PLT #20 – Amazon Konto gesperrt – Mein größter finanzieller Rückschlag

 

Hallo Leute, Hannes hier!

Heute brauchte es wahrscheinlich nicht viel Überzeugungskraft, dich auf diesen Artikel klicken zu lassen: Tatsächlich wurde mir im Mai meine Verkaufsberechtigung auf Amazon entzogen!

Gliederung:

  1. Konto gesperrt
  2. Wieso ich selbst Schuld bin
  3. Was du unbedingt tun musst, damit dir das nicht passiert
  4. Neue Produkte sind da
  5. Neue Insider-Tipps zur Keywordrecherche

1. Konto gesperrt

Voller Vorfreude machte ich mich am 8. Mai auf den Weg zum Flughafen in Hannover, um mit drei Geschäftspartnern eine Workation (Mischung aus Arbeiten, Urlaub machen und Masterminden) auf Mallorca zu verbringen.

In angeregter Stimmung kommen wir im AirBNB-Apartment an und lassen den Abend entspannt und bei interessanten Diskussionen ausklingen. Am nächsten morgen lasse ich mich von den frühen Sonnenstrahlen wecken, stehe in Seelenruhe auf, checke kurz meine Mails und dann folgt der SCHOCK:

Betreff:„Entzug Ihrer Verkaufsberechtigung auf amazon.de

Ich hatte von sowas schonmal gehört. Dabei ging es darum, dass der Zugang zum Seller Central gesperrt wird, wenn man sich im Ausland eingeloggt hatte. Bei mir war aber nicht nur der Login gesperrt, sondern alle Produkte (!) offline.

Nun stand ich bei schönsten spanischen Wetter auf dem Balkon und hatte erst einmal die Aufgabe, meinen Account freizuschalten. Dafür konnte ich einfach einen Link in der E-Mail anklicken und ein neues Passwort wählen – immerhin dieser Schritt war sehr einfach.

Das Problem aber blieb: Meine Produkte waren alle offline und mein Umsatz sank auf 0 €. Mehrmalige Versuche schlugen fehl, jemanden beim Verkäuferservice zu erreichen, der etwas an meiner Situation ändern könnte.

Klingt verdammt aussichtslos. Was hast du gemacht?

Immerhin bekam ich vom Support eine E-Mail Adresse, mit der ich dann den First Level Support überspringen konnte und meine Mails direkt an die Performance-Abteilung schicken konnte. Die Adresse kann man natürlich für jedes Problem nutzen, das man mal mit seinem Amazon-Account haben sollte. Gerne gebe ich sie dir weiter: verkaeufer-performance@amazon.de

Eine Reaktion bekam ich erstmal gar nicht. Allerdings häuften sich mittlerweile die Artikel im Internet, in denen von sehr vielen gesperrten Amazon-Accounts berichtet wurde. In den Artikeln wurde auch beschrieben, dass Amazon ihren gesperrten Händlern keinerlei Reaktion zeige. Kam mir sehr bekannt vor die Situation…

Ungefähr so sah dann die gesamte Woche aus: Jeden morgen war meine erste Aufgabe, die Performance Abteilung mit einer neuen E-Mail von mir zu nerven. So schnell gebe ich nicht auf.

Nach 8 Tagen kam die erlösende Nachricht, dass meine Produkte wieder freigeschaltet waren. Endlich! In den ganzen Erfolgsbüchern steht ja immer, dass einem auf dem Weg zum Erfolg immer wieder Steine in den Weg gelegt werden und man einfach nicht aufgeben darf.

amazon fba erstes produkt

Das hat sich auch hier wieder bewahrheitet. Nach 8 Tagen war der Felsbrocken endlich beiseite geräumt.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit…

Wie ich das Ganze gerade beschrieben habe, klingt es so, als würde Amazon uns Händlern einfach nur unnötig das Leben schwer machen wollen und willkürlich Konten sperren.

Das ist so nur bedingt richtig: Tatsächlich werden, z.B. durch sehr gut gefälschte Phishing-Emails, jeden Tag haufenweise Accounts gehackt und Amazon steht hier in sehr starker Kritik von außen, dass die Plattform nicht sicher genug für Verkäufer sei.

Dagegen will Amazon nun vorgehen, ist bei dem Versuch aber zu meinem Leiden etwas über das Ziel hinausgeschossen: Extrem viele Accounts wurden samt Produkte schon bei kleinsten Sicherheitsbedenken komplett gesperrtGereicht hat wie bei mir der Login aus dem Ausland.

2. Und das schlimmste: Ich war selbst Schuld!

Weil ich es hätte wissen müssen! Ich habe schon häufiger von Account-Sperrungen im Ausland gehört und hätte mich ganz einfach darauf vorbereiten können. Dass mit dem Thema nicht zu spaßen ist, musste ich jetzt sehr schmerzhaft am eigenen Laib erfahren. Dabei ist es so simpel, dieses Problem zu verhindern

3. Was du tun musst, damit dir nicht das selbe passiert

Die Lösung ist extrem simpel und benötigt nur ein paar Minuten. Hätte ich diese Minuten vorher investiert statt im Nachhinein, hätte ich ein paar Tausend Euro sparen können.

Was du tun musst, um dich ohne Probleme auch im Ausland bei Amazon einloggen zu können ist, einen VPN Client zu installieren, der dir eine deutsche IP zuteilt. Damit bist du auf der sicheren Seite und dein Account wird nicht einfach automatisch für über eine Woche gesperrt.

Ich nutze seit dem Vorfall nun TunnelBear, wo ich einfach ein Land auswählen kann, für das ich eine IP zugeteilt bekommen möchte.

Ich habe das Programm auf Grund von drei Vorteilen für mich ausgewählt:

1.) Auch für mich (der keine Ahnung von sowas hat) ist es sehr einfach zu nutzen

2.) Nach Vergleichen verschiedener Tools hat TunnelBear meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis

3.) Durch die TunnelBear-App kann ich sogar einen VPN auf dem Handy installieren und somit auch die Amazon-Verkäuferapp bedenkenlos im Ausland nutzen.

Übrigens: Auch in öffentlichen Netzwerken wie zum Beispiel im Café ist ein VPN Client definitiv empfehlenswert, um das Risiko eines Hackerangriffs zu minimieren und seinen Account zu schützen. Falls du also nicht ausschließlich von zu Hause aus arbeitest, empfehle ich dir ebenfalls, TunnelBear herunterzuladen.

Über diesen Link (hier klicken!) erhältst du die Möglichkeit, TunnelBear kostenlos zu nutzen. Solltest du dich nach der Testphase für eines der Premium-Pakete entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision.

4. Neue Produkte eingelagert

Uff… Der Artikel enthält bisher viel zu viel Negatives. Kommen wir zu den guten Nachrichten!

Meine nächsten Produkte sind endlich in Deutschland angekommen und wurden bereits bei Amazon eingelagert. Jetzt heißt es wie immer: Launchen, Launchen, Launchen!

Ich hoffe, die Produkte werden so gut ankommen, wie ich das erwarte und bin gespannt, euch davon im nächsten Eintrag zu berichten!

Verliere nicht den Anschluss!

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Übrigens: Wenn du eine genaue Schritt für Schritt Anleitung suchst, wie du beim Launch deiner Produkte vorgehen kannst, schau auf jeden Fall mal in diesem Tagebucheintrag vorbei! Das Thema habe ich dort genau beschrieben.

5. Neue Insider-Tipps zur Keywordrecherche

Amazon schraubt weiter am Algorithmus herum! Im Mai habe ich durch ein paar eigene Tests und durch Artikel wie diesen hier einige neue Erkenntnisse ziehen können, die ich dir nicht vorenthalten möchte.

Backend auf 250 Zeichen begrenzt

Obwohl man im Backend unter den „allgemeinen Schlüsselwörtern“ 5 Zeilen a 1000 Zeichen zur Verfügung hat, sind davon nur noch 250 Zeichen relevant für das Ranking. Und kein einziges Weiteres! Die 2. – 5. Zeile kann man also gekonnt ignorieren.

Ab 251 Zeichen im Backend rankt das Produkt für keinen einzigen der Begriffe mehr. Also auch nicht für die ersten 250 Zeichen. Falls du bereits ein Produkt online hast oder kurz davor stehst, nimm diese Information auf jeden Fall in deine Keywordrecherche auf.

Es ist jetzt viel wichtiger geworden, sich auf die wesentlichen Produktkeywords zu fokussieren, wodurch Amazon wohl erreichen möchte, die Plattform übersichtlicher zu strukturieren.

Bullet Points auf 1000 Zeichen begrenzt

Auch hier hat man theoretisch die Möglichkeit, insgesamt mehr als 1000 Zeichen zu verwenden. Sobald man aber mehr als 1000 Zeichen verwendet, rankt das Produkt nicht mehr für alle Begriffe aus den Bullet Points. Der Punkt, bis zu dem die Keywords ranken, hört aber auch nicht genau nach 1000 Zeichen auf, sondern willkürlich mittendrin.

Mein Tipp ist daher, jeden Bullet Point auf circa 200 Zeichen zu frisieren. Dann hat man bei Nutzung aller 5 Bullet Points insgesamt 1000 Zeichen und kann sich sicher sein, dass alle Keywords ranken. Außerdem sieht es auch viel schöner aus, wenn die Attribute nicht so zugetextet sind.

Falls dir die Keywordrecherche oder Listingoptimierung ein wenig Unbehagen bereitet und du dir nicht sicher bist, was es alles zu beachten gibt, kannst du aber auch einfach den Service „AMZOptimizer“ nutzen. Dort erhältst du zu einem wirklich fairen Preis ein Listing mit verkaufspsychologischen Werbetexten, die dir eine maximale Conversion garantieren.

Außerdem bekommst du eine Auflistung mit den wichtigsten Keywords für die PPC Kampagne inklusive eines Leitfadens, wie du deine Kampagnen optimal strukturieren kannst.

Klicke jetzt hier, um mehr Infos zu AMZOptimizer zu erhalten!

Ich danke dir, dass du meinen Blog heute um einen interessierten Leser ergänzt hast und wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

Dein Hannes

PLT #19 – Wie ich 1500€ Lehrgeld gezahlt habe und die neuesten Änderungen im Amazon-Algorithmus

Hallo! Hannes hier. 🙂

Der heutige Tagebucheintrag ist vollgepackt mit Learnings, dir mir in der Vergangenheit über 1500€ erspart hätten. Im April habe ich viel gelernt und möchte gerne all diese Erfahrungen mit dir teilen. Vor allem möchte ich aber darauf eingehen, wieso es so extrem wichtig ist, misstrauisch gegenüber deinen Herstellern zu sein.

Gliederung:

1.) Amazons Algorithmus ändert sich

2.) Learnings im April – Zu hohe Gebühren + Hersteller-Scam

3.) Expansionspläne EU

4.) Hijacker überfällt drei mal mein Produkt

5.) Fehlerhafte Barcodes auf gesamter Bestellung

 

1.) Amazons Algorithmus ändert sich

Wie letzten Monat angesprochen, stand im April der Launch des dritten und die Bestellung des vierten Produktes an. Vor allem beim Launch habe ich festgestellt, dass Amazon kräftig am Ranking-Algorithmus herumschraubt.

Produkte ranken tendenziell langsamer

Meine Vermutungen decken sich mit den Aussagen befreundeter Seller. Bevor ich darauf eingehe, möchte ich dir aber einen kurzen Crashkurs zum Thema: “Rankingalgorithmus von Amazon“ geben. Grundsätzlich lässt sich die Funktionsweise von Amazons Suchmaschine wirklich sehr einfach erklären:

„Das Produkt, das für ein Keyword den höchsten Umsatz generiert, steht für dieses Keyword ganz oben im Ranking.“

Das hat zur Folge, dass z.B. bei Eingabe der Begriffe „Springseil blau“ nur blaue Springseile oben angezeigt werden, obwohl sich andere Springseile insgesamt vielleicht häufiger verkaufen. Der Suchbegriff impliziert bereits die Absicht des Kunden, ein blaues Springseil zu kaufen, wodurch der Umsatz für blaue Springseile für dieses Keywords am höchsten ist.

Wie kann ich davon profitieren, Hannes?

Wenn man diese einfache Funktionsweise einmal verinnerlicht hat, wirken plötzlich sehr umkämpfte Nischen garnicht mehr so abschreckend. Warum? Ganz einfach, weil man sich mit seinem Produkt auch erstmal nur auf ein Long Tail Keyword wie eben das Springseil in blau konzentrieren kann. Durch diese Speerspitzenpositionierung kann man auch in jeder noch so umkämpften Nische Fuß fassen.

Das ist aber jetzt gerade ein anderes Thema. Eigentlich möchte ich dir ja erzählen, welche Änderungen am Rankingalgorithmus ich im April bemerkt habe.

Im April habe ich das nächste Produkt gelauncht und dafür durch rabattierte Produkte und externen Traffic meine Verkäufe angekurbelt. Da ich den Testkäufern das Keyword nenne, das sie vor dem Kauf in die Suche eingeben sollen, wirkt es auf den Algorithmus so, als würde mein Produkt einen hohen Umsatz für genau dieses Keyword generieren. Demnach rankt mein Produkt im Laufe der Zeit besser und besser.

Was hat sich geändert?

Vorher konnte ich Produkte durch diese Methode teilweise binnen weniger Tage oben im Ranking platzieren. Dieser Zeitraum wurde nach meinem Gefühl nun aber deutlich vergrößert, sodass nicht mehr die letzen Tage relevant für das Ranking sind, sondern eher die letzen Wochen, wenn nicht Monate.

Ist das gut oder schlecht?

Wie bei jeder Änderung gilt diese für alle Verkäufer gleich – von daher habe ich damit kein Problem. Eher im Gegenteil: Durch diese Veränderung ranken nun eher die Produkte sehr weit oben, die sich auch organisch (ohne künstlich generierte Verkäufe) am besten verkaufen.

Und so sollte es ja sein: Das am besten optimierte Produkt mit der besten organischen Conversionrate erzielt den höchsten Umsatz und setzt sich oben fest. Etwas schade ist, dass neue Produkte jetzt länger brauchen, um perfekt zu ranken. Da ich das gesamte Projekt, das ich für dich auf diesem Blog dokumentiere, sehr langfristig sehe, ist mir das aber egal.

2.) Learnings im April

Vor jedem Tagebucheintrag überlege ich mir immer, welche Ereignisse des Monats für meine Leser den meisten Mehrwert vermitteln können. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen können – und so war es auch diesen Monat.

Zu hohe FBA-Gebühren bezahlt

Als ich neulich die Transaktionsansicht im Verkäuferbackend von Amazon durchgesehen habe ist mir aufgefallen, dass eines meiner Produkte anscheinend falsch abgemessen wurde. Ich kenne die Maße des Produktes genau und weiß, welche Paketgröße dafür erforderlich ist.

Als ich aber die Gebührentabelle der verschiedenen Paketgrößen mit der FBA-Gebühr verglichen habe, die ich pro Verkauf bezahle, ist mir aufgefallen, dass ich bei jeder Bestellung ein größeres Paket bezahle, als eigentlich versendet wird.

Bei den meisten Paketgrößen macht das vielleicht 1-5 Cent Unterschied. In diesem Fall habe ich aber bei jeder Bestellung fast 50 Cent zu viel und dadurch mittlerweile circa 1500€ vollkommen unnötigerweise Amazon in den Rachen geworfen. Das entspricht einem vollausgestatteten Macbook Air – und damit du dir in Zukunft lieber das Macbook holst, wollte ich dieses Learning unbedingt teilen.

Wie kann ich das verhindern?

Im Voraus kann man das nicht beeinflussen. Du solltest definitiv nach der Einlagerung jedes neuen Produktes nach den ersten Verkäufen die Transaktionsansicht abrufen und die gezahlte Gebühr mit der Gebührentabelle vergleichen. Manchmal vermisst sich Amazon zu deinem Nachteil, manchmal aber auch zu deinen Gunsten.

Falls tatsächlich ein Fehler vorliegt, kannst du einfach den Kundenservice kontaktieren und eine Neuvermessung wird angeleitet. Das kann bis zu 2 Wochen dauern und du erhältst dann eine Email mit den neuen Maßen.

Learning 2 – Sei deinem Hersteller gegenüber immer misstrauisch

Ich sage damit nicht, dass etwas dagegen spricht, eine gute persönliche Beziehung zu seinem Hersteller aufzubauen, ganz im Gegenteil. Ich möchte dir aber kurz erzählen, was mir passiert ist.

Nachdem nach langem hin und her endlich alles Nötige für die nächste Bestellung besprochen war und es um die Anzahlung der Ware ging, bekam ich morgens diese E-Mail:

„Hi. Johannes.

Hope are you?

Please we have a very urgent issue with our UK stock company and we need to renew our license or else we get shut down, we tried transferring the amount today to our company’s stock Officer but it was unsuccessfully due to the slow banking network here and tomorrow is the last day for the license renewal.

We plead you, kindly help us and transfer your initial payment of USD 2,250 to our stock Office in UK through Money Gram transfer to our Stock Officer with the information we will provided for you.

Please tomorrow is our last day for the renewal of license and if we did not fix it we might face a huge problem..

Thanks for your help please.

Waiting for your reply.“

Diese Mail stammt nicht von meinem Hersteller.

Die Adresse, von der die Nachricht gesendet wurde, war der meines Herstellers aber fast identisch. Der Unterschied ist mir erst im Nachhinein aufgefallen. Auch für das Amazon-Verkäuferkonto bekomme ich ab und zu betrügerische E-Mails.

Anders als die Amazon-Mails ist diese aber extrem gut gefälscht. Der Betrüger scheint unsere Unterhaltung schon länger mitgelesen zu haben und konnte den perfekten Zeitpunkt abwarten.

Genau an dem Tag, an dem sowieso die Zahlung anstand, schickt er mir die Mail, dass sich das Bankkonto geändert habe. Außerdem ist die Mail exakt im selben Stil und im selben gebrochenen Englisch gehalten wie alle Mails, die ich vom echten Hersteller erhalte.

Auf Nachfrage beim Hersteller via Skype, ob dies seine richtige Adresse sei, bekam ich die Antwort, dass es sich um Betrüger handelt. Ich kann mir aber vorstellen, dass diese Masche aufgrund der Qualität der Fälschung schon häufig funktioniert hat und bitte euch, immer aufzupassen.

3. Expansionspläne EU

Im vergangenen Tagebucheintrag habe ich berichtet, dass ich beginnen werde, meine Ware auch in Europa zu lagern. Dazu drängt mich eine Gebühr von 0,5€ zzgl. Mwst., die pro verkauften Artikel anfällt, solange man noch nicht im Ausland lagert.

Dieses Projekt habe ich trotzdem erstmal in die Zukunft verlegt. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

1.) Teurer als erwartet

Bezüglich der Expansion habe ich mich damals am Telefon von Amazon beraten lassen. Am Telefon wurde mir das Unternehmen „Avalara“ empfohlen, mit dem Amazon zusammenarbeitet. Pro Land und Jahr liegen hierbei die Gebühren für steuerliche Anmeldungen und Buchhaltung in den jeweiligen Ländern bei 600€.

In den letzten Wochen habe ich mich daher weiter informiert und umgehört, ob die Zusammenarbeit mit Avalara reibungslos funktioniert. Leider habe ich nur Negatives gehört und mich vorerst gegen Avalara entschieden. Alle anderen Unternehmen kosten etwa doppelt so viel.

2.) Nicht sinnvoll nach 80/20

Trotz der höheren Kosten würde es sich zwar finanziell lohnen, die Lagerung zumindest in Polen und Tschechien einzuleiten, aber der Aufwand ist verhältnismäßig groß. Ich konzentriere mich also vorerst zu 100% auf das Sourcen weiterer Produkte, um mein gestecktes Umsatzziel von 300.000€ dieses Jahr zu erreichen.

 

4.) Hijacker überfällt drei mal mein Produkt

Ein Hijacker ist ein Verkäufer, der sich an das Listing eines Produktes hängt und somit in der Buybox unter „weitere Anbieter“ auftaucht.

Phantombild – Dieser Mann ist ein potentieller Hijacker

Da ich mein eigenes Label auf meine Produkte drucke und der einzige bin, der die Produkte vertreibt, ist das theoretisch also nur möglich, wenn jemand ein Produkt von mir gekauft hat und es dann wieder bei Amazon einstellt. Das wäre allerdings sehr ungewöhnlich und alles andere als profitabel.

Amazon prüft leider nicht, ob ein Anbieter das Produkt auch wirklich besitzt. Man muss daher sobald man es feststellt, den Support kontaktieren und die Situation schildern. Normalerweise wird dann gefordert, dass man einen Testkauf bei diesem Händler macht und beweist, dass er nicht das originale Produkt anbietet.

In meinem Fall war es so, dass ein komplett neuer Seller-Account plötzlich in meiner Buybox auftauchte. Ein Blick auf sein Profil zeigte keinerlei Kontaktdaten, aber über 340 Seiten mit je 20 gelisteten Produkten verschiedenster Hersteller. Das selbe passierte drei Tage hintereinander. Das gleiche Schema, aber jedes Mal ein neuer Account

Gelöst hat sich Problem von selbst. Sicherlich gab es sofort Dutzende Händler, die sich beim Support beschwert haben. Die Seller-Accounts sind alle nicht mehr aufzufinden und wurden gelöscht.

5.) Fehlerhafte Barcodes auf gesamter Bestellung

Auch der April verlief nicht komplett ohne Probleme – Gestern früh schrieb mein Hersteller, dass es ein großes Problem bei der aktuellen Bestellung gibt, die heute ins Flugzeug gehen sollte. Viel Zeit für eine Lösung blieb daher nicht:

„Hello. Johannes.

Sorry but, we have a bad news.

We found a big mistake in sticker design.

We tested it by machine but, they could not read the bar code.“

Aufgrund eines Fehlers im Barcode-Sticker konnte der Barcode nicht gelesen werden. Jeder Barcode muss nicht nur auf weißem Hintergrund gedruckt sein, sondern auch weiß umrandet sein, damit er korrekt eingelesen werden kann.

Auf der Verpackung war dies nicht der Fall, was dem Hersteller erst am Tag vor dem Abflug aufgefallen ist (immerhin!). Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Hersteller die Produkte ohne den Sticker verschickt und mir die Sticker „zum selber basteln“ per Post nachschickt.

Der Nachteil ist jetzt, dass ich die Ware nicht direkt an Amazon senden kann, sondern diese zunächst beklebt werden muss.

Diese Lösung ist zwar nicht optimal, aber führt mich am schnellsten zum Ziel: Das Produkt auf Amazon zu launchen!

Ich bedanke mich, dass du mir deine Zeit geschenkt hast und hoffe, dir weitergeholfen haben zu können. Trage dich jetzt in den Newsletter ein, um keinen der nächsten Tagebucheinträge zu verpassen!

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Machs gut!

dein Hannes

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PLT #18 – Wachstum auf Amazon: Expandieren in ganz Europa und endlich volle Warenlager

Hallo zusammen! Hannes hier.

Im heutigen Tagebucheintrag wirst du erfahren, wie sich die Preiserhöhungen von vor einem Monat auf das Ranking ausgewirkt haben. Außerdem spreche ich von meinen europaweiten Plänen für mehr Wachstum auf Amazon und über meine aktuellen Investments (unabhängig von Amazon).

 
 
 

Höllisch knapp die Kurve bekommen

Nachdem ich ja im letzten Tagebucheintrag von knappen Lagerbeständen berichtet habe, kann ich endlich wieder aufatmen. Die Lager sind prall gefüllt und ich kann mich wieder voll und ganz auf die wesentlichen Aufgaben konzentrieren.

Wie neulich berichtet, habe ich in der Zeit davor den Preis des „bedrohten“ Produktes deutlich erhöht, um nicht leerzulaufen, bevor Nachschub eingelagert wird. Ich möchte dir daher unbedingt schildern, wie sich diese Preiserhöhungen auf mein Ranking ausgewirkt haben und ob ich die Strategie weiterempfehlen kann.

Am Tag der Einlagerung der neuen Ware hatte ich noch sage und schreibe 4 Einheiten im Lager. Ich habe sofort meinen Preis wieder auf „Normalzustand“ gestellt und die PPC-Anzeigen eingeschaltet – mit sehr mäßigem Erfolg

 

Hast du das gesamte Ranking nach der Preiserhöhung verloren?

Leider wurden meine Werbe-Anzeigen nach der Einlagerung so gut wie garnicht geschaltet und die organischen Verkäufe blieben ebenfalls aus. Da ich weiß, dass Amazon hier manchmal etwas lahm ist, habe ich mir aber noch nicht allzu viele Gedanken gemacht und erstmal abgewartet. Am nächsten Tag wurde ich schon ein wenig unruhiger, als ich gemerkt habe, dass mein Produkt kaum noch für die ganzen Keywords rankt, für die es vorher ganz oben stand, ziemlich eigenartig.

Vor einigen Monaten hätte ich spätestens jetzt völlig am Rad gedreht. Aber ich habe mittlerweile für Amazon und seinen Algorithmus ein ziemlich starkes Gespür entwickelt und irgendwie hat mir mein Bauchgefühl gesagt, dass sich alles wieder einpendeln wird. Und tatsächlich: Nach zwei Tagen mit jeweils 0 Verkäufen dieses Produktes sind mein Ranking und die Verkäufe jeden Tag wieder stufenweise besser geworden. Im Moment sind etwa 50-70% des ursprünglichen Absatzes erreicht, ohne, dass ich künstlich nachhelfen musste. Sollte sich das ganze von alleine nicht weiter verbessern, werde ich ein paar kleine Launches für das Produkt ansetzen. Wenn du erfahren möchtest, wie genau ich Produkte launche, damit sie sich ganz oben im Ranking festsetzen, ließ unbedingt diesen Tagebucheintrag.


Meine Pläne für Expansion und Wachstum in Europa

In den letzten Wochen habe ich mir vermehrt Gedanken zu den anderen europäischen Marktplätzen als potentielle Absatzmärkte gemacht. Aktuell ist der Stand der Dinge, dass meine Produkte zwar in die Nachbarländer verschickt werden, aber die Listings noch nicht optimiert wurden. Ich habe also weder Bewertungen auf meinen Produkten, noch in irgendeiner Weise das Ranking optimiert. Im Moment verkauft sich in Europa daher nur circa 1 Produkt alle zwei Tage – womit ich sogar einigermaßen zufrieden bin. Es zeigt, dass eine Optimierung der Verkaufsseiten Sinn ergeben könnte.

Wie sieht dein konkreter Plan aus?

Wirklich konkret sind meine Gedanken bisher nicht geworden. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

1.) Verkauf in Europa, Versand aus Deutschland

2.) Verkauf in Europa, Versand im jeweiligen Verkaufsland

Beide Varianten sind hinsichtlich Amazon mit wenigen Klicks zu bewerkstelligen, indem man die Versandart einfach in den Einstellungen aktiviert. Amazon kümmert sich dann automatisch darum, dass die Ware gleichmäßig auf die Logistikzentren verteilt werden.

Kompliziert wird es, wenn man sich die dazugehörigen Umsatzsteuerregelungen ansieht. Die Umsatzsteuer muss immer in dem Land abgeführt werden, in dem die Ware gelagert und verschickt wird. Bedeutet: Sollte ich mich für die zweite Variante (Lagerung in ganz Europa) entscheiden, muss ich mich zunächst umsatzsteuerrechtlich in all diesen Ländern registrieren und auch meine Umsatzsteuervoranmeldungen dort abgeben.

Da ich selbst nicht einmal ansatzweise von mir behaupten kann, mich steuerrechtlich auszukennen, muss ich all das natürlich Profis machen lassen. Nach einigen Telefonaten habe ich auch ein ungefähres Gefühl bekommen, was man auf den Tisch legen müsste: Pro Land und Jahr kann man mit etwa 600€ an Gebühren rechnen. Kleiner Trost: Amazon kommt den Händlern hier entgegen und erstattet einmalig 1200€, um mehr Marketplace-Händler zu motivieren, international zu lagern.


Da klingt ziemlich teuer… Gibt es keine andere Möglichkeit?

Ich finde es ehrlich gesagt garnicht so teuer, wenn man sich mal den rechtlichen Aufwand vor Augen führt, der hierfür betrieben wird. Tatsächlich gibt es aber eine dritte Möglichkeit.

3.) Verkauf in Europa, Versand aus Deutschland, Polen und Tschechien

Sofern ich richtig informiert bin, kann man seine Produkte auch erstmal nur in Polen und Tschechien lagern lassen. Das würde natürlich wesentlich geringere Gebühren bedeuten, da nur zwei mal 600€ jährlich gezahlt werden müssen UND weil Amazons „Strafgebühr“ nicht mehr anfällt.

Amazons Strafgebühr?!

So nenne ich ganz gerne die Gebühr, die bei Amazon auf jeden Verkauf draufgeschlagen wird, wenn man seine Ware nur in Deutschland lagert. Die Lager hier in Deutschland sind anscheinend ziemlich überfüllt und Amazon versucht alles, mehr Ware in Polen und Tschechien zu lagern. Daher muss ich aktuell für jeden Artikel 0,25€ extra bezahlen, was sich ganz schön heftig summiert. Im April wird diese Gebühr zudem für alle Händler auf 0,5€ erhöht, was vor allem Händler mit niedrigpreisigen Produkten hart trifft.


Für welche Variante entscheidest du dich, Hannes?

Entschieden habe ich mich noch nicht aber mir ist bewusst, dass die Gebühr von 0,5€ extrem zuschlagen würde, zumal ich ja viele weitere Produkte plane, die ich dieses Jahr nach und nach launchen werde. Von daher habe ich mich eigentlich bereits entschieden, die europaweite Lagerung zu aktivieren. Die Frage ist jetzt nur noch, ob ich direkt in allen Ländern lagere oder nur in Polen und Tschechien. Das ist aber nur eine Frage der Mathematik, sobald ich die genauen Kosten kenne und meine Absatzzahlen für die nächsten Monate abgeschätzt habe.

Was ich auf jeden Fall sofort machen werde ist, all meine Listings übersetzen zu lassen. Bisher habe ich mich aufgrund der schwachen Absatzzahlen im Ausland noch nicht darum gekümmert. Ich denke aber, dass hier deutlich mehr rauszuholen ist, wenn ich meine Listings von Einheimischen übersetzen lasse. Aktuell sind die Listings ultraschlecht von Amazon automatisch übersetzt.

 

Nächstes Produkt in Deutschland angekommen

YES, du ließt richtig! Ein neues Produkt ist am Start, schon komplett durch den Zoll und hat alle Formalitäten hinter sich. Ich habe diesmal den Versand gesplittet: 500 Einheiten sind letzte Woche eingeflogen worden, wären 1000 weitere auf dem Ozean schlummern.

Im nächsten Tagebucheintrag werde ich wieder gnadenlos runterbrechen, ob das Produkt geglückt ist und wie sich der Launch auf das Ranking ausgewirkt hat. Wenn du von mir ne kurze Mail bei Veröffentlichung bekommen möchtest, trage dich jetzt in den Newsletter ein.

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Was geht sonst so?


Endlich wird auch das Wetter wieder richtig geil! Ich stehe gerade bei mir im Coworking-Space in Hannover und wärme ich in der Sonne, wie ich das vermisst habe!

Letzte Woche durfte ich außerdem bei der großen HeiseShowXXL zu Gast sein und habe ein bisschen über Amazon gequatscht. Im Interview gehe ich den kompletten Prozess zum ersten Produkt einmal durch. Das Video findest du hier auf dem Kanal von HeiseOnline auf YouTube:


Außerdem habe ich begonnen, einige der Gewinne aus dem Unternehmen herauszunehmen und das Geld privat anzulegen. Einen Großteil davon habe ich in P2P-Kredite auf den Plattformen Mintos und Auxmoney angelegt. Falls da Interesse besteht, kann ich gerne in den nächsten Tagebucheinträgen am Ende immer kurz auf die Investments eingehen. Wenn dich das interessieren sollte, schreibe mir gerne einen Kommentar unter diesem Artikel.

Außerdem bin ich ein hochspekulatives Geschäft eingegangen und habe einen Bitcoin gekauft, obwohl diese aktuell ziemlich stark im Hype sind und die Meinungen in alle Richtungen gehen. Man wird sehen, wo das hinführt…

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Ich wünsche dir noch einen schönen Tag und versuch, das gute Wetter bestmöglich zu genießen!
Liebe Grüße
dein Hannes

Jetzt hier klicken, um zum nächsten Tagebucheintrag zu kommen! Wie ich 1500€ Lehrgeld bezahlt habe…

PLT #17 – Amazon Ranking kurz vor dem Absturz und mein Besuch beim Hersteller

Moin Leute, Hannes hier!

Durch enorm verspätete Lieferungen befinde ich mich aktuell in einer sehr brenzlichen Situation und laufe Gefahr, erneut out of stock zu gehen. Heute gehe ich im Detail darauf ein, wie ich versuche, die Auswirkungen zu minimieren und was ich euch in solch einer Situation rate.

Viele Amazon-Händler beschreiben das Leerlaufen der Warenlager als Horrorszenario, bei dem das Keywordranking des Produktes sofort komplett verloren geht. Wie die zuverlässigen Leser meines Blogs wissen, stand ich bereits mehrfach ohne Ware da und tatsächlich hat sich das auf mein Ranking ausgewirkt.

Was ich auf jeden Fall verneinen kann ist die Aussage, dass man sofort sein gesamtes Ranking verliert. Meiner Empfindung nach speichert der Algorithmus Daten zum Produkt und rankt das Produkt deutlich schneller wieder nach oben, wenn nach der Einlieferung neuer Ware wieder direkt Verkäufe generiert werden und die Conversionrate ähnlich geblieben ist.

Die genauen Auswirkungen aufs Ranking variieren stark. Während ich teilweise nach mehreren Wochen ohne Ware wieder innerhalb weniger Tage mein Ranking zurückarbeiten konnte, habe ich zu einem anderen Zeitpunkt nach nur 4-5 Tagen ohne Ware fast von vorne beginnen müssen. Der wichtigste Faktor ist hierbei die Konkurrenz. Je mehr Umsatz deine Mitstreiter generieren, desto schneller geht das Ranking verloren und desto schwieriger wird es, sich wieder hochzuarbeiten.

 

Was genau heißt das jetzt für dein Produkt?

Wie schon zu Beginn angesprochen, laufe ich momentan wieder Gefahr, out of stock zu gehen. Der Grund ist eine deutliche Verspätung in der Lieferkette von über einem Monat (während Produktion und Versand). Dazu möchte ich anmerken, dass ich auf meine Bestellungen bereits einen Puffer von 30% aufschlage, um auf der sicheren Seite zu sein.

„Mein Learning aus dieser Sache ist, den Puffer ab sofort auf 50% zu erhöhen.“

Ja, 50%! Beim Handel mit physischen Produkten sind sehr viele Instanzen beteiligt und es gibt unzählige potentielle Fehlerquellen. Für mich ist ein bisschen „zu viel“ Lagergeld zu bezahlen insgesamt günstiger, als alle paar Monate out of stock zu gehen und mir mein Ranking erneut erarbeiten zu müssen.

 

Kannst du nicht einfach deine Preise erhöhen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass dem ein oder anderen diese Frage gerade in den Kopf gekommen ist. Da das gefährdete Produkt tatsächlich in einer umkämpften Nische ist, möchte ich dieses Mal aus besagten Gründen auf keinen Fall out of stock gehen.

Die gesamte letzte Woche habe ich den Preis meines Produktes daher jeden Tag um einen Euro erhöht. Mit unfassbarem Ergebnis: Die Verkäufe bleiben konstant.

Ich habe vor circa 2 Monaten bereits einige Split-Tests mit meinen Bildern und Preisen gemacht, um das Optimum, also den größten Reingewinn pro Tag, herauszufinden. Da ich dachte, den „Sweet Spot“ herausgefunden zu haben, habe ich seitdem nichts mehr geändert. Jetzt merke ich aber, dass die Kunden bereit sind, mehr Geld zu zahlen. Aus dem Problem der Warenknappheit wurde also die Erkenntnis, dass ich meine Marge anscheinend noch deutlich verbessern kann.

Die Gefahr, out of stock zu gehen, wurde dadurch aber auch nicht verringert. Daher habe ich meinen Preis nun so dreist hoch gestellt, dass ich schon Sorge habe, schlechte Reviews von Kunden zu erhalten, die sich zu viel versprechen. Wir werden sehen, wo das hinführt. Spätestens im nächsten Tagebucheintrag erfährst du, wie es ausgegangen ist. Trage dich am besten kurz in den Newsletter ein, damit ich dir Bescheid sagen kann.

Verliere nicht den Anschluss!

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Reise zum Hersteller

Wie im letzten Tagebucheintrag angesprochen, bin ich aktuell in der heißen Phase der Produktrecherche und des Sourcings. Während Dutzende potentielle Produkte auf meiner Liste stehen, habe ich mich nun für zunächst zwei entschieden, auf die ich mich voll und ganz konzentriere.

Eines der Produkte ist bereits bestellt und die Produktfotos, sowie das Schreiben des Listings sind in Auftrag gegeben. Falls ihr so wie ich ebenfalls schlecht mit Verkaufstexten seid, meldet euch unbedingt bei Janosch, der darin so gut wie kein anderer ist:

Hier klicken, um deine Listings schreiben zu lassen! (weder Afilliate-Link, noch bezahlte Werbung! Bin einfach nur ein begeisterter Kunde)

Janosch kümmert sich neben dem Schreiben des Titels, der Bullet Points und der Beschreibung außerdem um die gesamte Keywordrecherche. Dadurch schafft man es, für verschiedenste Long-Tail Keywords zu ranken, die die Konkurrenz überhaupt nicht auf dem Schirm hat und man startet von Beginn an mit sehr lukrativen PPC-Suchbegriffen.

Um das Sample-hin-und-her-Geschicke zu minimieren und den gesamten Prozess zu beschleunigen, habe ich mich kurzerhand entschlossen, meinen Hersteller zu besuchen und vor Ort alles klar Schiff zu machen.

Auf meinem Youtube-Kanal werde ich euch ebenfalls auf der Reise mitnehmen und ein oder zwei Videos posten. Fall du das nicht verpassen möchtest, kannst du mich hier auf Youtube abonnieren (Link öffnet sich in einem neuen Tab).

 

Was gibt’s sonst so?

In den nächsten Tagen findet das diesjährige Online Marketing Rockstars Festival statt. Morgen, am 2.3., veranstalten wir auf der Expo ein Community Treffen (mehr Infos in unserer Facebookgruppe). Falls du also ein Ticket für die Expo ergattern konntest, würden wir (Lukas und ich) uns riesig freuen, dich persönlich kennenzulernen!

Auf der Expo wird unter anderem Casey Neistat, ein Youtuber mit fast 7 Millionen Abonnenten, auf der Bühne stehen und Fragen beantworten. Das mag vielleicht nicht für alle relevant sein, aber ich bin ein kleiner Fanboy von Casey, hehe. Hier findest du seine Videos.

Außerdem war ich im Februar zu Besuch bei HoliNatural, einem jungen Startup aus Berlin. Die Jungs haben mich eingeladen und gebeten, ihnen mit dem Amazon-Verkauf ihrer „Golden Milk“, einem Nahrungsergänzungsmittel als Heißgetränk, behilflich zu sein. Checkt unbedingt mal deren Webseite aus.

In Berlin reizt mich vor allem die Startup-Szene. Eventuell werde ich mich dorthin auch für eine längere Zeit begeben, das steht aber alles noch in den Sternen.

Es hat mich gefreut, dass du heute wieder reingeschaut hast. Ich wünsche dir noch einen produktiven Tag und genieß das immer besser werdende Wetter!

Dein Hannes

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PLT #16 – 300.000€ mit Amazon FBA? | Umsatzziel für 2017 und wie ich es erreichen werde

Heyho an alle! Hannes hier!

Im heutigen Tagebucheintrag berichte ich dir alles, was im Januar abgegangen ist. Am spannendsten ist aktuell definitiv die Planung der nächsten Produkte. Aktuell befinde ich mich wieder in der heißen Phase der Produkt- und Herstellerrecherche. Außerdem nenne ich dir mein Umsatzziel für 2017.

Mit etwas Verzögerung berichte ich dir heute vom Januar 2017. Im ersten Monat des Jahres lief alles ein wenig ruhiger. Heute möchte ich vor allem auf folgende Punkte eingehen:

1.) Die nächsten Produkte
2.) Umsatzzahlen und Sales im Januar 2017
3.) Umsatzziel für 2017
4.) Ermöglicht Amazon FBA passives Einkommen?
5.) Was geht sonst so?

1. Die nächsten Produkte

Viele Händler auf Amazon haben keine feste Nische, sondern verkaufen einfach alles, was stark nachgefragt wird. Das ist eine Taktik, die definitiv auch funktionieren kann. Ich mache es allerdings etwas anders. Mit den nächsten Produkten verfolge ich hauptsächlich zwei Ziele:

1.) Ausweitung der Marke

Mein Ziel ist, im Laufe der nächsten Jahre eine unabhängige Marke zu etablieren. Dafür reicht es normalerweise nicht, nur drei oder vier Produkte im Sortiment zu haben. Aktuell ist es so, dass ich mich auf wenige Produkte konzentriere, die ich so häufig wie möglich verkaufe. Dadurch kann ich den logistischen Aufwand und die Bezugspreise der Ware minimal halten.

Da das langfristige Ziel aber auf ein breiteres Produktspektrum zielt, werde ich mich dieses Jahr auf die Ausweitung der Produktlinie konzentrieren. Dabei achte ich darauf, dass alle neuen Produkte in meine Nische passen. Das hat nämlich außerdem den folgenden Vorteil:

2.) Cross Promotion

Bestimmt hast du auf Amazon schon einmal gesehen, dass dir immer ähnliche Produkte zu dem angezeigt werden, für das du dich gerade interessierst. Solche Produkte stehen meist unter den Feldern: „Wird oft zusammen gekauft“, „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch“ oder „inspiriert durch Ihren Browserverlauf“ angezeigt. Diese sogenannte Cross Promotion möchte ich mir mit meinen Produkten zur Nutze machen.

Für Fortgeschrittene: Wie kann man die Cross Promotion aktivieren?

Selbst aktivieren kann man sie leider nicht. Allerdings kann man den Algorithmus so beeinflussen, dass er beginnt, Produkte untereinander zu bewerben.

Direkt beim Launch vergebe ich dafür einige Einheiten kostenlos oder stark vergünstigt, um die Verkäufe anzukurbeln. Die Besonderheit ist, dass ich an ein und dieselbe Person verschiedene Produkte vergebe. Für den Algorithmus erweckt das den Eindruck, dass dieser Kunde beide Produkte gemeinsam kauft und er beginnt, diese Produkte untereinander zu bewerben.

 

Um überhaupt herauszufinden, welche Produkte in Frage kommen ist es wichtig, schon bei der Recherche darauf zu achten, welche Produkte häufig zusammen mit denen aus dem bestehenden Sortiment gekauft werden.

Das geniale ist: Bevor man auch nur einen Cent investieren muss, kann man sehen, welche Produkte geeignet sind und häufig gemeinsam im Warenkorb der Kunden landen. Natürlich sollte man sich nicht komplett darauf verlassen. Es ist immer noch wichtig, die Nachfrage und Konkurrenzsituation einzuschätzen. Meiner Meinung nach ist es aber bei diesen „Ergänzungsprodukten“ nicht so wichtig, dass sie sich 20 oder 30 mal am Tag verkaufen. Das Ziel ist eher, wie schon gesagt, die Erweiterung der Produktlinie und die Absatzmaximierung durch Cross Sales.

2. Umsatzzahlen und Sales im Januar 2017

Was die Verkäufe betrifft, verlief der Januar recht unspektakulär. Die Verkäufe waren auf einem sehr konstanten Niveau und täglich gingen etwa 20 Einheiten über den Tisch. Dabei ist wichtig anzumerken, dass für eines der Produkte der Januar aufgrund der Saisonalität der schwächste Monat ist. Insgesamt waren es wieder etwa 10.000€ Umsatz.

Absatzzahlen Januar 2017

Ich bin echt richtig zufrieden damit, wie konstant die Verkäufe momentan sind. Im Moment bereiten mir die bestehenden Produkte eigentlich keine Arbeit und sie verkaufen sich völlig automatisiert. Nur alle paar Tage gibt es mal kleinere Probleme, die sich aber meist in unter einer Stunde beheben lassen. Beispiele dafür sind PPC-Anzeigen mit zu hohen zugeschriebenen Umsatzkosten, negative Bewertungen, Rechnungsanforderungen von Kunden etc. Das verschafft mir genug Zeit, die Entwicklung der nächsten Produkte voranzutreiben. Hannes ist happy! 🙂

3. Umsatzziel für 2017

Da mein ursprüngliches Zwischenziel mittlerweile erreicht ist, muss schleunigst ein neues Ziel her.

Im Jahr 2017 werde ich 300.000€ Gesamtumsatz erreichen. Bis zur Jahresmitte (30.6.17) werden 100.000€ erreicht sein. Dafür werde ich bis zum Ende des Jahres insgesamt 8 Produkte im Sortiment haben.

Dieses Ziel werde ich allein in Deutschland eventuell nicht erreichen können. Ich plane daher ebenfalls, meine Produkte auf den europäischen Marktplätzen zu platzieren, von denen vor allem England in meinen Augen sehr attraktiv ist. Dazu drängt mich auch die Gebühr von 0,25€ (Ab April 2017 sogar 0,5€) pro Artikel, die ich solange für jeden verkauften Artikel an Amazon abdrücken muss, bis ich meine Ware auch in Polen und Tschechien lagern lasse. Die Hürde, die mich bisher davon abhält ist, dass ich dann in diesen Ländern auch umsatzsteuerrechtlich registriert sein muss. 

Mit welchem Gefühl blickst du auf 2017, Hannes?

Ich habe richtig Lust, das Unternehmen weiter zu nach vorne zu bringen. Es ist echt der Hammer, was alles möglich ist dadurch, dass man die zeitintensiven Aufgaben komplett an Amazon auslagert. Ich hoffe, dass du mich weiterhin auf meinem Weg begleitest. Falls noch nicht geschehen, trage dich jetzt unbedingt in meinen Newsletter ein, damit du die nächsten Einträge nicht verpasst!

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4. Ermöglicht Amazon FBA ein passives Einkommen?

Über diese Fragestellung habe ich mir letzte Woche einige Gedanken gemacht, als ich spontan für ein paar Tage in den Snowboard-Urlaub gefahren bin. Für mich ist passives Einkommen eines der Unwörter überhaupt. Viel zu viele Menschen verbinden damit Einkommen, für das sie überhaupt nicht arbeiten müssen. Dabei ist der Unterschied eher, dass man sehr viel Zeit und Geld im Voraus investieren muss, ohne direkt eine Gegenleistung zu bekommen.

Was nun als passives Einkommen gilt, muss jeder für sich selbst definieren. Einige sagen, nur die Zinsen und Dividenden aus passiven Investments, um die man sich nicht aktiv kümmern muss, damit sie Geld abwerfen, sind wirklich passiv.

Meine persönliche Definition sieht so aus:

Passives Einkommen ist Einkommen, das nicht im Austausch gegen Zeit gewonnen wird. Dabei sind passive Investments genauso inbegriffen wie aktive Investments mit Arbeitsaufwand.

Beispiel: Wenn ich morgens aufstehe und bereits Geld verdient habe, dann ist das passiv. Somit sind meine Einnahmen über Amazon FBA passiv, obwohl laufende Arbeit wie das Nachbestellen notwendig ist. Eine Besonderheit bei Amazon ist in meinen Augen, dass die laufende Arbeit wirklich sehr gering ist, nachdem die Produkte einmal aufgesetzt und ordentlich platziert sind. Genau das habe ich auch im Urlaub letzte Woche gemerkt. Es macht einfach Spaß, den ganzen Tag im Harz auf der Piste zu verbringen und abends zu sehen, dass die Umsätze trotzdem konstant bleiben.


5. Was geht sonst so?

Nachdem ich mich im Januar lange mit einem sehr erfahrenen Onlinehändler unterhalten habe, ist mir klar geworden, welch große Vorteile es haben kann, Kontakte vor Ort in China zu knüpfen. Daher versuche im Moment, einen Sourcing Agent zu finden. Die zwei größten Vorteile, die ich mir davon verspreche sind eine vereinfachte Herstellerfindung und bessere Einkaufspreise.

Ich halte es auf jeden Fall für realistisch, 30% weniger im Einkauf zu bezahlen, wenn ich es schaffen sollte, einen guten Agent zu finden und ihn die Preise für mich verhandeln zu lassen.

Falls ihr in der Hinsicht irgendwelche Infos habt oder jemanden kennt, der jemanden kennt usw, schreibt mir gerne eine Nachricht über das Kontaktformular. Ich wäre euch sehr dankbar. Ob die Suche erfolgreich ausgeht und wie genau ich vorgegangen bin, erfährst du selbstverständlich im nächsten Tagebucheintrag. Trage dich dafür am besten einfach in den Newsletter ein.

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Außerdem spiele ich aktuell mit dem Gedanken, dieses Jahr die Canton Fair in China zu besuchen. Die Canton Fair ist Chinas größte Import- und Exportwarenmesse und mit einer Fläche von 1.180.000 m² und rund 25.000 Ausstellern wirklich unvorstellbar riesig. Der Zeitraum der Messe wird in vier Phasen unterteilt, je nach Art der Produkte. Eine Reise wäre nicht nur sehr interessant, sondern könnte sich richtig auszahlen, wenn ich gute Hersteller finden sollte.

Die Chinesen legen in Geschäftsbeziehungen sehr großen Wert auf persönlichen Kontakt. Auch bei der Preisverhandlung stünde man deutlich besser da.

Zu guter Letzt möchte ich dich auf meinen Instagram-Account aufmerksam machen. Dort gewähre ich dir ab sofort mehr Einblicke in meinem Alltag.

Wie immer bedanke ich mich, dass du mir deine Zeit schenkst und mich auf meinem Weg begleitest. Machs gut und bis bald,

Hannes

Hier gehts zum nächsten Tagebucheintrag: Kurz vor Rankingabsturz und Besuch beim Hersteller…

PLT #15 – Konkurrent attackiert mein Amazon-Produkt | Neue Launch-Strategie

Moin Moin! Hannes hier!

Heute möchte ich mit dir ganz genau auf den Dezember eingehen, in dem es rauf und runter ging. Du erfährst, wie eines meiner Produkte attackiert wurde ich gebe dir meine besten Tipps für einen perfekten Produktlaunch mit. Heute gibt es das Tagebuch zum ersten Mal auch in Videoform.

Obwohl nur knapp ein Monat vergangen ist, fühlt es sich an, als hätte ich eine halbe Ewigkeit nichts mehr auf meinem Blog veröffentlicht. Auch der Dezember war wie jeder Monat reich an Erfolgen, Erfahrungen und Rückschlägen. Eins steht fest: Langweilig wird’s nicht.

1.) Angriff auf eines meiner Amazon-Produkte
2.) Umsatzzahlen und Verkäufe Dezember 16
3.) Die neue Launch Strategie
4.) Strategie für geringere Versandkosten + Luftfrachtpreise vor Weihnachten
5.) Ich muss etwas loswerden!

Eingeläutet wurde der Dezember mit einem ziemlichen Schock, der bei mir gleichzeitig eine ziemliche Wut hervorgebracht hat. Ich habe mich schon länger gefragt, ob es auf Amazon wohl auch schwarze Schafe unter den Konkurrenten gibt, die zu unfairen Mitteln greifen könnten.

Was ist passiert, Hannes?

Anfang Dezember bemerke ich beim Analysieren meiner Verkaufsstatistiken, dass eines meiner Produkte seit Ende November ungewöhnlich viele Sessions (Seitenaufrufe) bekommt. Mit ungewöhnlich viele meine ich aber nicht 50 mehr als sonst, sondern 800-900 Aufrufe am Tag statt gewöhnlichen 150-200. Gleichzeitig blieben die Absatzzahlen allerdings auf demselben Level.

Abb. 1: Ungewöhnlich hohe Anzahl an Session, gelb markiert = Ware kurzzeitig nicht auf Lager

Was bedeutet das konkret?

Die harten Zahlen zu diesem Vorfall demonstrieren eine Verschlechterung der Conversionrate von 25% auf 1-3%. Für mich war das im ersten Monat ein absoluter Schock. Seit über einem Jahr beschäftige ich mich täglich stundenlang mit Amazon als Verkaufsplattform und in meinen Augen ist die Conversionrate ein wichtiger Rankingfaktor.

Nachdem der erste Schock etwas sacken konnte, wurde mir klar, was hier vermutlich vorgefallen ist. Nach kurzer Recherche haben sich meine Vermutungen bestätigt. Es ist tatsächlich möglich, Menschen dafür zu bezahlen, massenweise Traffic für jedes beliebige Amazonprodukt zu generieren.

Abb. 2 – Auf Seiten wie Fiverr ist es möglich, Traffic für Amazonprodukte zu kaufen

Da ich für viele wichtige Suchbegriffe bei Amazon auf Platz 1 stehe kann ich mir gut vorstellen, dass hier versucht wurde, mein Produkt vom Thron zu stürzen.


Welche Auswirkungen hatte der Angriff?

Bisher konnte ich keinerlei Auswirkungen bemerken, was mich sehr beruhigt. Ich denke der Amazon-Algorithmus ist mittlerweile intelligent genug, um derartige Schwankungen zu ignorieren.

Jeff Bezos, Gründer Amazon – Versteht seinen eigenen Algorithmus nicht – © Flickr Steve Jurvetson, CC BY 2.0

Oder ich liege einfach falsch in meiner Annahme, dass die Conversionrate ein wichtiger Rankingfaktor ist. Ganz genau weiß es halt nur der gute Jeff Bezos. Seit Ende Dezember scheint der Angreifer aufgegeben zu haben – die Sessions liegen wieder auf einem normalen Niveau und die Conversionrate liegt erneut bei circa 25%.

 


2.) Umsatzzahlen und Verkäufe im Dezember 2016

Im Vergleich zum vorherigen Monat (Link wird in neuem Tab geöffnet), sind diesen Monat ziemlich starke Absatzschwankungen zu erkennen. Insgesamt wurden circa 8000€ Umsatz erzielt und damit weniger als die letzten Monate. Dafür gibt es zwei Gründe, auf die ich jetzt eingehe.

Abb. 3: Absatzzahlen Dezember 2016 – Ungewohnte Schwankungen

Vielleicht erinnerst du dich an den letzten Tagebucheintrag, in dem ich erzählt habe, dass mein Hersteller erneut falsche Ware produziert hat.

Ich war dadurch gezwungen, eine neue Produktvariante anzulegen, die zu Beginn irgendwo auf Seite 10 gerankt wurde. Kurz danach kam Ende November der nächste Rückschlag und mein zweites Produkt war zwischenzeitlich offline – auch hier war ein Rankingverlust die Folge.

Durch die fehlende Sichtbarkeit beider Produkte wurde im Dezember zunächst weniger verkauft und ich musste die Sales durch einen neuen Launch wieder ankurbeln, was sehr erfolgreich funktioniert hat.


3.) Die neue Launch-Strategie – Wie man seine Verkäufe ankurbelt

Wie ich durch einen Launch, also das Weggeben von Rabattcodes, meine Produkte pushe und so für die Suchmaschine höher ranken lasse, habe ich schon damals sehr detailliert in einem älteren Blogeintrag beschrieben.

Seit dem besagten Artikel hat sich aber ein bisschen was geändert. Die Spielregeln wurden neu geschrieben und ich habe nützliche Tools kennengelernt, die ich gern mit dir teile.

1.) Keine Rezensionen!

Ursprünglich konnte man einen Launch perfekt damit kombinieren, Rezensionen zu generieren. Bestimmt hast du mitbekommen, dass incentivierte Produktrezensionen mittlerweile verboten wurden und dies daher nicht mehr erlaubt ist.

2.) Nutze https://www.amzlead.com/

Ich bin ein echter Fan von AmzLead. Das Tool ist noch ganz frisch und ihr erhaltet sogar eine kostenlose erste Promotion. Es ermöglicht dir, mit wenigen Klicks eine Landingpage zu erstellen und die E-Mails der Käufer zu sammeln. Was das bringt? Du kannst dir so auf extrem simple Weise eine eigene Launch Liste aufbauen und deine Kunden per E-Mail nach Feedback fragen.

Alexander Heerens, der Entwickler des Tools, hat mich außerdem darauf hingewiesen, dass ab sofort Rabattcodes über mehrere Tage gleichmäßig verteilt werden können. Dadurch wird der Launch deutlich effektiver als durch kurze eintägige Peaks.

3.) Nutze spezielle Facebook-Gruppen für Amazon Deals

Durch die Richtlinienänderung sind auch die Produkttestergruppen Geschichte. Ihr Platz wurde von neuen Gruppen eingenommen, die als Dealsplattformen fungieren. Hier werden also vergünstigte Produkte vergeben, ohne die Pflicht zur Amazon-Rezension. Zum Ankurbeln der Verkäufe eignen sich aber auch die neuen Gruppen wunderbar. Alternativ gibt es auch kostenpflichtige Launch-Services wie https://amzstars.com/.

Zusammenfassung Launch:
1.) Facebook-Gruppen nutzen, um Käufer zu finden.
2.) Mit AmzLead Gutscheincodes automatisiert verteilen und Launch-Liste aufbauen – ebenfalls automatisch.


4.) Strategie für geringere Versandkosten + Luftfrachtpreise vor Weihnachten

 

Durch das allgemein erhöhte Importvolumen und die gestiegene Nachfrage vor dem Weihnachtsgeschäft machte sich eine deutliche Erhöhung der Versandkosten nach Deutschland bemerkbar. Ausgerechnet meine Lieferung im Dezember habe ich noch per Flugzeug importiert, bevor ich aufs Schiff umgestiegen bin. Für meine Lieferung vor Weihnachten habe ich 5,5$/Kg gezahlt.

Welche Preise sind normal für Luftfracht?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, wie sich der Preis berechnet. Es gibt einmal das absolute Gewicht in KG und das Volumengewicht, das sich folgendermaßen errechnet:

Man teilt das berechnete Volumen des Paketes (Länge x Breite x Höhe) in cm durch 5000. Dieser Wert wird auf das nächste halbe Kilogramm aufgerundet.

Die Versandkosten werden immer auf den höheren der beiden Werte berechnet. Wer sich also gerade die Hände gerieben hat, weil er Riesenfedern importieren wollte, den muss ich wohl enttäuschen.

Bei dem Versand aus Asien muss man sehr aufpassen. Vor allem diejenigen, die wenig Erfahrung haben, lassen sich leicht von den chinesischen Herstellern übers Ohr gehauen. Besonders aufpassen musst du, wenn du deinen Hersteller mit dem Versand bis an die Haustür (Door-to-Door) beauftragst. Es kann sein, dass der Hersteller das ausnutzt und dich höhere Versandkosten zahlen lässt, als eigentlich angebracht.

Generell sind Preise zwischen 3,5-5,5$/Kg normal. Bei kleinen Mengen ist der Kilopreis natürlich höher, da hier auch der logistische Aufwand pro Paket für den Dienstleister größer ist.

Tipp an die FBA-Profis: Um von diesem Effekt zu profitieren, solltest du versuchen, deine Großbestellungen aufeinander abzustimmen und gemeinsam zu importieren.

Beispiel:
Produkt 1 – Produktionszeit 30 Tage – Fabrik in Suzhou
Produkt 2 – Produktionszeit 20 Tage – Fabrik in Jiaxing

Beide Städte im Beispiel liegen nahe Shanghai. In diesem Beispiel würde ich mit den Herstellern absprechen, dass die Ware am (Flug-)Hafen in Shanghai geliefert und an meinen Spediteur übergeben wird. Produkt 2 würde ich 10 Tage nach Produkt 1 bestellen, um unnötige Lagerkosten zu vermeiden.

Mein Spediteur oder dessen Partnerunternehmen vor Ort kümmern sich dann um die Entgegenname der Ware und die Zusammenlegung in den selben Container.

Mit dieser Methode spare ich bei der aktuellen Lieferung einiges an Aufwand und etwa 500€, was mir wieder mehr Spielraum für neue Produkte gibt. Achja, wo ich gerade die nächsten Produkte anspreche. Sei bereit! Für 2017 ist eine Menge geplant.

Wenn du bei neuen Infos automatisch eine E-Mail von mir erhalten möchtest, trage dich jetzt in meinen Newsletter ein!

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5.) Ich muss etwas loswerden!

Bevor ich auf die aktuellen Neuigkeiten eingehe, möchte ich eine Sache ansprechen, die mir persönlich wichtig ist. Ich habe nun schon mehrfach Nachrichten bekommen, dass Menschen Angst haben zu starten, weil sie von meinen ganzen Rückschlägen lesen und befürchten, ihnen widerfährt das gleiche.

Vermutlich ist eins aber sicher: Es führt kein Weg daran vorbei! Rückschläge gehören immer zum Unternehmertum dazu und genau das ist es, was den Reiz daran in meinen Augen ausmacht. Ich habe in keinem Jahr meines Lebens mehr gelernt und bin in keinem Jahr persönlich stärker an einer Herausforderung gewachsen als in 2016. Und wenn ich zurückdenke sind es die größten Rückschläge, die mich am weitesten nach vorne gebracht haben.


Was gibt es für Neuigkeiten?

Vielleicht ist es dir oberhalb des Artikels aufgefallen: Ich bin jetzt mit einem Kanal auf Youtube vertreten. Dort wird es ab und zu Einblicke in meinen Alltag geben und ich werde monatlich ein Video mit einem Rückblick auf den vergangenen Monat hochladen. Das genaue Kanalkonzept steckt noch in der Entwicklung und wird bald bekannt gegeben.

Außerdem kannst du hier der Facebookseite meines Tagebuchs folgen, wo ich ebenfalls neue Artikel und wichtige Infos poste.

Das Amazon-Business sieht jetzt nach den vielen Rückschlägen im Dezember wieder sehr gut aus. Das Pushen der Produkte hat extrem gut funktioniert und mein Ranking ist wieder sehr gut. Aktuell gehen täglich 25-40 organische Verkäufe am Tag ein.

Ob im Januar ein neuer Umsatzrekord gebrochen wird, erfährst du natürlich im nächsten Tagebucheintrag. Falls du dich noch nicht in den Newsletter eingetragen hast, dann hole das jetzt nach!

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Vielen Dank, dass du weiterhin dabei bleibst! Zum Ende des Eintrags habe ich eine kleine Challenge mitgebracht: Schreib mir jetzt einen Kommentar mit etwas, dass ich deiner Meinung nach auf diesem Blog besser machen könnte. Wenn du anonym bleiben möchtest, kannst du mir alternativ auch eine Nachricht schreiben.

Danke, machs gut und bis bald,
dein Hannes

Hier gehts zum nächsten Tagebucheintrag: 300.000€ mit Amazon FBA….

PLT #14 – Falsche Ware produziert und Produkt gesperrt – Was ist denn jetzt los, Amazon?!

Moin Leute, Hannes hier.

So wie sich das Geschäft auf Amazon im vergangenen Monat entwickelt hat, habe ich das Gefühl, ich wäre durchgehend Achterbahn gefahren. Erfolge und Freude reihten sich eng an andauernde Fehler und Rückschläge, aus denen ich auch jetzt noch jedes Mal sehr viel lerne.

Wenn du Näheres erfahren möchtest, wieso eines meiner Produkte plötzlich gesperrt wurde und über 1000 Einheiten nicht verkauft werden konnten, lies unbedingt den kompletten Artikel.

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Wie immer möchte ich chronologisch durch den vergangenen Monat gehen und jedes Detail meiner Reise mit dir teilen. Der Inhalt des heutigen Tagebucheintrags ist wie folgt gegliedert:

  1. Umsatzzahlen und Sales – Erste Auswirkungen des Weihnachtsgeschäftes?
  2. Vorbereitungen auf das chinesische Neujahr
  3. Schon wieder falsche Ware produziert?!
  4. Produkt auf Amazon gesperrt
  5. Ankündigungen und Neuigkeiten

 

Umsatzzahlen und Sales – Erste Auswirkungen des Weihnachtsgeschäftes?

Betrachtet man ausschließlich die Zahlen, so verläuft auch der November bisher sehr erfreulich. Insgesamt wurden in den letzten 30 Tagen knapp 13.000€ Umsatz bei 800 Bestellungen generiert. Zu verdanken ist das dem guten bis sehr guten Ranking, das sich die Produkte mittlerweile erarbeitet haben. Die wichtigsten Faktoren dafür sind der Umsatz und die Conversionrate eines Produktes.

absatz-november-amazon-fba
Abbildung 1: Absatz 1.-29.11.16

 

Merkst du was vom Weihnachtsgeschäft, Hannes?

Des Händlers liebste Zeit im Jahr ist ja bekanntlich die Vorweihnachtszeit.  Bisher kann ich leider nicht beurteilen, ob und wie stark sich das Weihnachtsgeschäft auf die Zahlen auswirkt. Insgesamt ist zwar die Anzahl der Verkäufe gestiegen, allerdings gibt es unendlich viele Faktoren, die die Verkäufe beeinflussen. Ein wichtiger Faktor ist zum Beispiel auch, wie sich die Konkurrenzsituation entwickelt. Eine positive Entwicklung bemerke ich momentan daran, dass mehrere starke Konkurrenten in den letzten Wochen vermehrt schlechte Bewertungen bekommen haben, wodurch mein Absatz natürlich steigt. Auf der anderen Seite tauchen hin und wieder neue Konkurrenten auf, die sich ordentlich positionieren und Verkäufe abgreifen.

 

2.) Vorbereitungen auf das chinesische Neujahr

china-amazon-fba

Auch die Chinesen gönnen sich mal eine Pause und haben ab Ende Januar für 2 Wochen Urlaub. Offiziell beginnt das chinesische Neujahr am 28. Januar, woraufhin im Land die komplette Produktion und der Hafenbetrieb lahmgelegt werden. Die Arbeiter verlassen die Fabrik und reisen in ihren Geburtsort, um ihre Familien zu besuchen. Das chinesische Neujahr wird nämlich ähnlich wie unser Weihnachtsfest in familiärem Kreise gefeiert.

Bereits im letzten Tagebucheintrag habe ich angekündigt, wie sich das Neujahrsfest vermutlich auf meine Bestellmengen und -Zeitpunkte auswirken wird. Jetzt habe ich die dazugehörigen Antworten, nachdem ich meine Hersteller um Auskunft gebeten habe:

– When do I have to place the last order?     15th Nov 2016

– When is the last possible delivery before CNY?    30th Dec 2016

– When is the first possible delivery after CNY?   20th March 2017

Dazu muss ich sagen, dass dieser Hersteller auch besonders lange für die Produktion benötigt und der Zeitraum, in dem nicht bestellt werden kann, überdurchschnittlich groß ist.

Was bedeuten diese Daten konkret?

Konkret bedeutet das, dass ich vor zwei Wochen die bisher größte Bestellung überhaupt aufgegeben habe. Das riesige Problem dabei ist, dass ich durch eventuelle saisonale Schwankungen und die unvorhersehbare Konkurrenzsituation kaum abschätzen kann, wie viel Ware ich in den nächsten Monaten benötigen werde. Um wenigstens eine Schätzung zu haben, habe ich mir folgende sechs Schritte überlegt und angewandt:

  1. Übersicht schaffen über Absatz der vergangenen Monate
  2. Einen vergangenen Monat als Richtwert festlegen
  3. Google Trends nutzen, um die Saisonalität zu schätzen
  4. Jedem Monat einen passenden Faktor zuweisen (z.B.: Im April wird der Suchbegriff doppelt so häufig in Google eingegeben, also ist der Faktor des Aprils = 2)
  5. Voraussichtlichen Absatz für die nächsten Monate errechnen
  6. Puffer hinzufügen
Über Trends lässt sich bequem eine CSV-Datei herunterladen für eine übersichtliche Darstellung in einem Tabellenprogramm wie Excel
Über Trends lässt sich bequem eine CSV-Datei herunterladen für eine übersichtliche Darstellung in einem Tabellenprogramm wie Excel

Wenn du mich auf meiner Reise schon länger begleitest, weißt du, dass ich bereits mehrmals out of stock gegangen bin, weil meine Planung einfach mies war. Mittlerweile habe ich aus meinen Fehlern gelernt und setze alles daran, die Übersicht zu behalten und durchgehend Ware im Lager haben. Denn nichts ist teurer, als nicht zu verkaufen.

 

3.) Schon wieder falsche Ware produziert?!

amazon fba falsches produkt

 

Ja! Ich konnte es selbst nicht fassen. Nichtsahnend checke ich letzte Woche an einem unscheinbaren Morgen meine Mails aus China. Vor einigen Monaten habe ich schon einmal berichtet, dass mein Hersteller ein falsches Produkt hergestellt hat – Und es ist wieder passiert:

„Dear Johannes, good morning,

I finished the inspection this afternoon and I’m sorry to inform you that I found a major issue of the produced product. My factory people confused your order with another Chinese customer order.“

Positiv überrascht hingegen war ich von der schnellen Reaktion meines Suppliers. Er teilte mir mit, dass er sofort mehrere Samples von der „falschen“ Produktion nach Deutschland losgeschickt hat und bot mir an, ihm einen Discount zu nennen, den ich für angemessen halte.

In meiner Antwort versuchte ich, möglichst sachlich zu bleiben, aber gleichzeitig durchklingen zu lassen, dass ich nicht wirklich erfreut bin:

„Thanks for doing the inspection and telling me about the issue. It is very important to always talk transparently about all problems and issues.

I will check the samples and tell you how to continue and if we can sell this product or not.“

Tatsächlich kamen die Samples noch in derselben Woche an und ich konnte die Qualität überprüfen. Da das Produkt zwar verändert, aber kein völlig anderes ist, werde ich es als Variante zu meinem bisherigen verkaufen können. Nervig ist, dass die Verpackung mit einem neuen EAN-Code gelabelt und neue Fotos gemacht werden müssen. Viel schlimmer finde ich aber, dass ich einfach nicht mit diesem Hersteller zusammenarbeiten kann, ohne mir ständig Sorgen machen zu müssen.

Wie jedes Mal habe ich auch jetzt wieder einiges an diesem Rückschlag lernen können. Für die nächsten Bestellungen werde ich nun immer eine Quality Inspection vorschalten, die die Produktion vor dem Versand überprüft. Wie immer gilt auch in diesem Fall: Kopf hoch, weitermachen!

 

4.) Produkt auf Amazon gesperrt

Vor ein paar Tagen traf mich ein weiterer heftiger Rückschlag, als ich plötzlich im 3-Minuten-Takt E-Mails aus allen europäischen Marktplätzen von Amazon erhalte:

Guten Tag!

Wir bedauern, dass Ihr Angebot vorübergehend nicht zum Verkauf bei Amazon angezeigt werden kann.

Ursache dafür ist ein technisches Problem in Zusammenhang mit der UTF-8-Kodierung der Sonderzeichen in den SKU-Namen, das zu Problemen bei der Bestellung geführt hat.

Meine Listings habe ich natürlich sofort überprüft, wobei ich festgestellt habe, dass alle Angebote unverändert weiterhin online waren. Auch der Verkäuferservice war ratlos und erklärte mir, dass es sich wohl um die E-Mail eines Betrügers handelt.

Einen Tag später sah das ganze etwas anders aus. Im Listing wird plötzlich kein Einkaufswagenfeld mehr angezeigt, sondern „Derzeit nicht verfügbar“ – trotz vorhandenem Bestand im Lager.

Da mein Produkt heute Morgen immer noch offline war und ich mittlerweile viel Umsatz eingebüßt hatte, entschloss ich mich, selbst aktiv zu werden. Auf Facebook gab es einige Verkäufer, die dasselbe Problem beschrieben haben und tatsächlich konnte eine Möglichkeit gefunden werden, das Problem zu lösen.

Update: 30.11. 15:37 – Vor knapp einer Stunde kam eine E-Mail von Amazon, dass es sich um ein technisches Problem handelte, das gelöst werden konnte. Ich hatte das Problem zwar bereits selbst gelöst, aber jetzt können auch alle anderen wieder durchatmen.

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5.) Ankündigungen und Neuigkeiten

Sehr geile Infos diesen Monat kommen von meinem Podcast-Partner Lukas Mankow, der ein fettes Update für die FBA Seller Academy, seinen Amazon Videokurs, angekündigt hat. Der Videokurs wird schon jetzt hoch gelobt und gilt als die Schritt für Schritt Anleitung zum erfolgreichen Amazon-Verkäufer – trotzdem will Lukas noch einen drauf setzen. Sein Plan ist die Integration mehrerer Videos zum Thema Outsourcing, Preisverhandlungen, Zertifikate und alles verbunden mit vielen neuen Praxisbeispielen. In diesem Video bekommst du kostenlos einen Einblick in die einzelnen Module des Kurses, es lohnt sich.

Vor knapp zehn Tagen war ich außerdem zu Gast in Berlin beim Doorbuster Workshop, den Jens Lindner vom Youtube-Kanal „AMZ Pro“ organisiert hat. Auch wenn sich die Veranstaltung zum überwiegenden Teil an Anfänger gerichtet hat, konnte ich hier sehr viel mitnehmen. Lustig war für mich vor allem, dass einige Teilnehmer auch Leser meines Blogs sind und beängstigend genau über meinen bisherigen Verlauf Bescheid wussten. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Jens für das geile Treffen!

Vielen Dank für deine Zeit und dein Interesse! Ich freue mich, dass dieses Tagebuchformat weiterhin so gut angenommen wird. Falls du ebenfalls Lust hast, auf Amazon durchzustarten, biete ich dir an, ein Skype Coaching bei mir zu buchen, in dem wir gemeinsam all deine Fragen klären. Hier gibt es weitere Infos.

Bis zum nächten Mal und viel Erfolg!

Dein Hannes

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PLT #13 – Produktbewertungen auf Amazon gelöscht?! – Produkt- und Umsatzupdate für Oktober 16

Moin Leute, Hannes hier!

Heute gehe ich im Detail darauf ein, durch welche Strategie im Oktober fast 700 Einheiten über den Tisch gingen. Ich bin froh darüber, dass mein Plan wie erwartet aufgeht und sich die harte Arbeit mehr und mehr auszahlt. Außerdem gab es Probleme mit meinen Produktrezensionen, was ich dir auch auf keinen Fall vorenthalten will.

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Nachdem im vorherigen Monat aufgrund der Bestandsprobleme weniger Umsatz generiert wurde, geht es langsam zurück in gewohnte Bahnen. Ich bin froh, dass du mich weiterhin auf meiner Reise begleitest! Die Gliederung des heutigen Artikels sieht wie folgt aus:       

1.) Rankingverschlechterung durch den Zeitraum ohne Ware?
2.) Umsatzzahlen und Verkäufe im Oktober
3.) Import per Schiff
4.) Rückschläge, Learnings und Tipps
5.) Wie geht es weiter?

 

1.) Rankingverschlechterung durch den Zeitraum ohne Ware?

Wenn du meinen Blog bereits etwas verfolgst, weißt du, dass ich aus finanziellen Gründen zwischenzeitlich große Probleme mit dem Nachbestellen der Ware hatte. Das führte dazu, dass beide Produkte out of stock gelaufen sind. Im letzten Eintrag (Link wird in neuem Tab geöffnet) bin ich sehr detailliert auf die Problematik eingegangen.

Wie hat es sich auf das Ranking ausgeführt, dass du keine Ware mehr hattest?

Das Leerlaufen der Bestände ist für viele Amazon-Verkäufer ein Horrorszenario, da die Produkte angeblich sofort ihr hart erkämpftes Ranking verlieren und erneut ein kostspieliger Launch notwendig ist, sobald man wieder Ware geliefert bekommt.

Die Erfahrungen teile ich so bisher zum Glück nicht. Das erste Produkt war insgesamt über einen Monat out of stock und wurde nach der Einlieferung fast unverändert angezeigt. Für einige Keywords war das Ranking zwar minimal schlechter, aber auch das hat sich binnen weniger Tage eingependelt. Nach Gesprächen mit anderen Verkäufern und auch aus eigener Erfahrung denke ich, dass folgendes gilt:

Amazons Algorithmus merkt sich automatisch die Conversionrate eines Produktes. Sobald das Produkt nach einer absatzfreien Zeit wieder auftaucht und ähnlich gut konvertiert, wird auch das Ranking verhältnismäßig schnell wiederhergestellt.

Das zweite Produkt war nur circa eine Woche out of stock und auch hier habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht.

Seit Anfang Oktober sind nun die Lager endlich wieder gefüllt und ich bin in der Lage, mein Ranking auszubauen und meine Produkte fester zu positionieren. Bei Amazon fällt mir sehr stark auf, dass Produkte, die für eine lange Zeit weit oben im Ranking gestanden haben, extrem schwer wegzudrängen sind. Das ist erst mal natürlich ein Nachteil, wenn man mit neuen Produkten ranken möchte. Langfristig bietet diese Tatsache aber auch eine Art Schutzschild gegen neue Konkurrenten.

2.) Umsatzzahlen und Verkäufe im Oktober

Wie schon in der Einleitung angesprochen, verläuft das Geschäft wieder in gewohnten Bahnen, aber auch nicht viel besser. Im Oktober wurden wieder circa 10.000€ Umsatz generiert, von denen etwa 500€ Produkttestern zuzuschreiben sind, die das Produkt kostenlos erhalten und im Gegenzug das Produkt auf Herz und Nieren testen.

1plt13

1.10.: Out of stock
5.10.: Einlagerung Produkt 1
7.10.: Einlagerung Produkt 2
11.10.: Launch (50 Produkttester)
13.10.: Ab hier 80% organische Verkäufe und 20% durch PPC, keine Produkttester

Die Tendenz, die zu erkennen ist, ist auf jeden Fall zufriedenstellend. In Anbetracht dessen, dass ich im Laufe des Monats einige neue Konkurrenten bekommen habe, bin ich froh, dass sich die Absatzzahlen weiterhin positiv entwickeln.

Meine Strategie ist, die Produkte bis zum Maximum durch Produkttester zu pushen und so das Ranking zu verbessern. Die Tester geben zwar einen Gutscheincode ein, bestellen aber trotzdem wie ganz normale Kunden über Amazon. Somit wirken sie sich positiv auf die Conversionrate und den Umsatz aus, zwei der wichtigsten Rankingfaktoren für Amazon.

Wenn du genauer erfahren willst, wie so ein Launch aussieht, kannst du diesen Blogeintrag lesen, in dem ich damals detailliert darüber berichtet habe.

Um meine Verkäufe zu optimieren und das Maximum rauszuholen, habe ich außerdem etwas Geld in die Hand genommen und neue Bilder machen lassen. Ich will mich so noch stärker von der (chinesischen) Konkurrenz absetzen, da diese preislich in einer anderen Liga spielt. Außerdem habe ich die Titel und PPC Kampagnen weiter optimiert.

Langsam bin ich an dem Punkt angelangt, dass die Produktlistings komplett optimiert sind und stehengelassen werden können, damit sie „passiven Gewinn“ generieren, wobei ich bei dem Wort „passiv“ immer sehr vorsichtig bin. Das ist leider ein Begriff, der von vielen unseriösen Online-Marketern missbraucht wird. Wenn du abwägen solltest, einen Videokurs zum Thema Amazon FBA zu kaufen, solltest du dich sehr genau informieren. Der einzige Videokurs, den ich wirklich komplett und ohne schlechtes Gewissen empfehlen kann, ist die FBA Seller Academy von Lukas Mankow*, die ich selber nutze.


3.) Import per Schiff – Mein Plan für die Zukunft

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Vor einiger Zeit habe ich angekündigt, dass ich zunächst lieber die Marge der bestehenden Produkte verbessere, anstatt neue Produkte zu launchen. Meine Überlegungen dazu waren, dass ich neben größeren Bestellmengen auch per Schiff importieren könnte, um den Bezugspreis pro Einheit zu verringern. Nachdem ich mir in den vergangenen Wochen vermehrt Gedanken dazu gemacht und das Ganze mehrfach durchgerechnet habe, ist mir folgendes aufgefallen:

Durch den Versand per Schiff könnte die Marge pro Verkauf um etwa 1€ verbessert werden. Aber: Die Kapitalmenge, die in die Produkte gebunden ist, würde sich nahezu verdoppeln.

Würde ich also auf den Schiffstransport verzichten und weiterhin alles per Flugzeug importieren, so würde ich zwar nicht 100% aus den bestehenden Produkten rausquetschen, stattdessen wäre ich aber in der Lage, die Produktlinie mit neuen Produkten zu erweitern. Diese Produkte könnten dann mit einer Marge von 6-10€ den Gesamtgewinn stärker beeinflussen, als es die reine Optimierung der bestehenden Produkte tun würde.

Es wird klar: Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ergibt der Import per Schiff für mich im Moment noch keinen Sinn.

4.) Rückschläge, Learnings und Tipps

Ich frage mich, ob es jemals einen Tagebucheintrag von mir geben wird, in dem mir nicht auch etwas Schlechtes passiert. Der wohl nervigste Moment im Oktober war, dass Amazon zeitweise technische Probleme hatte und die Produktbewertungen meiner Produkte gelöscht beziehungsweise ausgeblendet wurden.

Intern soll dieser Fehler angeblich „Wackelkontakt“ genannt worden sein. Die Bewertungen vieler Produkte sind einfach verschwunden und einige Tage später wieder aufgetaucht (so auch in meinem Fall). Fragt mich nicht warum. Was mir dabei aber aufgefallen ist, ist ziemlich interessant:

„Ohne Bewertungen geht nichts mehr!“

Mir ist aufgefallen, wie essentiell Bewertungen für den Erfolg auf Amazon sind, auch wenn sie keinen direkten Einfluss aufs Ranking haben. Durch die PPC-Amzeigen und gute Positionierung, war ich auch ohne Bewertungen weiterhin sichtbar und hatte in etwa die gleichen Aufrufe auf meinem Listing (Sessions). Auffällig war hingegen ein Einbruch der Conversionrate und somit der Verkäufe.

Alles in allem bin ich glimpflich davongekommen und das Ranking hat sich in dem kurzen Zeitraum nicht bemerkenswert verschlechtert. Allerdings ist mir nochmal klar geworden, wie abhängig man von Amazon wirklich ist, solange man sich noch nicht um das Drumherum (eigener Online-Shop, E-Mail Liste, etc.) kümmert. Um das Positive in all dem zu sehen: Ich habe das Gefühl, Amazon bereitet mich durch die ständigen Überraschungen und Änderungen ganz gut auf das Leben als Unternehmer vor.

Passend dazu: Wir haben letzte Woche eine geile Podcastfolge hochgeladen, in der Lukas und ich detailliert über unsere größten Erkenntnisse der letzten Monate sprechen. Schau mal hier.


5.) Wie geht es weiter?

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Ich habe gemerkt, dass mir der Aufbau einer eigenen Marke mit Amazon als Startbrett extrem gut gefällt. Auch wenn es auf dem Weg andauernd diese nervigen und enttäuschenden Rückschläge gibt, bin ich am Ende des Tages doch irgendwie immer wieder begeistert.
Im Moment bin ich extrem gespannt, wie sich das Weihnachtsgeschäft auswirken wird. Viele erfahrene Verkäufer gehen auch für Nicht-Weihnachtsprodukte von Umsatzsteigerungen um 100% aus. Der Grund ist die erhöhte Anzahl an Kunden insgesamt auf der Plattform.

Da ich nur schwer Prognosen fällen kann, habe ich in den letzten Tagen sicherheitshalber große Nachbestellungen für beide Produkte in Auftrag gegeben, die bis Anfang Dezember eingebucht sein müssten, wenn alles glatt läuft.

Die nächste Hürde kommt mit dem chinesischen Neujahr am 28. Januar 2017. Ab diesem Tag wird in China für 2 Wochen alles dicht gemacht und die Produktion eingestellt. Es ist empfehlenswert, auch den kompletten Februar nicht zu bestellen, da es in vielen Fabriken nach dem Neujahr zu Qualitätsschwankungen durch wechselnde Arbeiter kommt. Aus diesem Grund müsste ich im Optimalfall jetzt schon Ware für März 2017 bestellen, was das Ganze natürlich wieder extrem kapitalintensiv macht. In diesem Video von Jens Lindner findest du genauere Infos zu den Auswirkungen des chinesischen Neujahrs.

Durch die immer größer werdenden Nachbestellungen bin ich dieses Jahr leider kaum in der Lage, neue Produkte zu sourcen. Die größten Ziele für 2017 sind aber der Ausbau der Produktlinie, der Teamaufbau mit Mitarbeitern (zunächst auf Freelancer-Basis) und der Aufbau einer E-Mail Liste für mehr Unabhängigkeit von Amazon.

Selbstverständlich werde ich alle Schritte in Zukunft mit dir auf meinem Blog teilen – so wie bisher auch. Solltest du dich noch nicht in meinen Newsletter eingetragen haben, empfehle ich dir, das spätestens jetzt nachzuholen, damit ich dich bei jedem neuen Artikel direkt informieren kann.

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In danke dir für deine Zeit und wünsche dir noch eine erfolgreiche Restwoche! Wenn du denkst, dass der Verkauf auf Amazon und der Aufbau einer eigenen Marke auch für dich etwas ist, solltest du auch jeden Fall abchecken, ob mein privates Skype-Coaching für dich in Frage kommt. Hier findest du weitere Infos.

Cheers und bis bald!

Dein Hannes

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: Wieder falsche Ware?! 🙁 …

*Bei den Links auf diesem Blog handelt es sich teilweise um Affiliate-Links. Ich empfehle dort nur Produkte oder Dienstleistungen, die ich selbst nutze und mich sehr weitergebracht haben! Solltest du eines der Produkte kaufen oder eine der Dienstleistungen nutzen, zahlst du den selben Preis, aber ich erhalte ich eine kleine Verkaufsprovision.

PLT #12 – Versand aus China direkt zu Amazon und die Cashflow-Problematik

Moin! Hannes hier!

Gut, dass du hergefunden hast, denn mit den Tipps aus dem heutigen Eintrag wirst du einiges an Zeit sparen können. Neben einem Update zum aktuellen Stand der Dinge möchte ich dir nämlich schildern, welche Erfahrungen ich mit dem direkten Versand meiner Waren an Amazon gemacht habe.

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Vorher möchte ich aber kurz darauf eingehen, wieso der Umsatz auf Amazon im vergangenen Monat deutlich kleiner ausgefallen ist.

Die Gliederung dieses Eintrags sieht wie folgt aus:

1.) Update Umsatzzahlen, Lagerbestand
2.) Direktversand aus China an Amazon
3.) Planung weiterer Produkte?
4.) Rückschläge, Learnings und Tipps

1.) Update: Umsatzzahlen und Lagerbestand

Nach dem sehr erfolgreichen ersten Monat mit fast 10.000 € Umsatz, von dem ich hier berichtet habe, habe ich nun im zweiten Verkaufsmonat aufgrund fehlender Ware mit 4.500 € nur etwa die Hälfte generiert.
Das liegt daran, dass ich anfangs deutlich mehr Einheiten als geplant verkauft habe, das erste Produkt schnell ausverkauft war und meine Bestandsplanung dadurch völlig aus dem Ruder gelaufen ist.

Die Produktion des ersten Produktes dauert 40 Tage, dazu kommen weitere zwei Wochen für Versand und Einlagerung bei Amazon.
Stand der Dinge jetzt ist, dass sich die Nachlieferung auf dem Weg zu Amazon befindet hoffentlich in den nächsten Tagen eingebucht wird. Hoffentlich sage ich, da es im Moment Streiks bei Amazon gibt und auch hier Verzögerungen nicht ausgeschlossen sind.

Dadurch, dass der Umsatz letzten Monat nur auf dem zweiten Produkt beruht, bin ich aber dennoch sehr zufrieden. Obwohl das Produkt für das Hauptkeyword noch nicht für der ersten Seite erscheint, wurden täglich circa 8-10 Verkäufe generiert. Auch für dieses Produkt ist die erste Nachlieferung bereits auf dem Weg zu Amazon, allerdings konnte ich nicht verhindern, dass ich auch mit diesem Produkt vor einigen Tagen out of stock gegangen bin.

Natürlich ist es erfreulich, dass die Produkte solch einen Anklang finden, dennoch ärgert man sich darüber, potentiellen Umsatz liegen zu lassen, weil man seine Planung nicht auf die Reihe bekommt.

Wie lässt es sich verhindern, out of stock zu gehen?

Mein „größtes Problem“ war, dass ich direkt mit zwei Produkten begonnen habe und den notwendigen Cashflow unterschätzt habe. Um zu verdeutlichen, wie kapitalintensiv dieses Geschäftsmodell ist, habe ich hier ein kleines Rechenbeispiel.

Produkt X hat einen Bezugspreis (bis AMZ Lager) von 5€ und verkauft sich im Schnitt 15 Mal am Tag.


Produktionszeit: 30 Tage
Versand per Luftfracht: 7 Tage
Einlagerung: 5 Tage
Sicherheitsabstand: 7 Tage

→ Bei einem Lagerbestand von 735 Einheiten muss die erneute Bestellung bereits aufgegeben sein und die Produktion beginnen.
735*5€ = 3675€

Bei 735 Einheiten im Lager sind also 3675€ bereits investiert und nicht verfügbar. Hinzu kommt, dass in diesem Fall die Nachbestellung ebenfalls getätigt sein muss.

Da die meisten Händler keine Lust darauf haben, direkt nachbestellen zu müssen, sobald neue Ware eintrifft, gehen wir für die Nachbestellung von 1000 Einheiten aus.
Für dieses Rechenbeispiel setzen sich die Bezugskosten von 5€ wie folgt zusammen:
3€ Produktionskosten
2€ Versand und Zoll

(Die Kosten fürs Labeling, Geldtransfer, Treuhandservice, Inspektionen etc. lasse ich zur Vereinfachung des Beispiels außen vor.)

Im Voraus zu bezahlen sind normalerweise 30% auf die Produktionskosten.
0,3*1000 Einheiten (3000€) = 900€

Diese 900€ sind zu Produktionsbeginn zu entrichten, was bedeutet, dass Kapital im Wert von 4575€ = (3675+900) gebunden ist.
Nach 30 Tagen werden die übrigen 70% der Produktkosten, sowie die Versand- und Zollgebühren fällig.

Zu diesem Zeitpunkt liegen nach der Berechnung noch 285 = (735 – (30*15) Einheiten im Lager, also Ware im Wert von 1425€ = (285*5€).
Insgesamt sind also nach Zahlung der 70% und der Versand- und Zollgebühren 6425€ = (1425€+(1000*5€)) in das Produkt investiert.

An diesem Beispiel sieht man schnell, dass sehr viel Geld ständig in Ware gebunden ist und nicht anderweitig verwendet werden kann. Man kann zwar Amazon FBA auch mit 2000€ beginnen und eine erste Bestellung aufgeben (detaillierte Infos dazu in dieser Podcastfolge), allerdings ist es häufig vorprogrammiert, dass man nicht in der Lage sein wird, rechtzeitig nachzubestellen, da der Gewinn noch nicht ausreicht.

Ich werde in Zukunft die AMZ Seller Toolbox für die Bestandsplanung verwenden, um alles bestmöglich im Überblick zu behalten. Sobald ich mich hier genauer eingearbeitet habe, kommt ein detaillierter Artikel dazu. Bis dahin kannst du die Toolbox unter diesem Link kostenlos testen.


Ich selbst habe diese Kosten zu Beginn leider zu stark unterschätzt und kaum Wert auf meine Bestandsplanung gelegt. Das Resultat meiner Leichtsinnigkeit ist, dass ich mit beiden Produkten out of stock gegangen bin. Wie sehr meine Rankings darunter leiden, wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn die Nachlieferungen eingebucht werden und ich wieder anfange, zu verkaufen.
Selbstverständlich werde ich davon im nächsten Tagebucheintrag wieder berichten. Falls du per E-Mail benachrichtigt werden möchtest, sobald ich neue Artikel veröffentliche, trage dich jetzt in den Newsletter ein.

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2.) Versand aus China direkt zu Amazon

Eine Frage, die mir häufig gestellt wird ist, ob ich mir die Sendungen noch an die Haustür zustellen lasse. Momentan lautet meine Antwort: “Ja und Nein.
Ich habe begonnen, mit einer Spedition zusammenzuarbeiten, die sich ab der Fabrik um die Waren kümmert und diese importiert, verzollt und an ihr deutsches Lager liefert. Im Seller Central von Amazon generiere ich daraufhin wie gewohnt die Versandlabels, die ich dem Spediteur per E-Mail zukommen lasse. Der Spediteur beklebt meine Pakete mit den Labels und lässt sie von UPS am Lager abholen und zu Amazon bringen.

Ich sehe meine eigenen Produkte also überhaupt nicht mehr. Zur Qualitätssicherung lasse ich mir eines der Pakete nach Hause schicken. Sollte ich extreme Qualitätsprobleme feststellen, habe ich dann wenigstens noch die Möglichkeit, die Produkte von Amazon an mich zurückschicken zu lassen.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so simpel ist, auch diesen Schritt zu automatisieren. Viel fehlt nicht mehr, um den Status der kompletten Ortsunabhängigkeit mit Amazon FBA zu erreichen. Im Moment ist es noch so, dass ab und zu Behördengänge anstehen, die sich leider (noch) nicht über das Internet regeln lassen, obwohl es für alle Beteiligten eigentlich einfacher wäre.


3.) Planung weiterer Produkte?

Mittlerweile beschäfte ich mich seit circa 10 Monaten fast ausschließlich mit Amazon FBA. Das wertvollste, das dabei herumgekommen ist, sind aber definitiv nicht die Produkte, die jetzt auf dem Markt sind und Gewinne abwerfen. Viel mehr Wert ist das fundierte und replizierbare Wissen, wie man profitable Produkte finden, sourcen, vermarkten und verkaufen kann.

Was hält dich also davon ab, weitere Produkte zu sourcen?

Das große Problem, welches das Wachstum des Unternehmens aktuell stark beeinträchtigt ist das fehlende Kapital. Wie oben im Rechenbeispiel zu erkennen, ist sehr viel Geld notwendig, um allein ein Produkt permanent im Lager zu halten.

Aus dem Grund liegt mein Fokus aktuell überhaupt nicht auf der Erweiterung der Produktpalette, sondern dem Verbessern der Performance der bestehenden Produkte. Ich möchte meine Conversionrate verbessern und somit mehr Verkäufe pro Tag generieren.

In der Praxis bedeutet das vor allem weitere Optimierungen am Listing. Dazu zähle ich vor allem die Produktfotos, die bisher nicht zu 100% zufriedenstellend sind. Außerdem möchte ich auf den Versand per Schiff umsteigen, um bessere Margen zu erzielen und konkurrenzstärker zu werden. Hierbei wirkt sich das Cashflow-Problem natürlich noch fataler aus, da mit deutlich längeren Versandzeiten zu rechnen ist.

4.) Rückschläge, Learnings und Tipps

Wie gewohnt verlief auch der vergangene Monat nicht komplett ohne Rückschläge. Nachdem ich eine neue Verpackung für das erste Produkt entworfen lassen habe, wollte ich diese meinem Hersteller zukommen lassen. Vor der Massenproduktion für über 1000 Einheiten schickte mir der Hersteller auf meinen Wunsch Bilder von allen Seiten der Verpackung.

Es stellte sich heraus, dass eine Seite der Verpackung völlig fehlerhaft bedruckt war, was mir wieder zeigt, wie wichtig es ist, bei asiatischen Herstellern auf Nummer sicher zu gehen und wirklich alles bestätigen zu lassen.

Ich habe häufig das Gefühl, dass Chinesen es lieber in Kauf nehmen, etwas falsch zu produzieren, als sich kurz bestätigen zu lassen, wie es richtig getan werden soll. Damals wurde ja sogar ein komplett falsches Produkt hergestellt, falls du dich erinnerst. Ich versuche, meinen Herstellern daher immer wieder deutlich zu machen, dass sie sich wirklich immer melden können und sollen, wenn ihnen etwas nicht 100 prozentig klar ist.

Ein weiterer “Rückschlag”, der wohl fast alle Private Label Verkäufer betrifft ist eine Änderung der Richtlinien in den USA, die es den Verkäufern verbietet, Produkte vergünstigt an Produkttester zu vergeben. Solche Änderungen übernimmt Amazon Europe häufig nach einiger Zeit. “Rückschlag” setze ich hierbei in Klammern, da es auf den ersten Blick für die Verkäufer zwar sehr unvorteilhaft wirkt, meine Meinung dazu aber etwas anders aussieht:

Es ist die genau richtige Entscheidung von Amazon, diese Art der Produkttests zu verbieten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Tester alle Produkte, die sie bekommen, tendenziell viel zu gut bewerten und fast ausschließlich 5 Sterne geben. Und zwar sogar dann, wenn man sie eindeutig nach einer ehrlichen und unvoreingenommenen Bewertung bittet.

Warum ist es die richtige Entscheidung von Amazon?

Wer als Verkäufer langfristig denkt, will, dass es Amazon gut geht und das Unternehmen keinen Image-Schaden erleidet. Durch die massive Zunahme dieser Produkttest werden auch qualitativ minderwertige Produkte deutlich besser dargestellt, als sie sind und potentielle Kunden werden hinters Licht geführt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es bald Alternativen für “richtige” Produkttests geben wird, allerdings gehe ich davon aus, dass die Verkäufer tiefer in die Tasche greifen müssen, um an legale und hochwertige Rezensionen zu kommen.

Mehr Infos zu der ganzen Review-Thematik gibt’s hier.


Soweit alles Relevante zu Amazon.

Ich bin froh, dass auch das private Skype-Coaching, das ich seit nun einem Monat anbiete, großen Anklang findet und ich schon einigen Verkäufern zu einem erfolgreichen Start verhelfen konnte.
Solltest du auch daran interessiert sein, auf Amazon durchzustarten, zögere nicht, einen Termin zu reservieren! Hier gibt’s alle Infos!

Ich bedanke mich für deine Zeit und freue mich schon, dir bald wieder zu berichten. Trage dich jetzt unterhalb in den Newsletter ein, damit du keinen Eintrag mehr verpasst!

Cheers,
Hannes

Hier geht’s zum nächsten Tagebucheintrag: Bewertungen gelöscht?!…

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PLT #11 – Mit Amazon FBA 10.000€ Umsatz in den ersten 37 Tagen – Update nach dem ersten Monat

Heyho Hannes hier!


Nach etwas längerer Zeit ohne Tagebucheintrag möchte ich heute endlich mal wieder auf die Geschehnisse eingehen und meinen Stand der Dinge mit dir teilen. Im letzten Eintrag, der knapp einen Monat zurückliegt habe ich vom Verkaufsstart berichtet und darüber, wie ich Bewertungen gesammelt und mein Produkt gelauncht habe.

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Inhalt:
1.) Zweites Produkt Update + Tipps
2.) Erstes Produkt Update + Tipps
3.) Fazit nach dem ersten Verkaufsmonat
4.) Neuigkeiten zum Blog, Update der Ressourcenseite


Mittlerweile ist mein erster Verkaufsmonat vorbei und ich bin in der Lage, ein Zwischenfazit zu ziehen.
Davor möchte ich euch aber ein paar Infos zum zweiten Produkt geben. Noch am Tag des letzten Eintrags konnte ich die Pakete in Hannover abholen, nachdem ich die Sendung von meinem Spediteur habe verzollen lassen. Wer sich noch an den neunten Eintrag erinnert, weiß, dass ich eigentlich die Ware nicht mehr selbst abholen wollte, nachdem es beim ersten Mal so stressig war. Irgendwie hat mich aber die Lust wieder gepackt, das selbst zu übernehmen. Ich finde es einfach total interessant, die ganzen Abläufe an der Frachtabfertigung mitzuerleben, zumal der Flughafen nicht mal 20 Kilometer von mir entfernt liegt. Mit steigender Bestellmenge wird die Selbstabholung aber nicht mehr möglich sein, zumal mein Auto nicht das größte ist.

Nach kurzem positiven Qualitätscheck habe ich die 4 großen Pakete ans Amazonlager gesendet, wo die Einlieferung ohne Probleme von Statten ging.

Den Launch habe wie folgt gehandhabt:

Acht Tage lang habe ich jeden Tag sechs Produkte an Produkttester versendet, mit denen ich über Facebookgruppen Kontakt aufgenommen habe. Zusätzlich habe ich mit Pay Per Click Kampagnen ein paar weitere Verkäufe generieren können.


Dem Amazon-Algorithmus suggeriere ich somit eine Relevanz für die Hauptsuchbegriffe, wodurch ich kontinuirlich immer höher gerankt werde und für Kunden immer sichtbarer werde.
Aufgrund zweier Aspekte war es mir leider nicht möglich, innerhalb der Launchphase auf die erste Seite für die Hauptkeywords zu ranken:
1.) Die Konkurrenz ist stark und erzielt viel Umsatz
2.) Aufgrund der geringen Bestellmenge kann ich nur wenig Produkte an Tester vergeben


Mein Tipp an jeden, der mit dem Gedanken spielt, mit einem eigenen Produkt zu starten, ist daher:


Sofern ihr nicht in der Lage sein werdet, sehr viele Produkte kostenlos abzugeben, sucht euch eine Nische mit wenig Konkurrenz.

Alles in allem ist aber auch das zweite Produkt recht erfolgreich angelaufen. Ich befinde mich momentan noch nirgends auf der ersten Seite und auch die Pay Per Click-Kampagnen laufen nur sehr langsam an. Dennoch verkaufe ich täglich 4-8 Einheiten, was definitiv ein Zeichen dafür ist, dass hier langfristig über 30 Verkäufe am Tag möglich sind.


Die Nachbestellung ist bereits getätigt und per Azimo an meinen Hersteller überwiesen. Sobald die Lieferung im Lager eintrifft, werde ich das Produkt mit neuen Produkttestern weiter pushen, um so hoffentlich auf Seite 1 zu kommen. Während der Produktion werde ich zudem gemeinsam mit einem Produktfotografen neue Bilder machen, da ich aktuell weder mit den Fotos, noch mit der Conversionrate der Produktes (circa 15%) komplett zufrieden bin.

 

Wo wir gerade beim Thema Nachbestellung sind, möchte ich auch vom ersten Produkt berichten, das ja hauptsächlich Thema der ersten Tagebucheinträge war:
Im Laufe der letzten Wochen habe ich das größte Problem Amazons herausgefunden:


Man verkauft zu schnell zu viel.


Ein „Problem“ ist das natürlich nur mit Augenzwinkern, aber tatsächlich habe ich so viele Einheiten verkauft, dass meine Planung nun überhaupt nicht mehr aufgeht. Vor dem Produktlaunch habe ich erwartet, die 600 Einheiten aus der ersten Bestellung in den nächsten Monaten loszuwerden, spätestens bis Ende des Jahres.
Die Statisktiken sehen aber anders aus:

produkt1 erster monat


28.07.16: Die ersten Verkäufe durch Produkttester und Pay per Click – Kampagnen werden generiert.
04.08.16: Ab hier sind alle Verkäufe organisch bzw. durch Pay per Click – Kampagnen. Durch die schwache Konkurrenz stehe ich bereits nach einer Woche auf der ersten Seite.
14.08.16: Der Algorithmus versteht, dass mein Produkt relevant für das Hauptkeyword ist und rankt mich mehrere Plätze höher. Folge: Plötzlich täglich viel mehr Traffic und Verkäufe.
31.08.16: Ausverkauft!


Schon nach einem Monat sind die Lager leer und neue Ware ist nachbestellt. Insgesamt konnte ich allein in den ersten 30 Tagen einen Umsatz über 9000€ erzielen, worauf ich schon ein wenig stolz bin. Natürlich habe ich schon viel von anderen Blogs und Podcasts gelesen und gehört, aber all das überzeugt bei weitem nicht so sehr, wie den Erfolg am eigenen Projekt zu spüren.


Das Problem ist jetzt, dass ich durch das fehlende Geld, dass ich für die Bestellung des zweiten Produktes brauchte, erst verspätet nachbestellen konnte und nun bestimmt noch 2-3 Wochen ohne Ware sein werde. Extrem ärgerlich, wenn ich mir überlege, wie gut sich das Produkt zum Ende hin verkauft hat.


Umsatz hin oder her – wie viel bleibt übrig?


Ich höre diese Frage in deinem Kopf schwirren. Jeder kann Umsatz machen – die Kunst ist, die Einnahmen über die Ausgaben zu bringen.


Dafür möchte ich kurz das Ziel zitieren, das ich mir am 15.05.16 im ersten Blogeintrag gesteckt habe:


„Bis zum 10. Juli 2016 möchte ich das erste Produkt einer neuen Marke auf Amazon zum Verkauf anbieten. Langfristig werde ich mit dem Produkt mindestens 3000 € pro Monat verdienen.“


Obwohl es auf dem Weg dahin extreme Rückschläge gab, zum Beispiel, dass mein Hersteller das falsche Produkt produziert hat (hier nachlesen), ist das erste Produkt im Endeffekt ein überraschender Erfolg geworden. Meine Marge pro verkauften Artikel liegt je nach Ausgaben fürs Marketing bei 5-6€. Bei wie zuletzt circa 25 Verkäufen im Schnitt pro Tag ist das Ziel definitv realisierbar. Probleme sehe ich allerdings in der Saisonalität des Produktes. Hierzu kann ich zwar noch nichts näheres zu sagen, aber ich gehe davon aus, dass der Winter etwas weniger profitabel sein wird. Und auch über den Aspekt, „langfristig“ so viel Gewinn zu erzielen, kann ich natürlich nach nur einem Monat nicht viel sagen.


Alles in allem bin ich volkommen zufrieden mit der Entwicklung meines Projektes. Ich hätte nicht erwartet, schon im ersten Verkaufsmonat alle Ausgaben auszugleichen (Produktionskosten, Versand, Ean-Codes, Produkttester, Rechnungssoftware, etc.) und zudem einen nicht zu vernachlässigen Gewinn mitzunehmen.


Fazit nach einem Monat – Hatte ich Glück mit dem Start?


Ja und nein. Ich kann und will keinem meiner Leser garantieren, dass sein erstes Produkt genauso häufig verkauft wird. Gleichzeitig weiß ich, dass dieses Geschäftsmodell nicht auf Glück basiert.
Wenn ich aber auf den Start dieses Projektes zurückblicke, beginnend mit der Produktrecherche, der Herstellerfindung etc., erinnere ich mich an viele Stunden harter Arbeit. Ich habe dieses Projekt von Anfang an sehr ernst genommen und denke, dass ich mich dadurch von mindestens 90% aller anderen Verkäufer auf Amazon absetzen kann. Auch vom Investieren habe ich mich nie abschrecken lassen und nicht versucht, am Anfang an den falschen Stellen zu sparen. Sogar unter den Private-Label-Sellern sehe ich, dass viele ihre Listings nicht perfekt optimieren und beispielsweise an den Produktbildern sparen, anstatt einen Produktfotografen damit zu beauftragen.


Langfristig werden sich nur diejenigen Verkäufer durchsetzen, die wirklich ernsthaft dranbleiben und ihre Produkte laufend verbessern. So ist es immer schon gewesen und wird es auch immer sein.

Zum Ende des Eintrags möchte ich noch ein paar Neuerungen mitteilen:

Da ich die Übersichtlichkeit der Ressourcenseite auf diesem Blog miserabel fand, habe ich hier ein bisschen herumgeschraubt und zudem die Liste mit vielen weiteren, neuen Wissensquellen und Tools zu Amazon FBA ergänzt.


Zusätzlich habe ich ein Coaching ins Leben gerufen, in dem ich dir helfe, ein eigenes Amazon-Unternehmen ins Leben zu rufen. In 1on1 Skypegesprächen helfe ich dir, alle Fehler zu vermeiden, die ich selbst begangen habe und dir somit den Weg zu ebnen. Solltest du ernsthaft mit dem Gedanken spielen, eigene Produkte auf Amazon zu verkaufen, ist das Coaching extrem wertvoll für dich. Ich bin mir da so sicher, da ich in den letzten Monaten täglich Momente hatte, an denen ich gerne jemanden an meiner Seite gehabt hätte und sehr viele teure Fehler weniger gemacht hätte. Im Coaching werde ich dir ganz genau auf die Finger schauen und alles in meiner Macht stehende dafür aufwenden, dass dein Start erfolgreich wird.


Klicke hier für mehr Infos zum Coaching.

Vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal! Vergiss nicht, dich unterhalb in den Newsletter einzutragen, um keinen der zukünftigen Tagebucheinträge zu verpassen!

Dein Hannes

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