse für sehr wenig Geld. Somit hast du den Kopf frei und kannst an deinem Unternehmen arbeiten und nicht in deinem Unternehmen. Mehr zum Teamaufbau mit den Freelancern findest du in meinem Vorletzten Artikel PLT #23 – Automatisiert Amazon FBA Produkte sourcen.

Diese Freelancer-Teams möchten wir zum einen auf den Philippinen und zum anderen in China aufbauen. Gerade China ist sehr wichtig, da wir dort besser und schneller Produkte sourcen können. Ganz wichtig ist mir hierbei auch, dass wir die Ergebnisse messen und richtig analysieren. Du kannst schließlich nur durch Messen der Ergebnisse herausfinden, ob und wie produktiv und erfolgreich du bist.

Eine große Inspiration zum neuen Teamaufbau hat mir Dennis Bichert gegeben, der das schon seit mehreren Jahren so umsetzt. Schaut auf jeden Fall mal auf seiner Website vorbei: https://dennisbichert.de/.

Fremdkapital – Der Schlüssel zum schnellen Wachstum?

Früher dachte ich immer, dass ich mein Unternehmen mit den eigenen Gewinnen aufbauen muss. Ich kann mir vorstellen, dass so die meisten denken. Doch gerade Fremdkapital bringt so viele Chancen. Mein oder auch dein Unternehmen kann dadurch deutlich schneller wachsen.

In Zukunft haben wir festgelegt, dass 1 Produkt pro Woche fertiggestellt werden soll (inklusive Sample Bestellung). Schlussendlich setzen wir dann 2-3 Produkte im Monat online. Wer jetzt denkt, dass es einfach wird: Nein, garantiert wird es nicht einfach! Aber wenn die Prozesse erst einmal aufgesetzt sind, fängt es an, richtig Spaß zu machen.

Für das Fremdkapital haben wir im Moment den Service von Amacash im Blick. Wir vergleichen jedoch noch mit anderen Anbietern und Möglichkeiten.

Neue Produktstrategie I – Statt klein und leicht, möglichst komplex

Die bisherigen Auswahlkriterien für Amazon Produkte waren leicht, klein und unkompliziert. Das war garantiert gut zum Starten, da wenig finanzielle Mittel gebraucht wurden. Doch jetzt liegt der Fokus genau auf dem Gegenteil. Und zwar auf sehr komplexen Produkten.

Du fragst dich was das bringt? Die Konkurrenz ist deutlich kleiner und wir fokussieren uns möglichst lange auf die Produktentwicklung. So haben wir garantiert das beste Produkt auf dem Markt, welches sehr schwer „nachzumachen“ ist.

Möglichst komplex geht gleichzeitig auch mit einem hohen Preis daher. Die neuen Produkte werden vermutlich bei einem Verkaufspreis von ca. 40 – 50€ auf Amazon liegen.

Der Hammer dabei: Wir haben eine Strategie herausgefunden wie wir mit Facebook Ads ein Produkt in dieser Preiskategorie ohne Verlust launchen. Mit den bisherigen Strategien kommt dabei anfangs ein Verlust von ungefähr 20€ pro Produkt zustande.

Wenn du auch Produkte ohne zusätzliche bzw. extrem geringe Kosten launchen möchtest, dann kann ich dir die FBA Seller Konferenz nur wärmstens empfehlen. Dort zeigt Marvin Flenche von Unet-Marketing (von ihm habe ich diese Strategie gelernt) in seinem detaillierten Vortrag, wie auch du diese besondere Werbeanzeige Schritt für Schritt umsetzen kannst. Nicht vergessen: Die Konferenz wird am 15.02.2018 für immer geschlossen sein. Also zuschlagen 😉!

Neue Produktstrategie 2 – Dominiere deine Nische

Diesen Trick habe ich von Fernando Cruz gelernt, einem Multi-Millionen Seller aus den USA. Wirf in eine bestimmte Produktnische ein Produkt hinein und teste das Ganze. Läuft das Produkt sehr gut, dann musst du möglichst viele Produktvarianten “hinterherschießen”.

Das tust du nicht, um mehr Gewinne einzufahren, sondern um deine Konkurrenz abzuschrecken und somit die Nische vollkommen zu dominieren, bevor überhaupt Konkurrenten reinkommen. Die Strategie finde ich einfach nur genial! Der Aufwand ist nicht viel größer, weil du meistens den selben Hersteller für die anderen Varianten nutzen kannst.

Liquiditätsvorteil durch die neue Firma in Estland

Wenn ihr mich schon länger verfolgt, dann habt ihr sicher mitbekommen, dass ich eine neue Firma in Estland gegründet habe. Der große Vorteil dabei ist, dass das Geld erst versteuert wird, wenn es privat ausgezahlt wird. Vorher nicht! Dadurch habe ich einen enormen Liquiditätsvorteil gegenüber meiner Konkurrenz. 

Falls Ihr auch diesen Liquiditätsvorteil wollt, dann schaut mal bei Sebastian Kühn und Bastian Barami vorbei. Dort findet ihr alle Infos. Meine Erfahrungen zur Firma in Estland teile ich euch natürlich weiterhin mit. Dazu am besten einfach meinen Newsletter abonnieren, um über jeden neuen Artikel informiert zu werden 😊.

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Zwei große Patzer und was ich und ihr daraus lernen könnt

Ich bin der Persönlichkeitstyp, der loslegt und schaut, was ein Projekt so bringt. Und genau das ist mir beziehungsweise auch Josef, der alles ausbaden musste, zum Verhängnis geworden.

Kurz nach der Canton Messe in China hatte ich gleich euphorisch Produkte bestellt, welche Zertifikate benötigten. Das war mir auch bewusst, aber mein Gedanke war: “Hauptsache erstmal bestellen, denn dann sind wir commited, alles weitere schnellstmöglich zu organisieren.”

Das Problem war nun, dass ich schon bestellt hatte. Dadurch zeigte sich der Hersteller mit der Besorgung der Zertifikate nicht mehr sehr kooperativ. Schlussendlich habe ich daraus gelernt, dass man zwar alles möglichst lean und simpel aufbauen sollte, aber ebenfalls ein gutes Fundament legt und Probleme so von Beginn an verhindert. 

Der zweite Patzer hat noch mit der alten Lagerbestandsplanung zu tun. Vor kurzem wurden sehr viele Bewertungen auf Amazon gelöscht. Wir selbst haben bei unseren Produkten hauptsächlich organische Bewertungen.

Die Konkurrenz hingegen ist plötzlich auf eine Durchschnittsbewertung von nur 3 – 4 Sternen gesunken. Somit sind die Conversion Rates der Konkurrenten gesunken und unsere CR dementsprechend besser geworden. Wir haben dadurch einen Kaufzuwachs von 100% verzeichnen können.

Natürlich haben wir gleich nachbestellt. Die Fracht mit 4000 Einheiten haben wir jedoch aufs Schiff gelegt und sind durch die lange Lieferzeit wahrscheinlich 3 Wochen out of Stock. Wir haben einfach die alte Lagerbestandsplanung für die Nachbestellung genutzt, statt diese zunächst zu aktualisieren. Shit happens 😀 

Wie Ihr einen einmal gemachten Fehler vermeiden könnt: Schreibt euch eure Fehler auf und was ihr daraus gelernt habt. So macht ihr in den meisten Fällen den Fehler nicht zweimal. Wir haben sofort die neue Lagerbestandsplanung und -analyse aufgesetzt. Das passiert uns somit nicht nochmal.

Das wars dann auch schon wieder für den Monat Januar. Ich hoffe, du konntest einiges aus dem Artikel mitnehmen. Ich weiß, dass ich viel über die die FBA Seller Konferenz spreche, doch die ist echt eine Herzensangelegenheit. Und ich bin voll überzeugt, dass ihr dadurch euer FBA-Business auf ein völlig neues Level hebt, egal ob ihr am Anfang seid oder bereits 10.000€ im Monat umsetzt!

Besonders im Sourcing haben wir unglaublich viel Potenzial gefunden, wie du Kosten senken und schneller Produkte sourcen kannst. Auf der Konferenz-Seite erfährst du, welche Tipps z.B. Ralf Herrmann dazu auf Lager hat.

Schlagt noch bis zum 15.02. zu und kommentiert fleißig bei Fragen!

Euer Hannes

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: PLT#26 – 80.000€ Darlehen & genialer Hack für Facebook Ads

PLT #24 – Mit diesem Hack hochprofitable Amazon FBA Produkte finden + 1260€ Betrugsversuch

Hallo zusammen, Hannes wieder am Start!

Mittlerweile sind wir schon im neuen Jahr angekommen. Und damit wünsche ich euch allen ein fantastisches und erfolgreiches Jahr 2018! Danke, dass ihr mich hier so großartig unterstützt und fleißig kommentiert.

Gerade zum Ende 2017 wurde es nochmal richtig spannend. Ich habe einen neuen Hack herausgefunden, wie auch ihr schnell profitable Produkte für euer Amazon FBA Business finden könnt. Außerdem verrate ich dir die Antwort auf die oft gestellte Frage: „Ist Amazon FBA überhaupt noch profitabel?“. Ebenso berichte ich euch von einem professionellen Betrugsversuch und wie ihr einen solchen Betrug erkennt, bevor es zu spät ist.

Doch jetzt das wichtigste: Ihr habt noch für begrenzte Zeit die Chance ein Ticket für die Amazon FBA Seller Konferenz zum Super Early Bird Preis zu bekommen. Was die Amazon FBA Seller Konferenz genau ist und wie diese Konferenz euch zu den 20% Amazon-Sellern macht, die 80% des gesamten Umsatzes erwirtschaften, dazu später mehr.

Gliederung:

  1. Simpler Hack für eine schnelle und hochwertige Produktrecherche
  2. Die Antwort: Ist Amazon FBA überhaupt noch profitabel?
  3. Die Lösung zum profitablen Seller: Die Amazon FBA Seller Konferenz
  4. Produktfail: Wie ich beim Produktsourcing gescheitert bin
  5. Professioneller Betrugsversuch: Passt auf, Leute!

Einfacher Hack für eine schnelle und hochwertige Produktrecherche

Diesen totalen simplen Trick habe ich vor einiger Zeit einfach mal ausgetestet und siehe da: Es funktioniert wirklich wahnsinnig gut. Doch ich will dich nicht weiter auf die Folter spannen. Hier der Hack:

Gib einfach Silben in die Amazon-Suche ein. Das können beispielsweise „tu“, „hu“ oder „es“ sein. Nun könnt ihr die vorgeschlagenen Begriffe von Amazon durchforsten. Ich mache das mal am Beispiel „tu“.

Wie ihr in dem Screenshot sehen könnt, wird an vierter Stelle „Turnschlappen Mädchen“ angezeigt. Das könnte meiner Meinung nach ein geeignetes Produkt sein. Klickt darauf und schaut euch die verschiedenen Produkte an.

Beim Beispiel „Turnschlappen Mädchen“ gibt es nun viele verschiedene Produktvarianten. Unterschiedliche Größen und verschiedene Farben. Hier könnt ihr nun bestimmte Produkte tracken, um herauszufinden welche Varianten sich am besten verkaufen. Und genau die Bestseller Varianten könnt ihr dann sourcen und verkaufen. Natürlich mit besserem Listing 😉.

Zum Tracken könnt ihr das Tool Marketplace Analytics verwenden. Ich empfehle euch jedoch die manuelle 999-Methode. Diese funktioniert zuverlässiger.

Die 999-Methode funktioniert folgendermaßen: Ihr macht das zu trackende Produkt jeden Tag (beispielsweise immer abends) einmal in euren Warenkorb und gebt bei der Menge 999 ein. Hat der Händler nicht mehr als 999 Produkte auf Lager zeigt Amazon euch den Restbestand an.

So seht ihr, wie viele Produkte davon am Tag verkauft werden. Damit ihr einen guten Durchschnittswert bekommt, empfehle ich euch diese Methode 7 bis 10 Tage durchzuführen und fleißig zu dokumentieren.

Ist Amazon FBA überhaupt noch profitabel?

Diese Frage wird mir tatsächlich enorm oft gestellt. Meine Antwort lautete bisher immer, dass es von dir abhängt. Doch heute möchte ich das nicht nur einfach so sagen, sondern dir auch zeigen, wie du zu den erfolgreichsten 20% Verkäufern auf Amazon gehören wirst und somit Amazon FBA höchst profitabel für dich wird.

Meine Beobachtung ist klar nach dem Pareto-Prinzip. 20% der Amazon FBA Seller holen sich 80% des gesamten Umsatzes. Und glaub mir, das ist nicht gerade wenig 😊. Andersherum teilen sich 80% der Verkäufer nur 20% des Umsatzes. Was natürlich ein deutlich kleineres Stück des Kuchens ist auf mehr Verkäufer aufgeteilt.

Was machen die erfolgreichen 20% denn nun anders? Sie beherrschen tatsächlich alles in perfekter Qualität. Von der Produktrecherche über eine großartige Launch-Strategie bis hin zum perfekten Listing. Diejenigen Seller, welche zu den 80% gehören beherrschen nicht alles in ausreichender Qualität. Beispielsweise haben diese zwar eine perfekte Launch-Strategie, jedoch ein eher mittelmäßiges Listing.

Die Lösung zum profitablen Seller: Die Amazon FBA Seller Konferenz

Ich habe lange überlegt, wie wir nun auch dich zu den 20% erfolgreichen Sellern auf Amazon machen können. Nach langem Brainstormen mit Lukas Mankow, meinem guten Freund, Geschäftspartner und absolutem Profi in Sachen Amazon FBA, wurde das Projekt der Amazon FBA Seller Konferenz geboren.

Lukas und ich haben somit den ganzen Dezember damit verbracht, Interviews mit den Besten der Besten im Bereich Amazon FBA aufzunehmen. Bei der Konferenz wird jeder Bereich, der für profitable Amazon-Unternehmen unerlässlich ist, von einem hochkarätigen Speaker abgedeckt und im Detail durchleuchtet. 

Wir haben den Speakern ihre besten und tiefsten Geheimnisse entzogen, wobei selbst wir von manchen Tipps und Tricks überrascht waren. Besonders die amerikanischen Speaker haben nochmal richtig heftige Insights und Strategien rausgehauen.

Tickets sind ab dem 02.01.2018 erhältlich und die Online Konferenz startet am 31.01.2018. Ihr habt jetzt noch die Chance euch Tickets zum Super Early Bird Preis mit 50% Rabatt zu sichern. Und wir sind davon überzeugt, dass ihr diese einmalige Investition 10 oder sogar 100 mal wieder herausholen werdet.

Im Moment werden dir noch viele andere Händler ein bis zwei Schritte voraus sein. Nach der FBA Seller Konferenz werdet ihr 90% der Händler 10 bis 20 Schritte voraus sein. Ihr habt damit einen riesen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Klicke jetzt hier, um zur Speaker-Übersicht zu gelangen.

Falls es euch das nicht Wert sein sollte, dann könnt ihr alternativ auch meinen Newsletter abonnieren für weitere wertvolle Tipps und Tricks 😉.

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Produktfail: Wie ich beim Produktsourcing gescheitert bin  

Ich habe ja auch schon im letzten Blog-Post geschrieben, dass ich immer ganz ehrlich zu euch sein möchte. Auch bei mir läuft nicht immer alles glatt und das müsst ihr einfach wissen.

Ich hatte vor einiger Zeit ein richtig gutes Produkt auf Amazon gefunden, welches ich gerne verkauft hätte. Um euch mal das Potenzial aufzuzeigen: Es handelt sich dabei um einen Welpenauslauf. Also ein kleines Gehege für Welpen im Freien.

Der Bestseller ist auf Platz 398 in der Kategorie Haustier. Nun könnt ihr mit dem Jungle Scout Sales Estimator herausfinden, wie viele Produkte damit ungefähr im Monat verkauft werden. Dabei kommen satte 365 Sales pro Monat heraus, also ungefähr 600€ Umsatz am Tag mit dem Preis von den angegebenen 55€. Und das im Dezember, also tiefsten Winter! Das heißt, dass dieses Produkt hin zu den warmen Monaten noch viel Potenzial nach oben hat.

Dazu kommt, dass das Listing recht schlecht gemacht ist und dort auch noch jede Menge Potenzial vorhanden ist!

Ich habe also die letzten Monate damit verbracht einen Hersteller zu finden, welcher mir dieses Produkt in ordentlicher Qualität zu einem Preis von meinen errechneten 15 – 18 Dollar liefert. Jedoch gab es tatsächlich keinen einzigen Hersteller, bei welchem ich unter 31 Dollar gekommen bin. Und das ist einfach nicht profitabel!

Mittlerweile habe ich es aufgegeben, obwohl ich sehr viel Zeit und auch Kosten in die Suche investiert habe. Ich meine ich war sogar in China vor Ort auf der Canton Fair und habe trotzdem keinen passenden Hersteller gefunden. Falls ihr euch außerdem zu meinem Besuch auf der Canton Fair interessiert, dann lest doch einfach meinen letzten Blog-Post 😊.

Wie gesagt, ich möchte ehrlich mit euch sein und damit auch solche Geschichten mit euch teilen. Denn auch mir passiert so etwas 😉.

Professioneller Betrugsversuch: Passt auf, Leute!

Zum Schluss ist es mir extrem wichtig, euch von einem Betrugsversuch gegen mich zu erzählen. Besonders, damit ihr nie in eine Betrugsfalle tappt. Das kann nämlich schneller gehen, als ihr denkt.

Bei mir war es so, dass ich eine europäische Marke über meinen Markenanwalt angemeldet hatte. Ein paar Tage danach kam ein Brief der europäischen Markenbehörde mit einer Rechnung von 1260€. Der Brief war wirklich enorm gut gefälscht. Alle Daten waren komplett richtig. Mein Name, Adresse, auch der angemeldete Markenname. Natürlich waren die Bankdaten abgeändert. Aber niemand kennt die Bankdaten der wirklichen Behörde wohl auswendig 😉.

Ich habe gleich meinen Markenanwalt kontaktiert und von seiner Assistentin eine Nachricht bekommen, dass ich auf keinen Fall etwas bezahlen soll. Schließlich hatte ich alles über meinen Markenanwalt abgewickelt. Also auch die Zahlung.

Trotzdem denkt man im ersten Moment natürlich nicht an einen Betrug. Vor allem, da der Brief wirklich richtig gut gemacht war. Mein Apell an euch: Passt auf!!! Das kann jedem passieren und bei so professionellen Betrügern kann man sich nicht einmal selbst einen Vorwurf machen.

Checkt immer alle Daten auf die Richtigkeit und prüft, ob ihr nicht schon eine Zahlung getätigt habt. Außerdem hilft es auch immer sich bei der richtigen Behörde zu melden und nachzufragen. 

Last but not least kann ich euch nur nochmals die Amazon FBA Seller Konferenz ans Herz legen. Ich verspreche euch wirklich, dass ihr mit diesem Wissen zu den Top-Verkäufern auf Amazon werdet. Es lohnt sich also. Besonders mit dem Super Early Bird Rabatt von 50%, welcher nicht mehr lange erhältlich sein wird.

Das wars dann auch schon wieder von mir und auch dem Jahr 2017. Um auch im neuen Jahr auf dem Laufenden zu bleiben, dürft ihr euch gerne in meinen Newsletter eintragen. So verpasst ihr keine wichtigen News uns tolle Insider-Tipps 😉

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In diesem Sinne haut rein und macht das Beste aus 2018.

Euer Hannes 🙂

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: PLT #25 – Mit 4 Strategien zu 1,5 Millionen Jahresumsatz + Letzte Chance zur Anmeldung bei der FBA Seller Konferenz

PLT #23 – Automatisiert Amazon FBA Produkte sourcen + Umsatzeinbruch

Hey zusammen, Hannes hier!

Da seit dem letzten Artikel bereits über 3 Monate vergangen sind, erhältst du heute gleich drei mal so viele geheime Insights wie gewohnt! Ich war auf der Canton Fair, habe neue Produkte bestellt und werde auswandern.

Noch wichtiger aber: Heute möchte ich dir das System vorstellen, mit dem ich mich in meinem Unternehmen nur noch auf meine Stärken konzentriere, dabei automatisiert Produkte source und ich zeige dir, wie du dieses System auch für dich nutzen kannst.

Gliederung:

  1. Learnings von der Canton Fair
  2. Auswandern und neues Unternehmen
  3. Wie du automatisiert Amazon FBA Produkte sourcen kannst
  4. Rückschläge der vergangenen Monate

Canton Fair: Das habe ich erlebt!

Ich war zu Besuch auf der Canton Fair, der größten Import- und Export Messe Chinas. Falls Ihr mehr dazu erfahren möchtet, dann schaut gerne auf meinem YouTube Kanal vorbei. In den Videos erhaltet ihr mehrere Insight von den Sourcing-Profis Lukas Mankow und Ralf Hermann, sowie von einem echten Hersteller auf der Messe, der euch seine drei besten Tipps gibt, um von Herstellern ernst genommen zu werden. Beim dritten Tipp wirst du schmunzeln müssen 😉 

Tatsächlich habe ich auch direkt nach der Canton Fair zwei neue Produkte bestellt. Mit den weiteren Bestellungen warte ich nun aber erst einmal, um mich auf meine Umfirmierung zu konzentrieren und da wäre ein riesen Launch nicht gerade hilfreich.

Meine Entscheidung zum Auswandern

Und ja, ich hatte euch schon zuvor informiert, dass ich auswandern werde. Und dabei ist es die beste Lösung, auch seine Firmen ins Ausland zu verlagern.

Ich habe mich nun für Estland und nicht für Zypern entschieden. Der große Vorteil bei Estland ist, dass es den Eintritt in die EU mit der Umsatzsteueridentifikationsnummer ermöglicht, ohne einen festen Wohnsitz dort zu haben.

Falls ihr mehr Informationen zum Thema Auswandern und Umfirmierung ins Ausland haben möchtet, dann schreibt das doch einfach in die Kommentare 😊.

Wie du automatisiert Amazon FBA Produkte sourcen kannst

Ich war in letzter Zeit sehr damit beschäftigt, ein System aufzubauen, mit dem ich automatisiert Amazon FBA Produkte sourcen kann. Und das natürlich hochqualitativ und in sehr lukrativen Nischen.

Ich werde dadurch mehr Zeit und weniger Arbeit haben, mich mehr auf meine Stärken konzentrieren und trotzdem eine sehr hohe Qualität liefern. Ich habe lange überlegt, ob ich es öffentlich machen sollte und habe beschlossen, genau dieses System möchte heute mit dir zu teilen.

Am besten schaust du dir dazu das Video zu diesem Artikel an. Dort habe ich dich mit in mein Arbeitszimmer genommen und dir einen geheimen Blick auf mein Whiteboard ermöglicht.

Das Prinzip ist simpel: Ich mache für jeden Schritt im Sourcingprozess einmal die Arbeit vor und dokumentiere meine Schritte, beispielsweise die Produktrecherche, komplett und sehr detailreich in Videos. Danach suche ich mir deutschsprachige Freelancer im Ausland, die für mich alle Schritte umsetzen. Ich kontrolliere dabei nur noch die Arbeit der Freelancer.

Folgende Schritte sind dabei zu erledigen

  1. Produktrecherche
  2. USP entwickeln
  3. Marge berechnen
  4. Ziel-Ek berechnen
  5. Checkliste erstellen
  6. Mit der Checkliste auf die Hersteller zugehen
  7. Hersteller selektieren
  8. Verhandeln
  9. Bestellung 
  10. Launch Strategie
  11. Listing & Bilder

Soweit zur Struktur, noch wichtiger ist die Umsetzung des Ganzen. Inspiriert dabei hat mich Tim Ferris, der ja stark danach lebt, sich einzelne automatisierte Systeme aufzubauen, die einen frei und ortsunabhängig arbeiten und leben lassen.

In Zukunft soll es für jeden Kernbereich (Bsp.: Produktrecherche) einen Freelancer als Experten geben, der alle Tipps und Tricks kennt. Die Schwierigkeit wird sein, ausländische Freelancer zu finden, die deutsch sprechen. Die Kosten sollen sich natürlich ebenso im Rahmen halten. Es gibt Freelancer, die tatsächlich von 3-5€ pro Stunde sehr gut leben können.

Auf diesen Websites habe ich vor meine zukünftigen Freelancer zu finden:

  1. www.virtualvalley.io
  2. www.virtualstafffinder.com
  3. www.zirtual.com
  4. www.freeup.com
  5. www.freelancer.com

Ganz wichtig beim Erstellen von Systemen wie diesem, dass ihr vorher selbst die Schritte vielmals durchgegangen seid und euch wirklich damit auskennt. Nur so wisst ihr, worauf es ankommt. Außerdem würde ich niemandem empfehlen, mein System zu kopieren. Es ist nämlich auf mich zugeschnitten, aber jeder Unternehmer tickt anders. Seht es daher einfach als Inspiration 🙂

Instagram Marketing ist schwieriger als gedacht

Instagram-Marketing ist enorm wichtig geworden. Gerade die Zusammenarbeit mit Influencern kann immer noch sehr sehr günstig sein. Manche Influencer mit einer hohen Reichweite verlangen noch nicht einmal etwas, damit sie dein Produkt vorstellen. Und das gibt es noch in vielen Nischen. Ich rede hier außerdem von Influencern mit mehreren Zehntausend Followern. Falls euch das Thema Instagram-Marketing interessiert, kann ich euch die Keynote und den Vortrag von Lukas Mankow auf den Merchant-Day empfehlen.

Aktuell läuft unser Wachstum auf Instagram eher schleppend. Hier wird es meine Aufgabe sein, in naher Zukunft an der Strategie zu feilen, um noch mehr herauszubekommen.

Umsatzeinbruch auf Amazon 🙁

Den zweiten Rückschlag hast du bereits im Titel gesehen: Ein erheblicher Rückgang unserer Umsatzes! Das hat einen ganz simplen Grund: Die Saisonalität der Produkte. Das ist natürlich ungewohnt, da der Einbruch schon recht heftig war, gleicht sich aber wieder in der Hauptsaison aus.

Einen großen Vorteil haben saisonale Produkte. Sie bieten einen Zeitraum, indem man sehr günstig seine Produkte launchen kann. Nehmen wir als Beispiel einen Eisportionierer. Dieser wird sich im Sommer deutlich besser verkauft. Sagen wir um die 100 Verkäufe am Tag. Im Winter jedoch deutlich schlechter mit beispielswiese 20 Verkäufen pro Tag. So kannst du mit einem etwas geringeren Preis zum Anfang auf Augenhöhe mit den bisherigen Bestsellern kommen.

Ihr seht also, dass die Rückschläge gar nicht einmal so schlimm sind. Doch ich bin ein großer Fan davon auch mal die Probleme hinter den Kulissen zu zeigen und sich nicht nur perfekt nach außen zu geben.

Sneak Peak: Was kommt als nächstes?

Ein sehr großer Fokus liegt nun erst einmal auf meiner Auswanderung und der Umfirmierung, welche diese mitbringt. Darüber werde ich euch noch so einiges berichten.

Ein zweites Thema dem ich auch gerade dran bin, ist die Strategie über Facebook-Ads Produkte auf Amazon zu launchen. Und zwar so, dass ich auf die schwarze Null komme. Also keine großen Verluste fahren muss. Der Vorteil dabei ist, dass ich mit den Ads direkt meine Zielgruppe anspreche und damit den Preis nicht um 70 – 80% reduziert anbieten muss, wie in einigen Testergruppen. Gelingt das, kann ich die Werbeanzeigen skalieren und damit die Verkäufe meiner Produkte recht easy beeinflussen.

Das wars im Großen uns ganzen auch schon wieder von meinem Update der letzten Monate. Wie gesagt: Ich werde euch nun wieder regelmäßig Updates liefern, trage dich einfach in den Newsletter ein.

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Habt ihr Anregungen, Vorschläge, Ideen und Interessen an bestimmten Themen, dann lasst es mich gerne wissen. Dafür ist die Kommentarfunktion schließlich da 😉.

Stay calm and enjoy your life

dein Hannes 🙂

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: PLT #24 – Mit diesem Hack hochprofitable Amazon FBA Produkte finden + 1260€ Betrugsversuch

PLT #22 – Meine skalierbare Sourcing-Strategie und wieso ich Deutschland verlasse

Hallo an alle! Hannes hier!

Im heutigen Artikel verrate ich dir meine neue Produkt-Strategie, um schneller und effizienter zu skalieren. Außerdem teile ich mit dir mein Vorhaben, Deutschland auf unbestimmte Zeit zu verlassen und meinen Schritt-für-Schritt Plan zum digitalen Nomaden.

Ich weiß garnicht so recht wo ich anfangen soll. Da es hier auf dem Blog ja vor allem um den Aufbau von Marken und den Vertrieb physischer Produkte über das Internet geht, möchte ich zunächst dazu alle neuen Infos mit dir teilen.

Gliederung

1.) Neue Produkt-Strategie für schnelleres Sourcing und Launchen

2.) Canton Fair 2017 – Ich bin dabei!

3.) Ich verlasse Deutschland auf unbestimmte Zeit

4.) Kostenlose Livestreams auf Instagram

1. Neue Produkt Strategie

Es gab im Juli ausnahmsweise weder neue Produkte, noch besonders herausragende oder schlimme Ereignisse.

Dadurch hatte ich natürlich etwas mehr Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, wo es in Zukunft mit dem Unternehmen hingehen soll. Nachdem ich alle möglichen Szenarien ständig in meinem Kopf wiederholt und überdacht habe, ist mir immer wieder eine Sache aufgefallen:

Dadurch, dass ich in den letzten 1,5 Jahren die Plattform Amazon förmlich studiert habe, sehe ich darin mittlerweile definitiv meine Kernkompetenz (das macht mich noch nicht zum Experten). Problematisch beim Verkauf physischer Produkte ist jedoch immer die Kapitalintensität und der enorme Zeitaufwand für Produktentwicklung und -sourcing.

Die „Probleme“, auf die ich also in meinen Überlegungen ständig gestoßen bin, sind folgende:

Ich verfüge über das Wissen, wie ich Produkte profitabel über Amazon vertreiben kann, habe jedoch nicht die finanziellen oder zeitlichen Kapazitäten, viele Produkte zu sourcen und das Wissen effizient einzusetzen.

Das spannende, wenn man so strategisch an zunächst unlösbare Probleme herantritt ist immer, dass daraufhin die Lösungen förmlich auf der Hand liegen.

Problem 1: Keine finanziellen Mittel (+ Lösung)
Der Cashflow der bestehenden Produkte reicht, um alle paar Wochen ein neues Produkt zu sourcen. Um das Unternehmen richtig zu skalieren ist aber einfach zu viele Geld in Ware gebunden.

Die Lösung lautet also Fremdkapital. Mittlerweile bin ich daher in Gesprächen und auf der Suche nach Möglichkeiten, Fremdkapital zu beschaffen, um das Wachstum voranzutreiben.

Problem 2: Nicht genug Zeit für Produktsourcing und -entwicklung (+ Lösung)
In meinen Augen lässt sich der Umsatz vor allem durch neue Produkte am stärksten positiv beeinflussen.

Klar kann man auch den ganzen Tag damit verbringen, seine PPC-Kampagnen oder die Bullet-Points zu optimieren. Wirklich schnell kommt man aber nur voran, wenn man seine Produktlinie immer erweitert oder komplett neue Märkte erschließt.

Da ich den Aufbau meiner Marke sehr langfristig sehe, möchte ich nicht, dass der Fokus dabei von anderen essentiellen Faktoren abdriftet. So achte ich persönlich bei jedem Produkt darauf, qualitativ nur die beste Ware anzubieten und meiner Konkurrenz durch die richtigen Alleinstellungsmerkmale immer 2 Schritte voraus zu sein.

Ich nehme lieber ein paar Monate mehr Zeit für die Produktentwicklung in Kauf, als dass ich so schnell wie möglich ein Produkt nach dem anderen source und mich dann wundere, dass es langfristig nicht funktioniert.

Im vergangenen Monat habe ich mir daher verstärkt Gedanken dazu gemacht, wie man den Zeitaufwand vieler neuer Produkte stemmen könnte, ohne qualitative Abstriche bei den Produkten zu machen.

Geführt hat es dazu, dass ich Josef, mit dem ich schon seit einiger Zeit erfolgreich zusammenarbeite, nun mehr und mehr in die Produktentwicklung einbinden werde. Zusätzlich suche ich weiterhin nach Unterstützung vor allem im Bereich Sourcing und Produktentwicklung. Falls eine Zusammenarbeit für dich in Frage kommen könnte, kannst du dich gerne über das Kontaktformular bewerben.

Zusammenfassung:
Mein Ziel ist, mit sehr guten Mitarbeitern und Fremdkapital eine skalierbare Ebene zu schaffen, sodass ich in einem möglichst kurzen Zeitraum viele qualitativ hochwertige Produkte sourcen kann.

 

2. Canton-Fair – Ich bin dabei!

Des Weiteren habe ich einen Flug nach China gebucht, um dieses Jahr die Canton Fair zu besuchen und den gesamten Sourcing-Prozess zu beschleunigen.

Die Canton Fair findet jedes Jahr zwei mal statt und gilt als die größte Import- und Exportwarenmesse in China. Auf dem 10,5 km²  riesigen Messegelände (1.500 Fussballfelder groß) präsentieren inzwischen über 20.000 Aussteller ihre Waren und Dienstleistungen.

Großer Vorteil dieser Messe wird es sein, das ich Vorort die Möglichkeit habe alle Produkte direkt in die Hand zunehmen, deren Qualität zuprüfen und die Möglichkeit, zukünftige Hersteller persönlich kennenzulernen. Sicherling kann man diese Gelegenheit auch dafür nutzen, neue Produktideen zusammeln, jedoch liegt darin nicht der Hauptfokus.

 

3. Ich verlasse Deutschland auf unbestimmte Zeit

YES! Mit diesem Gedanken habe ich bereits gespielt, als ich vor circa 2 Jahren das allererste Mal überhaupt von den Möglichkeiten gehört habe, dass man sich ein Online-Business aufbauen kann.

Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich nun selbst in der Situation bin, dass ich meinen Wohnsitz aufgeben und Deutschland verlassen werde, hätte ich dieser Person wohl den Vogel gezeigt.

Tatsächlich habe ich mittlerweile beschlossen, zumindest für die nächsten Jahre durch die Welt zu reisen und das Unternehmen von überall aus der Welt zu führen. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie es mir gefallen wird und schmeiße mich da selbst etwas ins kalte Wasser.

Ich nehme an, ich werde mich früher oder später irgendwo auf der Welt niederlassen, wo es mir besonders gut gefällt (vielleicht auch wieder Deutschland?) und ich in Sicherheit leben kann. Ich kann mir einfach schwer vorstellen, dass ein Leben als Dauerreisender mich wirklich langfristig glücklich macht. Fakt ist: Ich kann es nicht erfahren, ohne es auszuprobieren. Also let’s go!

Da es aus steuerlicher Sicht ziemlich bescheuert wäre, weiterhin ein in Deutschland gemeldetes Unternehmen zu führen, bin ich gerade im Gründungsprozess einer Limited in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in denen der Steuersatz auf Unternehmensgewinne bei 0% liegt. Als Wohnsitzloser ist dieses Vorhaben absolut legal, da ich in keinem Land steuerpflichtig bin.

Das Unternehmen gründe ich zusammen mit meinem guten Freund Lukas Mankow, den ihr sicher auch aus unserem LevelUp! – podcast oder von Youtube kennt.

Selbstverständlich werde ich auch darüber weiter berichten, wenn es neue interessante Infos gibt. Schreibt mir gerne einen Kommentar, ob auch an solchen Themen Interesse besteht, oder ihr hier wirklich reinen eCommerce-Content haben wollt. Ich freue mich sehr auf euer ehrliches Feedback!


4. Kostenlose Livestreams auf Instagram

Bevor ich es vergesse: Ich nehme ab sofort einmal in der Woche eine kurze Q&A (10-15 min) für Youtube auf, die ich parallel als Livestream auf meinem Instagram Profil übertrage.

Dort kannst du mir jedes Thema vorschlagen, das dir auf dem Herzen liegt und jede Frage stellen, die du im Kopf hast. Folg mir dafür einfach auf Instagram und schreibe mir eine Nachricht, damit ich diese in den Livestream aufnehmen kann.

Jetzt hier klicken, um mir bei Instagram zu folgen!

Liebe Grüße und viel Erfolg

Dein Hannes

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: PLT #23 – Es geht wieder los: Rückschläge, Canton Fair und Produkte automatisiert sourcen

PLT #21 – Dummer Fehler im Ausland und 4 Learnings zum Teamaufbau

Hallo an alle! Hannes hier!

Schön, dass du heute mitliest. Heute teile ich meine Erfahrungen mit dir, mein Unternehmen im Ausland und auf Reisen zu führen. Außerdem beschreibe ich den genauen Prozess, wie ich meinen Fokus durch den Aufbau eines Teams jetzt viel effizienter auf die wichtigen Aufgaben lenke.

Gliederung

1.) Alles läuft schief: Amazon FBA im Ausland

  • Wieso ich keine Produkte bestellen kann
  • Welche Vorbereitungen für das digitale Nomadenleben notwendig sind

2.) Mitarbeiter für Amazon FBA

  • Welche Schritte als erstes abgeben?
  • Die wichtigsten Learnings

3.) Mehr Umsatz durch exklusive Amazon-PPC-Anzeigen

  • Ja, es gibt mehr als nur normale PPC-Anzeigen
  • Registrierung bei Amazon Marketing Services

 

  1. Amazon FBA im Ausland

Die alten Hasen unter euch erinnern sich sicher noch an meinen ersten Artikel , in dem ich das Geschäftsmodell hinter Amazon FBA näher beschreibe. Damals hat mich vor allem der Aspekt des ortsunabhängigen Arbeitens auf der ganzen Welt fasziniert.

Mittlerweile habe ich das Ziel in die Tat umgesetzt und führe mein Unternehmen mehr und mehr aus dem Ausland. Und neben dem guten Wetter hat man auch immer wieder lehrreiche Momente, die man hätte bedenken können und aus denen man wieder etwas schlauer wird.

Letzten Monat wurde mir nach dem Login mein Zugang gesperrt und ich habe mehr als eine Woche überhaupt keinen Umsatz mehr generiert. Falls bei dir ein Auslandsaufenthalt bevorsteht und du das verhindern möchtest, lies dringend den letzten Artikel.

Dieses Mal habe ich mich dann sicher gefühlt! Mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass alle Vorbereitungen getroffen wurden, habe ich mich mit Lukas Mankow in Portugal getroffen, um an einem neuen Projekt zu arbeiten.

Zu Beginn lief alles nach Plan. Komisch war nur, dass ich keinen Handyempfang hatte, obwohl Portugal ja zur EU gehört und eigentlich alles gehen sollte. Habe mir dabei nichts weiter gedacht.

Wieso ich keine Produkte bestellen kann

Nach zwei Tagen erhielt ich eine E-Mail von meinem Hersteller, dass Ware zur Abholung im Lager liege, die Spedition bereits kontaktiert und bereit sei, die Lieferung auf das Schiff nach Deutschland zu laden.

Das einzige was fehlte, war die zweite Zahlung der Ware (Meine Zahlungen werden auf 30%/70% aufgeteilt), die ich überweisen sollte. Wie gewohnt logge ich mich also in mein Online-Banking ein und überweise das Geld.

Kurz vor der Überweisungsbestätigung fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Ich nutze das SMS-Tan Verfahren, das selbstverständlich nur dann funktioniert, wenn man auch SMS empfangen kann.

Nach stundenlanger Lösungssuche (Kundenservice, andere Telefone, Google) musste ich erfahren, dass E-Plus in Portugal seit einiger Zeit schlichtweg nicht funktioniert. Man lernt nie aus. Ich musste also eine vertraute Person in Deutschland bitten, das Geld für mich zu überweisen – sehr unangenehm!

Welche Vorbereitungen für das “digitale Nomadenleben” notwendig sind

Fazit: Geht auf jeden Fall sicher, dass ihr ein funktionierendes Tan-Verfahren in den Ländern nutzen könnt, die ihr bereist!

2. Outsourcing und Teamaufbau

Ich denke, eines sollte man als Unternehmer immer im Kopf behalten: Das Ziel ist, am Unternehmen statt im Unternehmen zu arbeiten.

Vor einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass das bei mir kaum noch gegeben war. Meine Zeit wurde durch immer mehr Projekte nicht nur weniger, sondern der Fokus auf die umsatzsteigernden Maßnahmen, die im Endeffekt das Wachstum eines Unternehmens ausmachen, ging verloren.

Mein Ziel ist, mich möglichst wenig mit Themen wie Kundenservice, Produktbewertungen, Produkt-Launches, etc. auseinanderzusetzen. Diese Aufgaben fallen nämlich immer wieder an und erfordern den höchsten Zeitaufwand.

Langfristig gesehen ist es effizienter, diese Schritte im Unternehmen prozessorientiert zu automatisieren und die Zeit in die Bereiche zu investieren, in denen man sein Wissen optimal einsetzen kann (Beispiel: Produktrecherche, Keywordoptimierung, Coaching etc.).

Mitarbeiter für Amazon FBA

Aus den genannten Gründen habe ich daher vor einigen Monaten einen Aufruf gestartet und einen Mitarbeiter gesucht. Von der Resonanz war ich absolut überwältigt. Vielen Dank noch einmal an alle, die mir ihre Hilfe angeboten haben! Selbstverständlich bin ich auch jetzt noch jederzeit offen für neue Initiativbewerbungen.

Seit einiger Zeit arbeite ich nun mit Josef zusammen, der schon jetzt zu einer wichtigen Stellschraube im Unternehmen geworden ist. Im Folgenden möchte ich gerne auf die wichtigsten Learnings eingehen, um dir damit den Weg zu erleichtern.

Learning 1: Man muss loslassen können

Zu Beginn war es für mich ein extrem eigenartiges Gefühl, Aufgaben abzugeben, die ich bis dahin jeden Tag selbst gemacht habe. Zu Beginn habe ich daher sehr viel noch selbst gemacht. Je mehr  ich aber Josef übergeben habe und gesehen habe, dass es mindestens genauso gut funktioniert, desto besser und sicherer habe ich mich dabei gefühlt

Learning 2: Wiederkehrende Aufgaben automatisieren

Ich habe mich letztes Wochenende mit einem befreundeten Seller unterhalten, der jedes Jahr über 2 Millionen Euro umsetzt. Ob du es glaubst oder nicht: Sein Unternehmen ist eine One-Man-Show! Seine Begründung war, dass es sehr viel Arbeit wäre, jemanden einzuarbeiten und ihr oder ihr alles beizubringen.

Dieses Problem besteht bei uns nicht: Für alle Aufgaben, die immer wieder anfallen, habe ich ein einziges Mal Zeit investiert und ein Video aufgenommen. Dieses habe ich bei Youtube als „nicht gelistet“ hochgeladen und in unsererem cloudbasierten Notizentool “Asana” verlinkt.

Für 95% der Aufgaben musste ich nicht einmal ein Video erstellen, da diese Aufgaben bereits sehr detailliert in der FBA Seller Academy behandelt werden. Die Academy ist ein Videokurs, in dem in 7 Modulen und über 170 Videos jeder Schritt zum eigenen automatisierten Amazon Business erläutert wird. Falls das für dich interessant sein könnte, klicke jetzt hier für mehr Infos

Learning 3: Anders ist nicht schlechter

Der Kundenservice ist hier ein sehr gutes Beispiel. Zu Beginn war es für mich sehr ungewohnt, dass nun eine andere Person auf ihre eigene Art und Weise mit den Kunden kommuniziert. Beim genaueren Durchlesen ist mir aufgefallen, dass Kunden teilweise sogar zufriedener reagiert haben, weil sich mehr Zeit für sie genommen wurde.

Gelernt habe ich daher, dass ein anderer Schreibstil beispielsweise nicht schlechter sein muss – er kann sogar besser sein.

Learning 4: 100% selbst verantwortlich

Wer ein Unternehmen führt, ist für alles verantwortlich. Das bezieht sich nicht nur auf Mitarbeiter, sondern auch auf die Zusammenarbeit mit Herstellern, Speditionen, Quality Inspections, Kosolidierungsdienstleistern etc.

Wenn immer ein Fehler passiert, zum Beispiel wie bei mir, dass ein falsches Produkt hergestellt wurde, liegt es nur daran, dass entweder das Briefing oder die Wahl des Geschäftspartners fehlerhaft ist, wofür ich wiederum selbst verantwortlich bin.

Mit dieser Sichtweise ändert sich vieles im Kopf: Statt sich aufzuregen, fängt das Gehirn wie von allein an, Lösungen zu produzieren. Probleme gibt es nicht.

Mehr Umsatz durch AMS Werbekampagnen

Was jetzt kommt, ist aktuell noch ein kleiner Geheimtipp. Vor einigen Tagen habe ich mich beim Vendorexpress Programm von Amazon angemeldet. Das ermöglicht es mir, neben den üblichen Sponsored Product Ads (PPC) weitere Werbekampagnen auf Amazon zu schalten.

Die einzige Voraussetzung ist, dass mindestens drei Produkte vorhanden sind und ein Produkt an Amazon verkauft wird, sodass ihr nur noch als Zwischenhändler fungiert. Letzteres lässt sich aber auch verhindern, indem man einen kleinen Trick anwendet.

Nachdem du dich über diesen Link bei AMS angemeldet hast, schickt dir Amazon eine Anfrage und erwartet einige Samples des von dir ausgewählten Produktes. Hier gibst du einfach an, dass du aktuell keine Samples vorliegen hast oder lehnst die Anfrage einfach ab.

Eventuell wird Amazon hier erneut nachfragen, für gewöhnlich ist aber nach einiger Zeit Ruhe. Der große Vorteil ist, dass zu diesem Zeitpunkt bereits die neuen Werbekampagnen freigeschaltet sind.

Hier kann nun zwischen verschiedenen Arten von Anzeigen gewählt werden: Neben den gewöhnlichen PPC-Anzeigen kannst du gezielt Anzeigen auf deinen eigenen Listings schalten, um deine Produkte untereinander zu bewerben.

Außerdem bietet AMS dir die Möglichkeit, auf beliebigen Produktlistings Werbung zu schalten. Ich nutze die Anzeigen hauptsächlich bei Produkten, die durch meine Produkte gut ergänzt werden oder bei der Konkurrenz, um als Alternative präsent zu sein.

Übrigens: Genaueres zu AMS und viele weitere Tipps findest du im hervorragenden Vortrag von Johannes Brenner vom Merchant Day.

Ich wünsche dir einen erfolgreichen Start in den Juli!

Machs gut, 

dein Hannes

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Hier gehts zum nächsten Tagebucheintrag: “Wieso ich Deutschland verlasse…”